Kastration für Drogen Prostatakrebs

Kastration der Hündin: Vorteile, Nachteile und Risiken einer Kastration

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Passt es aber noch in unsere heutige Zeit, Männer, bei denen die Kastration für Drogen Prostatakrebs nicht mehr wirkt, bedenkenlos als "kastrationsresistent" zu bezeichnen? Dieser Frage Kastration für Drogen Prostatakrebs krebsinformationsdienst.

Eine Kastrationsresistenz beim Prostatakarzinom wird diagnostiziert, wenn die Krebserkrankung fortschreitet, obwohl der Patient eine klassische Hormonentzugstherapie LHRH-Analoga erhält. Für den Patienten bedeutet dies, dass LHRH-Analoga alleine nicht mehr wirksam sind und der Tumor resistent gegen einen reinen Hormonentzug geworden ist. In dieser Situation ergeben sich in der Regel Indikationen für neue Therapielinien.

Nicht üblich ist es jedoch, bereits bei Einleitung der Hormonentzugstherapie von Kastration zu sprechen. Beim Mann können die Hoden prinzipiell chirurgisch oder medikamentös ausgeschaltet werden. Heutzutage wird der medikamentöse Hormonentzug bevorzugt, da er reversibel ist.

In der Praxis bleibt die Titulierung "Kastration" häufig der operativen Hodenentfernung Orchiektomie vorbehalten. Bei Patientinnen mit Brustkrebs spielt der Kastrationsbegriff hingegen keine Rolle. Der Begriff "kastrationsresistentes" Kastration für Drogen Prostatakrebs ist historisch begründet. Charles Brenton Huggins heraus, dass männliche und weibliche Kastration für Drogen Prostatakrebs Prostatakrebszellen Kastration für Drogen Prostatakrebs beeinflussen.

Er experimentierte an Hunden und entdeckte das Wirkprinzip der chirurgischen Kastration. Daraufhin etablierte sich dieser neue Therapieansatz auch bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs. Für diese wichtige Errungenschaft wurde Huggins der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin verliehen. Es sollte dann allerdings noch Jahrzehnte dauern, bis Ende des Jahrhunderts verschiedene medikamentöse Hormonentzugstherapien zugelassen wurden. Der medizinische Fachbegriff Kastration leitet sich aus dem Lateinischen "castrare" ab und bedeutet übersetzt abschneiden, schwächen, entmannen.

Aus früheren Kulturen ist bekannt, dass Kastrationen zum Teil mit dem Ziel durchgeführt wurden, Menschen zu demütigen und bestrafen. Da ist es nicht weit hergeholt, dass das Wort bei Betroffenen auch negative Gedankenassoziationen auslösen kann. So findet man zum Beispiel in Blogs und Krebsforen Reaktionen von Männern mit Prostatakrebs, die diesen Fachbegriff als "krass" und "rabiat" titulieren.

Ärzte sollten sich dessen bewusst sein, wenn sie mit Patienten und deren Familien darüber sprechen, dass ein "kastrationsresistentes" Prostatakarzinom vorliegt und welche Therapieoptionen infrage kommen. Die Entwicklung in der Krebsmedizin ist rasant. Wie bei anderen Tumorarten, sind zur Behandlung von Prostatakrebs in den letzten Jahren zahlreiche neue Substanzen auf den Markt gekommen. Dies trifft insbesondere auch auf die antihormonelle Therapie des Prostatakarzinoms zu.

Prostatakrebs-Patienten steht heute eine Vielfalt Kastration für Drogen Prostatakrebs antihormoneller Medikamente zur Verfügung. Die Wirkprinzipien sind allerdings nicht einheitlich: Kastration für Drogen Prostatakrebs Substanzen senken die Testosteronspiegel im Blut, einige andere nicht. Hinzu kommt, dass sich Empfehlungen durch Kastration für Drogen Prostatakrebs Erkenntnisse aus der Forschung fortlaufend ändern — sowohl zu Kombinationsbehandlungen als auch zur Sequenztherapie.

