Prostata-Hyperthermie-Gerät

Strahlentherapie bei Prostatakrebs - Interview mit Prof. Michael Flentje

Prostata in Frauen im Alter

Strahlentherapie auch Strahlenheilkunde, Radiotherapie, Radioonkologie ist das medizinische Fachgebiet, das Prostata-Hyperthermie-Gerät mit der medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung auf den Menschen und auf Tiere beschäftigt, Prostata-Hyperthermie-Gerät Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern.

Als ionisierende, hochenergetische Strahlen werden vorwiegend GammastrahlungRöntgenstrahlung und Elektronen verwendet. Strahlentherapie umfasst die Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen. Sie wird von Fachärzten für Radiologie oder für Strahlentherapie unter Mitwirkung von medizinisch-technischen Assistenten und spezialisierten Medizinphysikern ausgeübt.

Ihre Tätigkeit unterliegt der Strahlenschutzverordnung und nachgeordneten Normen. In der klinischen Praxis werden onkologische Strahlentherapien von einem interdisziplinären Team aus Fachärzten, Medizinphysikexperten und medizinisch-technischen Prostata-Hyperthermie-Gerät durchgeführt.

Der eigentlichen Therapie geht ein Prostata-Hyperthermie-Gerät Planungsprozess — die Bestrahlungsplanung — voraus. Elektronen Prostata-Hyperthermie-Gerät fast die gleiche biologische Wirksamkeit wie Photonenjedoch eine andere Tiefendosisverteilung Prostata-Hyperthermie-Gerät Gewebe. Sie eignen sich für oberflächliche Zielorgane vor Risikoorganen, etwa für die Brustwand vor Herz und Lunge.

Hochenergetischen Photonen und Elektronen ist gemeinsam, Prostata-Hyperthermie-Gerät sie ihr Dosismaximum nicht auf der Hautoberfläche, sondern einige Millimeter tiefer Prostata-Hyperthermie-Gerät. Die Ursache für diesen Dosisaufbau ist, dass der eigentliche Dosisbeitrag nur Prostata-Hyperthermie-Gerät Sekundärelektronen stattfindet, die im durchstrahlten Material ausgelöst werden.

Gegenüber schwächerenergetischer Strahlung wird so die Haut geschützt. Prostata-Hyperthermie-Gerät dies nicht erwünscht, etwa Prostata-Hyperthermie-Gerät der Behandlung eines Hauttumors Prostata-Hyperthermie-Gerät, so Prostata-Hyperthermie-Gerät eine Schicht aus Plexiglas oder gewebeäquivalentem Prostata-Hyperthermie-Gerät auf die Haut aufgelegt Bolusmaterial.

Optimal für den Beschuss tieferliegender Organe sind energiereiche Protonen, die das Gewebe davor kaum und dahinter nur minimal schädigen. Eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Strahlentherapie ist die vollständige Erfassung der Tumormasse mit möglichst wenig umgebendem Normalgewebe. Früher wurden die Einstrahlrichtungen und Feldgrenzen nach klinischer Erfahrung mithilfe von Röntgenbildern Prostata-Hyperthermie-Gerät.

Heute Prostata-Hyperthermie-Gerät fast Prostata-Hyperthermie-Gerät mithilfe einer Computertomographiegelegentlich nach Bildfusion Prostata-Hyperthermie-Gerät MR- oder PET- Daten, ein dreidimensionales Modell der Bestrahlungsregion Prostata-Hyperthermie-Gerät Planungsrechner erstellt und für die Bestrahlungsplanung zugrundegelegt. Die Tumormasse und Risikoorgane werden meist manuell Prostata-Hyperthermie-Gerät neuerdings auch halbautomatisch segmentiert.

Die Strahleigenschaften des Beschleunigers sind dem System aufgrund Prostata-Hyperthermie-Gerät aufwendigen Messreihen bekannt. Moderne Prostata-Hyperthermie-Gerät können umgekehrt aus Prostata-Hyperthermie-Gerät gegebenen Dosisverteilung mögliche Prostata-Hyperthermie-Gerät berechnen inverse Planung. Prostata-Hyperthermie-Gerät vom Medizinphysiker berechnete und vom Arzt ausgewählte Prostata-Hyperthermie-Gerät wird auf den Patienten übertragen.

Dies geschieht an einer speziell dimensionierten Röntgendurchleuchtungsanlage Therapiesimulator Prostata-Hyperthermie-Gerät, neuerdings auch wieder am CT-Gerät.

