Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen

Metastasiertes Prostatakarzinom: Entstehung, Untersuchung & Behandlung

Treat Entzündung der Prostata

Die Muskelzellen der Drüse sorgen beim Orgasmus dafür, dass das Ejakulat mit ausreichend Druck die Harnröhre verlässt. Ein Tumor in der Vorsteherdrüse kann die sexuelle Leistungsfähigkeit und das Urinieren erheblich behindern.

Im schlimmsten Fall drohen Impotenz, Inkontinenz und letztlich der Tod. Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Doch nur selten bleibt es bei diesem bösartigen Geschwür bei solch relativ einfachen Problemen wie häufigem Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen und Erektionsstörungen. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Blut im Urin und in der Samenflüssigkeit. Zudem kann der Tumor die Knochen und nahe der Prostata gelegene Lymphknoten befallen.

Vermutlich spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Dieses wiederum soll vor dem Prostatakrebs schützen. Auch das Alter ist ein Risikofaktor. Sind vor dem Lebensjahr nur wenige Männer betroffen, nimmt die Häufigkeit des Karzinoms im Alter stark zu.

Das Risiko für eine Erkrankung steigt, wenn in der Familie ein Verwandter ersten Grades bereits an Prostatakrebs erkrankt ist. Vorsorgeuntersuchung In Deutschland können sich Männer ab dem Lebensjahr einmal jährlich auf Prostatakrebs untersuchen lassen, so sieht es das gesetzliche Früherkennungsprogramm vor.

Doch gerade Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen Tumoren fallen bei der Tastuntersuchung oft nicht auf. Und nur die Hälfte der so gefundenen Karzinome kann dann noch geheilt werden. Denn je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Deshalb empfehlen viele Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen Männern ab dem Lebensjahr, ihren PSA-Wert zu kennen. Ein positiver PSA-Test birgt neben diesem Risiko einer falsch positiven Diagnose auch das Risiko einer Überdiagnose: Experten schätzen, dass rund die Hälfte aller aufgespürten Karzinome keine Beschwerden verursachen würden. In diesem Falle ist also Nichtwissen ein Segen, denn die psychischen Belastungen des Befunds könnten dem Patienten erspart bleiben.

Fachgesellschaften empfehlen deshalb kein flächendeckendes PSA-Screening und die Kassen zahlen die anfallenden Kosten von 25 bis 35 Euro auch nicht. Wer glaubt, dass er erblich vorbelastet ist, kann sich an spezielle humangenetische Beratungsstellen wenden. Dort wird ermittelt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ebenfalls an Prostatakrebs zu erkranken. Zu beachten ist: Prostatakrebs kann sowohl durch den Vater als auch durch die Mutter weitervererbt werden.

Aus diesem Grund sollten Ratsuchende bei den Familien beider Elternteile nachforschen, ob deren Brüder oder Väter an Prostatakrebs erkrankt sind. Bei der sogenannten Biopsie wird dazu vom Enddarm aus eine Stanznadel in die Vorsteherdrüse gestochen. Dadurch gewinnt der Arzt zehn bis zwölf Gewebeproben. Sie ermöglicht es, gezielt Gewebe aus der Prostata zu holen.

Im Labor wird unter dem Mikroskop nicht nur bestimmt, ob Krebszellen enthalten sind, sondern auch in welchem Stadium sich der Krebs befindet und wie aggressiv er wächst. Das sind entscheidende Informationen für die weitere Behandlungsplanung. Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen an zahlreichen Alternativverfahren gearbeitet wird, lasse sich eine Biopsie wegen ihrer Aussagekraft bisher nicht ersetzen.

Bildgebende Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen werden auch nach der Therapie des Prostatakrebses eingesetzt, um den Behandlungserfolg zu überprüfen. Dabei wird den Patienten ein Radiopharmakon, also eine schwach radioaktiv markierte Substanz verabreicht, die sich besonders in den Krebszellen anreichert. Wird der Krebs im Frühstadium entdeckt, wenn er noch auf die Prostata beschränkt ist, zielt die Therapie auf Heilung ab - in der Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen durch eine operative Entfernung der Prostata oder durch eine Strahlentherapie.

Ist der Tumor lokal begrenzt, ohne erkennbare Metastasen gebildet zu haben, kann er operativ entfernt werden. Um das Karzinom vollständig zu erwischen, muss nach derzeitigem Stand der Medizin die gesamte Vorsteherdrüse herausoperiert werden. Der Erfolg dieses Eingriffs und mögliche Komplikationen hängen stark davon ab, über welche Erfahrung der Operateur verfügt.

