Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung

Ernährung bei Krebs: Tipps für Chemopatienten

Prostata-Zysten bei Männern

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Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht.

Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Muss man als Krebspatient immer mit Übelkeit bei der Chemotherapie rechnen?

Kann eine Strahlentherapie die Lust am Essen und Trinken nehmen? Soll man rund um eine Krebsoperation länger fasten oder Diät halten? Andere befürchten, dass es ihnen während der Therapie nicht gut gehen wird und sie deshalb gar nichts essen können, vor allem bei einer Chemotherapie. Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung gilt: Längst nicht alle Methoden der Krebsbehandlung wirken sich auf die Nahrungsaufnahme aus. Und nicht jeder Krebspatient muss automatisch mit Einschränkungen oder einer Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung rechnen.

Was für Patienten während einer Krebsbehandlung wichtig ist, hat der Krebsinformationsdienst im folgenden Text zusammengestellt. Interessierte und Fachleute finden am Seitenende weiterführende Informationen.

Wichtig zu wissen: Informationen aus dem Internet dienen einer ersten Orientierung. Sie ersetzen auf keinen Fall das Gespräch mit den behandelnden Ärzten. Die Ernährungssituation vor einer Krebsbehandlung unterscheidet sich von Patient zu Patient. Daher gibt es für Betroffene nur Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung pauschale Tipps.

Eher gilt für Fachleute die Empfehlung, auf den Einzelnen zu achten. Aber auch Lebensalter oder Begleiterkrankungen können einen Einfluss haben. Als ein Beispiel etwa ältere Menschen: Viele essen und trinken zu wenig oder zu unausgewogen und sind deshalb nicht selten mangelernährt. Wer dagegen Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung übergewichtig ist oder Diabetes hat, wird unter Umständen anders auf die Krebstherapie reagieren als Normalgewichtige und auch anders als jemand, der unter Untergewicht leidet.

Fachleute sprechen vom sogenannten "Ernährungsassessment" oder "Mangelernährungsscreening". Wie dieses genau abläuft, mit welchen Untersuchungen und Fragen man als Patient in diesem Zusammenhang rechnen kann, beschreibt der Krebsinformationsdienst im Text " Kräfte sammeln und bewahren: Was tun bei Gewichtsverlust? Vor und nach chirurgischen Eingriffen werden viele Patienten auch unter ernährungsmedizinischen Gesichtspunkten intensiv betreut: Operationen sind je Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung Umfang mehr oder weniger belastend.

Hinzu kommt: Je schlechter der Allgemeinzustand eines Betroffenen bereits vor einer Operation ist, desto höher sind in der Regel auch die Risiken vieler Eingriffe. Das gilt selbst dann, wenn dadurch die Operation kurzfristig aufgeschoben werden muss: Damit man selbst wieder etwas "zu Kräften kommt", wird das in Kauf genommen. Notwendig ist dieses Vorgehen beispielsweise häufig bei Patienten mit Magenkrebs und Leberzellkarzinom: Viele erhalten einige Tage bis Wochen vorher schon Präparate zur ergänzenden Ernährung mit für sie wichtigen Nährstoffen.

Dazu muss man aber meist nicht im Krankenhaus sein: Diese Trinknahrung oder "Astronautenkost" kann man schon zuhause zu sich nehmen. Ziel dieser Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung ist Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung, so widerstandsfähig wie möglich gegen die Belastung der Behandlung zu werden.

Wenn es Probleme mit Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung Verträglichkeit, der Verdauung oder der Menge der Nahrung gibt, sind auch unterstützende Infusionen als sogenannte parenterale Ernährung möglich.

Viele Menschen haben Angst davor, rund um eine Operation längere Zeit fasten zu müssen. Im Vergleich zu früher haben sich die Zeiträume aber verkürzt, in denen man vor einer Operation nichts mehr trinken und essen sollte: In der Regel darf man vor Operationen klare Flüssigkeiten bis zu etwa zwei Stunden vor Narkosebeginn trinken. Feste Nahrungen sind dagegen meist schon etwa sechs Stunden zuvor nicht mehr erlaubt. Das bedeutet: Findet der Eingriff morgens statt, dann erhält man die letzte Mahlzeit am Vorabend.