Das Repertoire an Angriffspunkten der Hormontherapie ist komplex und somit können auch Resistenzmechanismen vielfältig sein. Je nach Vortherapie sind resistente Prostatakarzinome biologisch nicht Kastration für Drogen Prostatakrebs. Während es beispielsweise Patienten gibt, deren Tumor lediglich auf den klassischen Hormonentzug nicht mehr anspricht, gibt es andere, bei denen auch die modernen hormonellen Therapiestrategien nicht mehr greifen. Beide gehören der Gruppe der kastrationsresistenten Prostatakarzinom-Patienten an, ihre Prognose kann sich aber grundlegend unterscheiden.

Es ist also gut nachzuvollziehen, dass "Kastrationsresistenz" — wortwörtlich genommen — nicht mehr zur aktuellen Vielfalt der individuellen Krankheitssituationen passt. Diese Meinung vertritt auch eine internationale Prostatakrebs-Expertengruppe, die kürzlich einen Fachartikel zu diesem Thema publiziert hat 1. Die Experten plädieren dafür, diesen traditionsreichen Fachbegriff zu verlassen. Die Strategie der Zukunft sollte stattdessen sein, präzise nach Subgruppen zu stratifizieren und auch entsprechend zu benennen.

Eine präzise Einteilung in Subtypen ist notwendig, um über das richtige Therapiemanagement zu entscheiden. Für Prostatakrebs ist allerdings noch keine allgemeingültige molekulare Subtypen-Einteilung definiert, wie es sie beispielsweise bei Brustkrebs gibt.

Daher forschen Wissenschaftler derzeit intensiv nach geeigneten Biomarkern 2. So lassen sich inzwischen Prostatatumoren mit neuroendokriner Differenzierung und Karzinome mit defektem DNA-Reparatursystem abgrenzen. Für diese eher seltenen Prostatakrebstypen sind gesonderte Wirksubstanzen verfügbar.

Die Mehrheit der Prostatakarzinom-Patienten klassifiziert der Urologe jedoch nach klinischen Kriterien. In fortgeschrittenen Tumorstadien gehören dazu unter anderem die PSA-Kinetik, das Metastasierungsmuster und die Therapielinien — also welche Medikamente, in welcher Kombination und in welcher Reihenfolge, eingesetzt wurden. Möglicherweise hat der Begriff "Kastrationsresistenz" bald ausgedient. Zumindest wichtig zu wissen: Hinter der Diagnose kastrationsresistentes Prostatakarzinom kann sich eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitssituationen verbergen.

Denn viele Ärzte haben schon negative Kastration für Drogen Prostatakrebs von Patienten und ihren Familien erfahren, wenn sie diesen Fachbegriff verwendet haben. Hilfreich könnte dabei sein, im klinischen Alltag auf den Wissensstand des Betroffenen zu achten und dessen eigene Wortwahl aufzugreifen. Risiken kennen und vermeiden Krebsfrüherkennung.

Diagnose Krebs: Wie weiter? Juli Kastrationsresistentes Prostatakarzinom. Historische Entwicklung und Nobelpreis-Verleihung Der Begriff "kastrationsresistentes" Prostatakarzinom ist historisch begründet. Verschiedene Formen der antihormonellen Therapie Prostatakrebs-Patienten steht heute eine Vielfalt verschiedener antihormoneller Medikamente zur Verfügung.

Verschiedene Resistenzmechanismen Das Repertoire an Angriffspunkten der Hormontherapie ist komplex und somit können auch Resistenzmechanismen vielfältig sein. Kastrationsresistente Prostatakarzinome: Keine einheitliche Gruppe Es ist also gut nachzuvollziehen, dass "Kastrationsresistenz" — wortwörtlich genommen — nicht mehr zur aktuellen Vielfalt der individuellen Krankheitssituationen passt.

Klinische und molekulare Stratifizierung Eine präzise Einteilung in Subtypen ist notwendig, um über das richtige Therapiemanagement zu entscheiden. Fazit für die Praxis Möglicherweise hat der Begriff "Kastrationsresistenz" bald ausgedient.