Die Feldränder werden mit individuell gegossenen Bleiblöcken geformt, die für Photonen ca. Bei Prostata-Hyperthermie-Gerät echten Bestrahlung Prostata-Hyperthermie-Gerät die Lagerung des Patienten und die Feldparameter aus der Simulation mithilfe von Lichtvisieren und Lasermarkierungen Prostata-Hyperthermie-Gerät reproduziert. Die Einstellungsgenauigkeit wird überprüft, indem ein Röntgenfilm Prostata-Hyperthermie-Gerät dem Patienten in den Strahlenweg gebracht wird.

Das Prostata-Hyperthermie-Gerät erzeugte Bild wird mit den Aufnahmen aus der Simulation verglichen Verifikation. In manchen Beschleunigern ist zusätzlich eine Röntgendurchleuchtung integriert, sodass die Position wichtiger Organe selbst auf dem Bestrahlungstisch nochmals Prostata-Hyperthermie-Gerät und ggf.

Standardverfahren Prostata-Hyperthermie-Gerät Teletherapie ist heute Prostata-Hyperthermie-Gerät 3-dimensional konformale Strahlentherapiebei dem die zu behandelnde Körperregion in den Überschneidungsbereich der Achsen mehrerer Strahlen platziert wird, die aus unterschiedlichen Richtungen einwirken Isozentrumund durch individuell geformte Bleiblenden oder Anpassung der beschleunigerseitig vorhandenen Blenden des Multileafkollimators MLC der Zielkontur angepasst sind.

Die Felder können noch mit Keilfiltern moduliert werden, um unterschiedliche durchstrahlte Gewebsdicken auszugleichen. Prostata-Hyperthermie-Gerät die Prostata-Hyperthermie-Gerät aller Teilfelder auf einer gemeinsamen Ebene liegen typischerweise eine Schnittebene quer zur Patientenlängsachsespricht man Prostata-Hyperthermie-Gerät koplanarersonst von non-koplanarer Planung.

Moderne Behandlungspläne nutzen mehrere Volumendefinitionen Zielvolumen erster und zweiter Ordnungdie unterschiedlich intensiv bestrahlt werden. Ein neueres Verfahren, das zunehmend zur Anwendung kommt, Prostata-Hyperthermie-Gerät die intensitätsmodulierte Strahlentherapie IMRTbei der nicht nur die Feldbegrenzung, sondern ebenfalls die Strahlendosis innerhalb der Feldfläche moduliert wird.

Das geschieht Prostata-Hyperthermie-Gerät metallische Ausgleichskörper Kompensatoren im Strahlenweg mit individuell gegossenem Profil für jedes der 6—8 Felder, oder durch zeitgesteuerte Verschiebung beweglicher Multileaf-Blenden während der Bestrahlung. Die Prostata-Hyperthermie-Gerät erlaubt sehr kompliziert geformte, selbst konkav begrenzte Zielvolumina und eignet sich daher für Prostata-Hyperthermie-Gerät in unmittelbarer Nähe von sensiblen Risikoorganen.

Eine IMRT ist sehr zeitaufwendig zu berechnen, auszuführen und zu kontrollieren. Als Prostata-Hyperthermie-Gerät wird ein radiologisches Verfahren bezeichnet, bei dem ähnlich wie in einem Computertomografen die Strahlen von allen Seiten auf die zu bestrahlende Stelle gerichtet werden können.

Prostata-Hyperthermie-Gerät diesem Zweck rotiert die Strahlenquelle in einem entsprechenden Ring siehe Prostata-Hyperthermie-Gerät. Die mit der Bestrahlung von Tumorpatienten oft einhergehenden Nebenwirkungen sollen dadurch verringert werden. Die Behandlungsmethode wurde erstmals klinisch eingesetzt. Die Wirkung der Bestrahlung beruht Prostata-Hyperthermie-Gerät der Energieübertragung auf das durchstrahlte Gewebe in Streuprozessen. Dabei Prostata-Hyperthermie-Gerät direkte Treffer an für das Zellwachstum wesentlichen Biomolekülen weniger bedeutsam Prostata-Hyperthermie-Gerät die Ionisierung Prostata-Hyperthermie-Gerät Wassermolekülen; die entstehenden freien Radikale sind hochtoxisch.

Schäden, die die Reparaturfähigkeit der Tumorzelle überschreiten, hindern sie an der Vermehrung Mitose oder bringen sie sogar unmittelbar zur Prostata-Hyperthermie-Gerät. Da zur Wirkung mehrere Treffer in enger räumlicher Prostata-Hyperthermie-Gerät zeitlicher Nähe eintreten müssen, ist die Dosis-Wirkungsbeziehung einer beliebigen Gewebsreaktion immer sigmoid S-förmig mit zuerst langsamem, dann schnellerem Anstieg Prostata-Hyperthermie-Gerät zuletzt Sättigung.

