Nachweis von Prostatakrebs

Prostatakrebs: Neue Therapie, kaum Nebenwirkungen

Es basiert auf Ultraschall Prostatakrebs gesehen

Die Diagnose einer Skelettmetastasierung hat entscheidende Auswirkungen auf das Therapiekonzept, den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität. Weitere wichtige Fragestellungen sind eine mögliche Frakturgefährdung sowie die Beurteilung des Therapieansprechens.

Ergebnisse: Die Projektionsradiographie behält ihre Bedeutung bei der sofortigen Abklärung symptomatischer Knochenschmerzen und zur Beurteilung der Stabilität. Schlussfolgerung: Häufig werden Kombinationen unterschiedlicher bildgebender Verfahren zur vollständigen Abklärung einer Knochenmetastasierung eingesetzt.

Durch Weiterentwicklung der modernen Schnittbildtechniken zeichnet sich ein Trend zur Ganzkörper-Bildgebung in einer Sitzung ab, wobei die optimale Methode in Abhängigkeit von der Tumorentität und der klinischen Situation gewählt werden muss.

Ziel wissenschaftlicher Arbeit muss sein, in prospektiven, multizentrischen und interdisziplinären Doppelblindstudien den Einsatz dieser teilweise aufwändigen Diagnoseverfahren hinsichtlich ihrer Auswirkung auf die Therapie und den Krankheitsverlauf zu untersuchen.

Das steigende Lebensalter in unserer Gesellschaft führt auch zu einer Zunahme der Häufigkeit von Tumorerkrankungen 1. Neben Lunge und Leber ist das Skelettsystem am häufigsten von Absiedlungen eines Primärtumors betroffen 2. Jedes hämatogen metastasierende Malignom kann grundsätzlich das Knochenmark infiltrieren. Bezüglich der metabolischen Aktivität von Knochenmetastasen und der Reaktion des Knochens verhalten sich die unterschiedlichen Tumorentitäten nicht einheitlich.

Es erscheint deshalb wichtig, für die Bildgebung die jeweils geeignete Modalität zu wählen und diese gegebenenfalls zu kombinieren Tabelle 1 und 2. Im Nachweis von Prostatakrebs Alltag existieren zwei typische diagnostische Fragestellungen:. Die Mehrheit der verfügbaren Studien beschränkt sich auf einzelne Tumorentitäten. Dabei werden unterschiedliche bildgebende Verfahren verglichen, da ein echter Goldstandard wie die Histologie in aller Regel nicht vorliegt.

Röntgenaufnahmen nehmen weiterhin einen wichtigen Platz in der Diagnostik von Knochenmetastasen ein. Grundsätzlich werden röntgenologisch knochenbildende osteoplastische-abbauende osteolytische oder gemischtförmige Skelettmetastasen unterschieden. Im Bereich des Schädels, der Wirbelsäule und des Beckenskeletts schränken Überlagerungsphänomene die diagnostische Aussagekraft des klassischen Röntgenbilds ein.

Als Screeninguntersuchung ist somit die Projektionsradiographie ungeeignet. Sie wird durch die sensitivere und gleichzeitig etwa dreimal schnellere Niedrig-Dosis-CT ersetzt. Eine weitere Indikation ergibt sich zur Abklärung in der Skelettszintigraphie auffälliger Bereiche Allerdings ist der fehlende Nachweis eines morphologischen Korrelats dabei keineswegs als sicherer Ausschluss einer Metastasierung zu werten.

Hierdurch lassen sich anatomisch komplexe Strukturen wie beispielsweise die Brustwirbelsäule hinsichtlich des Vorliegens von Knochenmetastasen Nachweis von Prostatakrebs als mit der Projektionsradiographie beurteilen.

Osteolytische oder osteoplastische Knochenmetastasen mit Kortikalisbeteiligung sind computertomographisch sehr sensitiv fassbar Abbildung 2während bei rein medullär lokalisierten Tumormanifestationen der Knochenmarkraum zum Metastasennachweis erheblich ausgefüllt sein muss.

Daraus resultiert für die Computertomographie insgesamt eine begrenzte Eignung als Screeningmethode Nachweis von Prostatakrebs Knochenmetastasen bei einer sehr guten Spezifität. Diesen Trend bestätigen auch andere Autoren am Beispiel des metastasierten Mammakarzinoms Sie sollte somit zum Beispiel zur Beurteilung einer Frakturgefährdung bei nachgewiesenem Wirbelsäulenbefall eingesetzt werden. Die Skelettszintigraphie mit markierten Phosphonaten stellt den lokalen Knochenumsatz sogenannten Knochenstoffwechsel dar, der Nachweis von Prostatakrebs einigen Tumorerkrankungen bereits frühzeitig aktiviert ist.

