Prostatitis Urin mit Blut, das zu tun

Blut im Urin (Hämaturie)

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Marian Grosser studierte in München Humanmedizin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich als Journalistin selbstständig machte. Wer Das zu tun im Urin Hämaturie entdeckt, sollte zum Arzt gehen.

Es könnte beispielsweise eine Harnwegs- oder Nierenerkrankung oder sogar ein Tumor wie Blasenkrebs dahinter stecken. Manchmal ist die Ursache aber auch ganz harmlos: So können einige Lebensmittel wie Rote Bete den Urin rötlich erscheinen lassen und so einen blutigen Urin vortäuschen. Sicherheitshalber sollte man bei Verdacht auf Blut im Urin aber immer einen Arzt Prostatitis Urin mit Blut.

Normalerweise findet sich kein Blut im Urin. Wenn doch, deutet das auf einer Erkrankung Prostatitis Urin mit Blut Verletzung im Bereich des Urogenitalsystems System der Harn- und Geschlechtsorgane hin. Wenn die Blutmenge im Urin aber so gering ist, dass sie sich nur mit Teststreifen oder anderen Untersuchungsmethoden nachweisen lässt, Prostatitis Urin mit Blut eine Mikrohämaturie vor.

Übrigens: Mediziner sprechen von glomerulärer Hämaturiewenn die Ursache im Bereich der Nierenkörperchen Glomeruli liegt wie etwa bei einer Glomerulonephritis. Die Glomeruli stellen die erste Filterstation bei der Harnproduktion dar: Hier wird Prostatitis Urin mit Blut Primärharn aus dem Blut abgepresst. Gelangen die roten Blutkörperchen Prostatitis Urin mit Blut erst auf nachfolgenden Abschnitten des Harntraktes in den Urin etwa aufgrund von Blasensteinen oder Harnleiterentzündunghandelt es sich um eine postglomeruläre Hämaturie.

Vermeintliches Blut im Urin kann sich Prostatitis Urin mit Blut als etwas anderes entpuppen als einem erhöhten Gehalt an roten Blutkörperchen Erythrozyten. Manchmal ist die verstärkte Ausscheidung von Hämoglobin der rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten der Grund, wenn der Urin eine rot-braune Farbe annimmt.

Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Hämoglobinurie. Weitere mögliche Ursachen sind etwa bestimmte Infektionen wie Malaria und erblich bedingte Erkrankungen. Einem rot-braun verfärbten Urin das zu tun auch eine sogenannte Myoglobinurie zugrunde liegen. Myoglobin ist der rote Muskelfarbstoff, der sich in Skelett- und Herzmuskelzellen findet.

Eine ganz harmlose und vorübergehende Rotfärbung des Urins kann durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel wie Roter Bete zustande kommen. Darüber hinaus können auch manche Medikamente den Urin so verfärben, dass der Verdacht auf eine Blutbeimengung aufkommt. Das gilt zum Beispiel für das Antibiotikum Rifampicin. Bemerkt eine Frau während der Menstruation Blut im Prostatitis Urin mit Blut, kann es sich um beigemischtes Menstruationsblut handeln.

Egal, ob zusätzliche Symptome wie Schmerzen vorliegen oder nicht. Es ist wichtig, die Ursache zu klären und entsprechend zu behandeln. Das ist vor allem dann wichtig, wenn eine ernste Erkrankung wie Blasenkrebs für das Blut im Urin verantwortlich ist. So fragt der Arzt beispielsweise:. Nach dem Anamnese-Gespräch folgt eine körperliche Untersuchung. Dabei wird der Arzt unter anderem den Blutdruck und die Körpertemperatur des Patienten messen.

Klagt der Patient etwa über Schmerzen in den Flanken, kann beispielsweise eine Nierenerkrankung dahinter stecken. Dabei prüft er, ob tatsächlich rote Blutkörperchen in erhöhter Anzahl mit dem Harn ausgeschieden werden. Nieren, Blase das zu tun Prostata lassen sich gut mit Hilfe von Ultraschall untersuchen.

Nierenbecken und Harnleiter kann der Arzt anhand von Röntgenaufnahmen beurteilen. Bei Blase und Harnröhre wird dazu die Blasenspiegelung Urethrozystoskopie eingesetzt. Besteht der Verdacht auf eine Tumorerkrankung oder eine andere Krankheit, die der Arzt näher bestimmen möchte, entnimmt er gegebenenfalls Gewebeproben Biopsien. Wenn die Ursache für das Blut das zu tun Urin geklärt ist, kann man diese gezielt behandeln.

Einige Beispiele:. Wenn man einmal Blut im Urin entdeckt hat, ist der Gang zum Arzt zunächst das Beste, was man tun kann. Steht die Ursache der Hämaturie fest, kann der Patient gegebenenfalls die ärztliche Behandlung unterstützen. Beides begünstigt Nierenerkrankungen und damit das Auftreten von Blut im Urin. Ganz generell sollte man ausreichend Nicht-Alkoholisches trinken - Experten empfehlen mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich. Das hilft, die Nieren und Harnwege gesund zu halten und so Blut im Urin sowie Schlimmerem vorzubeugen.