Damit verringert sich die mit der gleichen Dosis abgetötete Prostata-Hyperthermie-Gerät. Die maximal tolerierte Gesamtdosis des Normalgewebes ca. Die biologische Prostata-Hyperthermie-Gerät verschiedener Fraktionierungsschemata kann mit dem linearquadratischen Modell berechnet werden.

Neutronenstrahlen haben keinen wesentlichen Fraktionierungseffekt, die aufgeteilte Dosis ist ebenso stark wirksam wie Prostata-Hyperthermie-Gerät einzeitig eingestrahlte.

Das liegt an ihrer sehr hohen Energieabgabe auf kurzer Laufstrecke; ein einziges Teilchen kann eine Vielzahl von Doppelstrangbrüchen innerhalb eines Zellkernes verursachen und damit die Reparaturkapazität der Zelle überschreiten.

Man hat versucht, Neutronenstrahlen Prostata-Hyperthermie-Gerät relativ strahlenunempfindliche Tumoren wie etwa der Prostata oder der Speicheldrüsen einzusetzen. Geladene schwere Teilchen scheinen aber noch bessere physikalische Eigenschaften zu haben s.

Das gilt vor allem für schnellwachsende Tumorarten, etwa Rachenkrebs. Man kann die Gesamtbehandlungszeit verkürzen, indem man zwei oder sogar drei Fraktionen pro Tag einstrahlt Akzelerierung. Dies erhöht jedoch die Nebenwirkungen am Normalgewebe erheblich. Strahlentherapie und Chemotherapie verstärken sich gegenseitig Prostata-Hyperthermie-Gerät der Wirkung. Viele potentiell heilbare Tumore bei Patienten in gutem Allgemeinzustand werden deshalb mit beiden Verfahren simultan Prostata-Hyperthermie-Gerät oder sequentiell behandelt, was als Radiochemotherapie bezeichnet Prostata-Hyperthermie-Gerät.

Für Lungenkrebs, Darmkrebs, Prostata-Hyperthermie-Gerät Tumoren der Halsregion wurde nachgewiesen, dass die simultane Radiochemotherapie Prostata-Hyperthermie-Gerät Therapievarianten überlegen Prostata-Hyperthermie-Gerät. Allerdings sind die kombinierten Schemata auch mit stärkeren Nebenwirkungen belastet. Substanzen, die die Resistenz der Prostata-Hyperthermie-Gerät erhöhen sollen, nennt man Radioprotektoren. Amifostin ist der erste und bisher einzige [1] Prostata-Hyperthermie-Gerät Radioprotektor.

Schlecht durchblutete, sauerstoffarme Tumoren sind meist strahlenresistent. Umgekehrt kann man beobachten, dass solche Gewebe gegenüber therapeutischer Überwärmung besonders empfindlich sind. Die Kombination der Strahlentherapie mit Hyperthermie hat also Prostata-Hyperthermie-Gerät Vorteile. Kleinere Studien bestätigen bessere Heilungschancen bei verschiedenen Tumoren, Prostata-Hyperthermie-Gerät Beispiel schwarzem HautkrebsSarkomenund rezidiviertem Gebärmutterhalskrebs.

Die Daten sind jedoch noch unsicher, auch wegen der unübersichtlichen Vielfalt von Hyperthermietechniken, sodass die Methode noch keine allgemeine Anerkennung gefunden hat.

Will man eine extrem kurze Prostata-Hyperthermie-Gerät und trotzdem abtötende Dosen am Tumor, so ist das in ausgewählten Fällen mit der Radiochirurgie Syn. Diese Methode ist praktisch nur bei kleineren Hirntumoren möglich. Der Kopf des Patienten wird Prostata-Hyperthermie-Gerät der Behandlung mit einem stereotaktischen Ring fest verschraubt. Neuere Geräte fixieren den Patienten schmerzfrei mit einer enganliegenden Prostata-Hyperthermie-Gerät.

Geeignete Spezialanlagen für die Radiochirurgie sind das Gamma-Knife und vollautomatisierte Linearbeschleuniger, die Industrierobotern ähneln, wie beispielsweise Cyberknife oder Novalis. Hier können alle Körperregionen bestrahlt werden [3]. In Essen ist ein Protonentherapiezentrum im Bau. Dort können Patienten sowohl mit Protonen als auch Kohlenstoffionen in der Rasterscanning-Technik behandelt werden.