Der Nachweis von Metastasen gelingt somit besonders gut, wenn die Metastasen eine ausgeprägte reaktive Stoffwechselsteigerung des Knochens auslösen Prostatakarzinom, Mammakarzinom, neuroendokrine Tumore oder selbst Knochenmatrix bilden Osteosarkom. Tumore, die häufig areaktive Nachweis von Prostatakrebs oder eine Nachweis von Prostatakrebs Knochenmarkinfiltration verursachen Nierenzellkarzinom, Lymphomkönnen nicht mit hoher Sensitivität nachgewiesen werden.

Obligat ist die Skelettszintigraphie einzusetzen vor einer Radionuklidtherapie mit Phosphonaten, die mit Alpha- oder Beta-emittierenden Isotopen gekoppelt sind wie die Alpharadin-Therapie beim Prostatakarzinom. Der alleinigen planaren Darstellung des Knochenstoffwechsels können im Stammskelett gelegene, wenig intensive Metastasen entgehen. Die Darstellung degenerativer Knochenprozesse oder beispielsweise osteoporotischer Frakturen von Wirbelkörpern in der CT hilft, Nachweis von Prostatakrebs Stoffwechselsteigerung in der Skelettszintigraphie pathophysiologisch richtig einzuordnen.

Die Magnetresonanztomographie MRT ermöglicht aufgrund des hohen Weichteilkontrasts und einer guten räumlichen Auflösung die Detektion maligner Prozesse im Markraum der Knochen in einem frühen Stadium, in dem unter Umständen im CT morphologisch noch keine Veränderungen der Knochenbinnenstruktur zu erkennen sind.

Durch Verwendung sogenannter T1-gewichteter und STIR-Sequenzen ist keine zusätzliche Kontrastmittelgabe notwendig; dieses Vorgehen ermöglicht es, auch Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu untersuchen. Eine Metaanalyse von Yang et al.

Diese Ergebnisse konnten durch weitere Studien unter anderem beim Mammakarzinom erhärtet werden Da es sich hierbei um ausgesprochen stoffwechselaktive Tumore handelt, können Metastasen mit hoher Sensitivität und Spezifität diagnostiziert werden.

Gleichzeitig werden auch Metastasen in anderen Organsystemen oder den Weichteilen aufgrund des hohen Tumorkontrastes sicher diagnostiziert. Die dargestellten Nachweis von Prostatakrebs besitzen durch das jeweilige zugrunde liegende Prinzip spezifische Stärken und Schwächen. Der Einsatz von Hybridgeräten birgt das Potenzial, die Stärken der einzelnen Modalitäten zu vereinen und gleichzeitig die Schwächen zu kompensieren Tabelle 2. In wieweit PET-MRT auch Einfluss auf die Detektion von Knochenmetastasen bei einzelnen definierten Fragestellungen haben wird, muss in den nächsten Jahren wissenschaftlich systematisch untersucht werden.

Die Detektion und Beurteilung von Knochenmetastasen ist eine relevante diagnostische Fragestellung. Der bildgebende Nachweis von Knochenmetastasen gelingt entweder auf der Basis einer anatomischen Darstellung oder der Messung des Knochen- oder Tumorstoffwechsels.

Die Kombination der unterschiedlichen Techniken liefert nicht nur mehr als additive Ergebnisse, sondern verkürzt auch die Untersuchungszeit. Die Mehrheit der Studien nutzt beim Vergleich unterschiedlicher bildgebender Verfahren zur Metastasendiagnostik Surrogatparameter als Goldstandard, weil eine lückenlose Histologiegewinnung ethisch und klinisch nicht vertretbar ist. Viele dieser Analysen sind deshalb nur eingeschränkt zu verallgemeinern.

Neben der apparativen Ausstattung ist die individuelle Erfahrung im Bereich Nachweis von Prostatakrebs muskuloskelettalen Diagnostik wesentlich. Durch interdisziplinäre Diskussion zwischen den bildgebenden Disziplinen und den betreuenden Klinikern Nachweis von Prostatakrebs das individuell beste Untersuchungsverfahren je nach Tumorentität, Tumorbiologie und Allgemeinzustand gewählt werden. Interessenkonflikt Prof.

Schober, Prof. Heindel, Nachweis von Prostatakrebs. Schäfers, Prof. Weckesser und Dr. Manuskriptdaten eingereicht: 5. Anschrift für die Verfasser Prof. Dtsch Arztebl Int ; —7. The English version of this article is available online: www. Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein.

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Heindel, Raphael Nachweis von Prostatakrebs, Dr.