Eine volle Blase und Prostata

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Medizinisch wird eine volle Blase und Prostata als benigne Prostatahyperplasie bezeichnet. So deuten Hinweise darauf, dass Dihydrotestosteron, das aus dem männlichen Sexualhormon Testosteron gebildet wird, daran beteiligt ist, dass eine benigne Prostatahyperplasie entsteht.

Darüber hinaus scheinen auch die Gene eine Rolle zu spielen. Hierbei handelt es sich übrigens um eine Kombination aus krankhaftem Übergewicht und Bluthochdruck.

Zugleich leiden die betroffenen Patienten oft unter Diabetes mellitus sowie Störungen im Fettstoffwechsel — sie haben also erhöhte LDL- oder Cholesterinwerte.

Allerdings scheint kein Zusammenhang zu einer bakteriellen Infektion zu bestehen. Aus diesem Grund vermuten viele Forscher, dass unter Umständen eine Fehlfunktion des Immunsystems dazu beitragen kann, dass eine benigne Prostatahyperplasie entsteht.

Gelegentlich kann es auch vorkommen, dass Urin aus der Harnröhre nach dem Wasserlassen nachtropft. Damit die Blase vollständig entleert werden kann, sind oftmals mehrere Versuche notwendig. Die Betroffenen haben nach dem Wasserlassen oft auch eine volle Blase und Prostata ein sogenanntes Restharngefühl, also den Eindruck, dass sich auch nach dem Wasserlassen noch eine Restmenge von Urin in der Blase befindet. Der plötzliche eine volle Blase und Prostata starke Harndrang belastet die Betroffenen oftmals erheblich.

Und diese Probleme sind auch nicht ungefährlich. Denn wenn ständig Restharn in der Blase zurückbleibt, trägt dies zur Bildung von Keimen bei, wodurch das Risiko für Harnwegsinfektionen massiv ansteigen kann. Darüber hinaus leidet etwa ein Drittel aller betroffenen Männer unter Erektionsproblemen.

Zusätzlich nimmt bei den Betroffenen etwa das Volumen des Ejakulats deutlich ab. Selbst ein akuter Harnverhalt ist möglich, bei dem der Betroffene selbst eine volle Blase nicht mehr entleeren kann, auch wenn er einen massiven Harndrang verspürt. Weil sich in der Folge die Harnblase stark überdehnt, kann es zu starken Schmerzen kommen. Ist das der Fall, muss der Harn durch einen Arzt mittels eines Katheters abgeleitet werden.

Allerdings erfolgen die Restharnbildung sowie die Überdehnung der Blase bei vielen Betroffenen unbemerkt und schleichend. In diesem Fall spricht man von einem chronischen Harnverhalt. Im schlimmsten Fall setzt sich der Harnstau die Harnleiter hinauf bis zu den Nieren fort, die dadurch dauerhaft geschädigt werden können. Zu Beginn der Untersuchung erkundigt sich der Arzt zunächst eine volle Blase und Prostata der Krankengeschichte und den akuten Beschwerden.

In diesem Zusammenhang fragt eine volle Blase und Prostata Mediziner auch die Medikamente, die vom Patienten aktuell eingenommen werden, ab. Werden bei dieser Untersuchung beispielsweise Verhärtungen oder Knoten festgestellt, kann dies ein deutlicher Hinweis auf Prostatakrebs sein.

Zu den Standarduntersuchungen gehört auch eine Eine volle Blase und Prostata des Urins. Damit soll ausgeschlossen werden, dass sich der Patient eine Infektion der Harnwege zugezogen hat. Beispielsweise kann der Wert auch nach dem Radfahren oder einer digital rektalen Untersuchung erhöht sein. Das Blut, wodurch der Wert ermittelt wird, sollte also keinesfalls unmittelbar nach der Abtastung der Prostata entnommen werden. Durch standardisierte Fragebögen fällt es dem Arzt leichter, die Symptome einschätzen zu können.

Zusätzlich fragt der Arzt, inwieweit die Lebensqualität des Patienten eingeschränkt ist. Zusätzlich erfolgt eine Ultraschall-Untersuchung der Nieren sowie der oberen Harnwege. Dabei wird untersucht, ob nach dem Wasserlassen noch ein Harnrest zurückbleibt. Die Ursachen für eventuelle Probleme lassen sich mit dieser Untersuchung allerdings nicht feststellen.

Dabei werden die Druckverhältnisse in der Blase, im Bauch und in der Harnröhre gemessen. Diese Untersuchung ist vor allem vor einer Operation und bei Patienten, die unter Funktionsstörungen der Blase oder Nervenerkrankungen leiden, notwendig.

In Deutschland werden üblicherweise pflanzliche Arzneimittel verordnet. Mittlerweile haben sich aber auch viele neue Wirkstoffe etabliert, die nicht nur die Symptome, sondern auch weitere Erkrankungen, beispielsweise die erektile Dysfunktion, behandeln. Jedoch gibt es einige Indizien, die gegen eine medikamentöse Therapie sprechen.

Dazu gehören Indikatoren wie Blasensteine, eine Nierenschwäche oder auch wiederholte Infektionen der Harnwege. Ist das gegeben, empfiehlt der Arzt eher eine operative Therapie. Zum Einsatz kommen vor allem diverse Lasersysteme, durch die ein geringerer Blutverlust gewährleistet ist.

Weil mit einer Operation stets gewisse Risiken verbunden sind, sollten die Patienten im Vorfeld in jedem Fall ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt führen, um die bestmögliche Lösung für den individuellen Fall zu finden. Denn in den vergangenen Jahren haben sich einige Verfahren wie etwa die transurethrale Resektion der Prostata in der Schulmedizin etabliert. Jedes der gängigen Verfahren hat seine spezifischen Vorteile aber auch Nachteile.

Beim Gespräch mit dem Arzt geht es deshalb in erster Linie darum, die bestmögliche Lösung für eine volle Blase und Prostata individuellen Fall zu finden.

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