Warum muss man überhaupt mit leerem Magen operiert werden? Damit soll vermieden werden, dass beim Einleiten der Narkose Flüssigkeit vom Magen in die Luftröhre gelangt. Grundsätzlich empfehlen Fachleute, nach unkomplizierten Operationen möglichst schnell wieder normal zu trinken und zu essen. Wenn irgend möglich, wird man deshalb als Patient schon bald angehalten, etwas zu trinken, und bekommt die erste normale Mahlzeit, wenn die Wartezeit nach der Narkose und die Intensivüberwachung vorbei sind.

So können fast alle Brustkrebspatientinnen nach einer brusterhaltenden Operation schnell wieder normal essen und trinken. Ähnlich sieht es bei Männern mit Prostatakrebs aus oder bei Patienten mit Operationen, die nicht die Mund- und Atemwege oder den Verdauungstrakt betreffen. Daher ist unter Umständen eine schonende Ernährung notwendig, auch dann, wenn der Darm selbst nicht betroffen war: Zumindest während der ersten Tage vertragen Betroffene oft nicht alle Speisen. Sind Verdauungsprobleme zu erwarten, erhält man anfangs Infusionen oder angepasste Trink- oder Sondennahrung.

Nach der Entlassung nach Hause reicht es aber auch nach Eingriffen im Bauchraum für die meisten Patienten aus. Für sie ist meist schon bei der Behandlungsplanung absehbar, dass sie in der ersten Phase nach ihrer Operation nicht normal essen können oder zumindest nicht genug. Dann kann künstliche Ernährung sinnvoll sein, entweder als alleinige Versorgung oder als Ergänzung. Als Faustregel dafür gilt:. Die Zusammenstellung sorgt dafür, dass man weder Hunger noch Durst verspürt.

Das Legen der Venenzugänge kann kurzfristig schmerzen. Die meisten Patienten gewöhnen sich jedoch nach kurzer Zeit Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung. Eine Alternative, mit der sich Probleme ebenfalls überbrücken lassen, ist Sondenernährung. Über eine Sonde erhält man besonders aufbereitete Nahrung. Bis man wieder normal essen und trinken kann, wird so der operierte Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung geschont und kann in Ruhe verheilen.

Was das bedeutet, wenn man eine Ernährungssonde über die Nase oder die Bauchdecke erhält, erläutert der Text " Kräfte sammeln und bewahren: Was tun bei Gewichtsverlust? Diese Ernährung mit Infusion oder Sonde muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass man solange im Krankenhaus bleiben muss: Patienten können die Ernährungstherapie auch nach der Entlassung Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung fortsetzen, wenn sie noch nicht wieder wie üblich essen und trinken Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung.

Unterstützung bieten Ernährungsberater und vor allem spezialisierte Teams aus der häuslichen Pflege oder Brückenpflege. Viele Rehabilitationseinrichtungen, die sogenannten "Nachsorgekliniken", sind ebenfalls auf die besondere Situation bei Tumoren in Mund, Rachen, Speiseröhre und dem weiteren Verdauungsbereich spezialisiert.

Sie bieten zudem Ernährungsschulungen an. Gegen diese Nebenwirkung vieler Medikamente lässt sich etwas tun. Trotzdem gilt: Der Appetit, die Geschmackswahrnehmung, der Zustand der Mundschleimhaut und die Lust am Essen sind bei vielen Patienten während einer Chemotherapie nicht wie sonst.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung hilft dagegen? Die pauschale Antwort lautet: Während der Chemotherapie sollte man vor allem Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung, worauf man Lust hat. Das kann durchaus etwas anderes sein als bisher: Viele Patienten mögen unter einer Chemotherapie kein Essen, das stark riecht oder sehr intensiv schmeckt. Andere bekommen dagegen Lust auf geschmackliche Abwechslung zum Beispiel auch bei Gewürzen und merken, dass Lebensmittel ihren Appetit anregen, die sie sonst eher ablehnen.