Auf dieser Seite. Blut im Urin. Mehr über die NetDoktor-Experten. Kurzübersicht Was ist Blut im Urin? Beimengung von Blut genauer: roten Blutkörperchen im Urin. Bei sichtbaren Blutspuren rötlich gefärbter Urin spricht man von Makrohämaturie.

Bei nicht sichtbaren Spuren von Blut im Urin liegt eine Mikrohämaturie das zu tun. Ursachen: z. Zum Inhaltsverzeichnis. Zusätzlich klagen die Patienten oft über ein Brennen beim Wasserlassen.

Begleitend können kolikartige Schmerzen im Unterleib auftreten. Nierenentzündungen: Es zählen dazu die Nierenkörperchenentzündung Glomerulonephritisdie interstitielle Nephritis und die Nierenbeckenentzündung Pyelonephritis. Alle drei können unter anderem Blut im Urin verursachen. Nierenzysten: Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die sich in verschiedenen Organen bilden kann, auch in der Niere.

Manchmal treten sie nur einzeln auf und verursachen dann meist keine Beschwerden. Die Niere kann aber auch sehr viele Zysten aufweisen. Eine solche Zystenniere ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die unter anderem eine Hämaturie auslösen kann. Niereninfarkt: Hierbei verstopft ein Blutgerinnsel eine Nierenarterie Niereninfarkt.

Die Betroffenen verspüren plötzliche Schmerzen in der Flanke. Akute Flankenschmerzen und Blut im Urin sind typische Anzeichen. Von diesen Parasiten existieren verschiedene Arten, die eine Bilharziose auslösen können. Manche davon legen ihre Eier bevorzugt in den Venen der Harnblase ab. Anzeichen dieser Blasen-Bilharziose ist Blut im Urin.

Im weiteren Verlauf können häufiger Harndrang und Harninkontinenz hinzukommen. Andere Infektionen: Auch einige andere parasitäre sowie bakterielle Infektionen können die Erklärung für Blut im Urin sein. Dazu zählt etwa die sogenannte Urogenitaltuberkulose - eine Tuberkulose-Erkrankung, Prostatitis Urin mit Blut sich im Bereich von Harntrakt und Geschlechtsorganen manifestiert und von Tuberkel-Bakterien ausgelöst wird.

Tumoren: Manchmal ist Blut im Urin auf einen bösartigen Tumoren im harntrakt zurückzuführen. Divertikel sind Wandaussackungen, Polypen meist gutartige Schleimhautwucherungen. Dann mischt sich oft Blut in den Urin. Darüber hinaus kann Blut im Urin auch andere Ursachen haben. Auch blutende Das zu tun der Prostata Prostatavarizen sowie Prostatakrebs können sich mit Blut im Urin bemerkbar machen. Systemischer Lupus das zu tun : Diese Autoimmunerkrankung kann verschiedene Organe betreffen, Prostatitis Urin mit Blut die Nieren.

Diesen entzünden sich in der Folge Lupusnephritiswas mit einer Hämaturie einhergehen kann. Zusätzlich bilden sich kleine Hautknötchen Granulome im Bereich der Entzündungsprozesse. Das gilt etwa für manche Antibiotika wie PenicillineKrebsmedikamente Zytostatika und Blutverdünner Prostatitis Urin mit Blut AcetylsalicylsäurePhenprocoumon. Rötlich gefärbter Urin: Nicht immer eine Hämaturie Vermeintliches Blut im Urin kann sich auch als etwas anderes entpuppen als einem erhöhten Gehalt an roten Das zu tun Erythrozyten.

Farbe des Urins gibt Hinweise. Blut im Urin: Wann müssen Sie zum Arzt? Hatten Sie Prostatitis Urin mit Blut früher schon einmal? Sind bei Ihnen irgendwelche Vorerkrankungen bekannt wie Lupus erythematodes? Hatten Sie kürzlich einen Unfall oder haben Sie sich auf andere Weise verletzt z. Nehmen Sie zurzeit irgendwelche Medikamente ein? Wenn ja, welche? Das Gleiche gilt bei einer Nierenbeckenentzündung. Bei einer Nierenkörperchenentzündung Glomerulonephritis kommen meist Medikamente zum Einsatz, die das Immunsystem unterdrücken wie Glukokortikoide oder Ciclosporin.

Solche Immunsuppressiva helfen auch, wenn eine Autoimmunerkrankung wie Lupus erythematodes das Blut im Urin verursacht. Harnsteine Nieren- Blasen- Harnleiter und Harnröhrensteine lassen sich manchmal medikamentös auflösen. In anderen Fällen werden sie im Rahmen eines Eingriffs etwa einer Blasenspiegelung entfernt.

Divertikel und Polypen in der Blase oder Harnröhre werden operativ entfernt. Bei einem bösartigen Tumor kommen je nach Art und Stadium verschiedene Behandlungsmethoden in Betracht, Prostatitis Urin mit Blut vor allem Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie. Aktualisiert am Oktober