Ein Indiz dafür ist die Anzahl der Prostatakrebsoperationen, die ein Chirurg jährlich operiert siehe Tabelle. Auch die Erektionsfähigkeit kann betroffen sein. Ist der Nerv allerdings mit Krebszellen befallen, muss er raus, um das Leben des Patienten zu schützen. Danach bliebe die Alternative, das kranke Organ zu bestrahlen, immer noch als zweite Option, falls der Krebs zurückkehrt. Umgekehrt sei das nicht so: Nach einer Strahlentherapie kann im Falle Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen wiederkehrenden Tumors nicht mehr gut operiert werden, weil das Gewebe durch die Behandlung zu sehr geschädigt ist und nur schlecht heilen würde.

Ziel der Strahlentherapie ist es, die Krebszellen durch Strahlen so stark zu schädigen, dass sie absterben. Das gesunde Gewebe soll dabei geschont werden.

Daneben kann man die Prostata in frühen Krebsstadien auch von innen bestrahlen. Hierzu werden kleine radioaktive Stifte Seeds in das Organ gepflanzt, die erst allmählich ihre Wirkung entfalten.

Das ist durchaus ein Plus für die Lebensqualität. Denn für die Seeds-Implantation ist nur ein Termin nötig. Allerdings ist die Seeds-Behandlung oft mit Irritationen der Blasenfunktion verbunden, die jedoch nur selten zu einer dauerhaften Inkontinenz führen.

Die Erektionsfähigkeit bleibt bei dieser Therapie zunächst erhalten. Doch durch die Gewebeschäden infolge der radioaktiven Strahlenbehandlung nimmt sie langsam ab. Rund die Hälfte der bestrahlten Männer leidet später unter Erektionsproblemen, die jedoch mit Medikamenten behandelt werden können.

Die eigentlich aufgrund ihres geringen Energieniveaus ungefährlichen Ultraschallwellen werden in dem Zielgebiet gebündelt. Dort nimmt das Gewebe die Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen auf und erwärmt sich auf über 65 Grad Celsius, wodurch es zerstört wird. Dazu wird die Ultraschallsonde in den Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen eingeführt. Das zwischen Schallquelle und dem Krebs liegende Gewebe wird kaum belastet.

Trotzdem ist auch dieser Eingriff nicht schmerz- und nebenwirkungsfrei. Die Hitzeeinwirkung lässt das Gewebe mehrere Tage anschwellen, sodass ein Blasenkatheter notwendig wird, um urinieren zu können. Rund ein Drittel der Patienten wird vorübergehend inkontinent.

Jeder Zweite verliert die Erektionsfähigkeit. Hormon- und Chemotherapie. Wuchert der Tumor bereits in umliegendem Gewebe oder haben sich Metastasen in benachbarten Lymphknoten gebildet, können Operation oder Bestrahlung allein den Krebs nicht mehr heilen. Mediziner greifen dann zu zusätzlichen Behandlungsformen, die nicht nur in der Prostata, sondern im ganzen Körper wirken: Bei der Hormontherapie wird das männliche Hormon Testosteron, das das Prostatakrebswachstum entscheidend steuert, unterbunden.

Wächst der Prostatakrebs trotz Hormonbehandlung weiter, bleibt oft nur noch die Prostatakrebs ist wie sie sich zu schützen. Bei dieser Behandlung geht es nicht mehr um Heilung, sondern darum, das Leben zu verlängern. Die Heilungschancen sind sehr gering. Chemotherapien arbeiten mit sogenannten Zytostatika. Das sind Zellgifte, die Stoffwechselvorgänge behindern und so das Zellwachstum verlangsamen.

Das betrifft erst einmal alle Körperzellen. Aber: Das Wachstum der Tumorzelle wird stärker gehemmt als das der gesunden Zellen. Dazu wurden die Behandlungszahlen, die Krankenhausempfehlungen der ambulanten Ärzte und die Patientenzufriedenheit in übersichtlichen Tabellen zusammengestellt, um den Patienten die Klinikwahl zu erleichtern. Das Magazin kostet 12,80 Euro und ist erhältlich im Tagesspiegel Shop. Klick ins Heft. Magazin bestellen E-Paper bestellen.