Die meisten Experten empfehlen deshalb "Wunschkost". Erlaubt ist das, worauf man gerade Lust hat, solange dadurch auf Dauer nicht eine ausgeprägte Mangelversorgung zu befürchten ist. Die individuelle Verträglichkeit Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung ebenfalls eine Rolle. Sollte man vorab eine Ernährungstherapie durchführen, wenn eine Chemotherapie ansteht?

Dies gilt auch dann, wenn ausgeprägte Appetitlosigkeit oder Erbrechen auftreten oder erwartet werden. Diese früher gefürchtete Nebenwirkung lässt sich heute vergleichsweise gut auffangen: Patienten erhalten schon gleich mit der ersten Chemotherapie Medikamente, die Übelkeit und Erbrechen möglichst vollständig unterdrücken. Fachleute sprechen von sogenannten "Antiemetika".

Sie dürfen nicht zu niedrig dosiert sein. Muss man trotz der vorbeugenden Mittel erbrechen, sollte man das unbedingt den Ärzten sagen. Hat der Körper einmal "gelernt", auf die Chemotherapie mit Erbrechen zu reagieren, kann später selbst das Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung eines Krankenhausflures oder der Geruch in einer Arztpraxis Übelkeit auslösen. Fachleute sprechen dann von "antizipatorischem Erbrechen". Die Zellgifte oder "Zytostatika", die gegen Krebszellen eingesetzt werden, richten sich auch gegen andere schnell wachsende Zellen.

Dazu gehören zum Beispiel Schleimhäute oder Haarwurzeln. Zwar arbeiten Wissenschaftler heute intensiv an der Entwicklung von Medikamenten, die gezielt Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung schädigen. Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung leiden aber viele Patienten gerade bei den wirkungsvollsten Chemotherapeutika zeitweilig unter entzündeten Schleimhäuten in Mund, Speiseröhre und Darm.

Bei manchen Patienten ist auch der Geschmack beeinträchtigt. Eine entzündete Mundschleimhaut, eine sogenannte Mukositis, führt zu Schmerzen Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung Kauen und Schlucken.

Man Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung weniger Lust zum Essen und Trinken. Sind die Darmschleimhäute entzündet, kann es zu Durchfällen kommen. Möglicherweise nimmt man dadurch zu wenige Nährstoffe zu sich. Als ersten Schritt kann man zunächst versuchen, andere Lebensmittel zu verwenden oder sie anders zuzubereiten. Was helfen kann, erläutern die behandelnden Ärzten.

In vielen Krankenhäusern gibt es beratende Ernährungsteams, oder der Arzt kann zur qualifizierten Ernährungsberatung überweisen. Worauf sollte man achten, wenn man eine Mukositis hat? Bei vielen Behandlungsverfahren kann eine Strahlentherapie heute so individuell gesteuert werden, dass gesundes Gewebe weitgehend geschont wird. Liegt der Verdauungstrakt nicht im Bestrahlungsfeld, müssen Betroffene in der Regel ihre Essgewohnheiten nur wegen der Bestrahlung nicht umstellen.

Die meisten Patienten merken auch dann nicht allzu viel. Der Grund: Schwere Verbrennungen oder dauerhafte Schäden zum Beispiel der Speiseröhre oder der Darmschleimhaut sind heute selten geworden. Während der Bestrahlung selbst sollte man trotzdem auf eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl der Lebensmittel und Getränke achten, um weitere Reizungen zu vermeiden. Zwei Beispiele: Wird der Brustkorb bestrahlt, sollte man Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung, scharfe oder stark gewürzte Speisen eher vermeiden, um Schleimhautschäden in Rachen und Speiseröhre nicht zu fördern.

Wer irgendwo am Bauch bestrahlt wird, bekommt unter Umständen Durchfälle. Auch er sollte Nahrungsmittel auswählen, die seine Darmschleimhaut nicht noch mehr reizen. Chemotherapie für Prostatakrebs Ernährung Empfehlungen sind jedoch schwierig: Worauf man achten solle, erfährt man von seinen behandelnden Ärzten.