Das Zentrum in Kiel soll seinen Betrieb aufnehmen [4]. Sie wirken auch bei schlecht durchbluteten, strahlenresistenten Tumoren Prostata-Hyperthermie-Gerät beispielsweise Chordomen.

Schwere Ionen geben ihre Energie an die Materie zunächst nur geringfügig und erst nach fast vollständiger Abbremsung konzentriert ab sogenannter Bragg-Peak ; dies erlaubt es, durch geeignete Wahl der Ionenenergie auch vor dem Tumor gelegenes Gewebe zu schonen siehe auch Teilchenstrahlung. Prostata-Hyperthermie-Gerät Verfahren der Prostata-Hyperthermie-Gerät umfassen Afterloadingverfahren und Implantationen. Afterloading eng.

Diese Methode erlaubt einerseits die direkte Bestrahlung zum Beispiel des Uterus und andererseits bestmöglichen Strahlenschutz für das behandelnde Personal. Gegenüber den älteren Radiumstrahlern hat Iridium allerdings den strahlenbiologischen Nachteil der hohen Dosisleistung, die nur begrenzt durch Fraktionierung ausgeglichen werden kann. Der Dosisabstand zwischen erwünschten und unerwünschten Effekten ist kleiner als beim Radium. Afterloading ist besonders für weibliche Unterleibstumoren geeignet.

Es Prostata-Hyperthermie-Gerät zahlreiche Trägersysteme für andere Zielorgane wie etwa die Luft- und Speiseröhren; auch Hohlnadeln Prostata-Hyperthermie-Gerät Spicken solider Gewebe interstitielles Afterloading sind Prostata-Hyperthermie-Gerät. Afterloading findet in Strahlenschutzbauwerken ähnlich denen für die Teletherapie statt. Prostata-Hyperthermie-Gerät Zusammenarbeit mit den Gynäkologen, Internisten und Chirurgen ist zum Erfolg der handwerklich komplizierten Methode unabdingbar.

Bei den Implantationsverfahren werden kleine, gekapselte Strahlungsquellen eng. I gibt sehr schwachenergetische Gammastrahlen ab, die den Körper des Patienten nicht verlassen [5].

Es ist daher kein spezieller Operationssaal und keine Quarantäne erforderlich. Einzelne Substanzen ergänzen jedoch auch in der Hand des Strahlentherapeuten das Therapiespektrum; beispielsweise wirkt eine Injektion mit radioaktivem Strontium effektiv gegen die Schmerzen einer fortgeschrittenen Prostata-Hyperthermie-Gerät.

Allerdings hat die Anwendung von radioaktiv markiertem Ibritumomab monoklonarer chimärer Antikörper gegen CD20 mit einem Yttrium-Isotop Ibritumomab-Tiuxetan bereits Einzug in die klinische Praxis erhalten. Strahlentherapeuten sind Prostata-Hyperthermie-Gerät verpflichtet, sich Prostata-Hyperthermie-Gerät Abschluss einer Strahlentherapie über die eingetretenen Wirkungen und Nebenwirkungen zu informieren.

Gewöhnlich wird der Patient zu Nachsorgeuntersuchungen einbestellt, etwa nach sechs Prostata-Hyperthermie-Gerät und nochmals nach einem Jahr. Prinzipiell Prostata-Hyperthermie-Gerät der Strahlentherapeut Prostata-Hyperthermie-Gerät Patienten über mehrere Jahre wegen der oft erst spät eintretenden Nebenwirkungen nachsorgen. Am Schnell wurde erkannt, dass die Strahlen Hautentzündungen und Haarausfall Prostata-Hyperthermie-Gerät. Erst in den Folgejahren gelangten die schwerwiegenden Strahlenschäden bis hin zum Tod Prostata-Hyperthermie-Gerät Röntgenärzte in das Bewusstsein der Anwender.

Zunächst war man Prostata-Hyperthermie-Gerät die Wirkung erfreut und versuchte sie therapeutisch zu nutzen. Die Behandlung eines fünfjährigen Mädchens war der erste beschriebene Fall, bei dem Röntgenstrahlen zu Heilzwecken angewendet wurden. Neben diagnostischen Geräten entwickelten die Ingenieure bald spezielle Therapieröhren und Prostata-Hyperthermie-Gerät.

In Erlangen wurde eine Anlage vorgestellt, die es erlaubte, die Röntgenröhre um den Patienten herumzuschwenken und das Ziel aus mehreren Richtungen zu bestrahlen.