Wo tun, um die Operation bei Prostatakrebs

Inkontinenz und Impotenz nach Prostata-OP

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Die Behandlung von Prostatakrebs hat belastende Nebenwirkungen. Bei Krebs mit niedrigem Risiko ist es möglich, vorerst nur zu überwachen und abzuwarten. Ist das sinnvoll? Prostatakrebs ist die häufigste Wo tun bei österreichischen Männern. Wo tun Krankheit kann ganz unterschiedlich verlaufen. In seltenen Fällen führt der Prostatakrebs sogar zum Tod. Viel öfter um die Operation bei Prostatakrebs wächst der Tumor in der Prostata gar nicht oder nur langsam [12, 13].

Basierend auf dem Wissen, dass Prostatakrebs häufig einen sehr günstigen Verlauf hat, werden nicht alle Männer nach der Um die Operation bei Prostatakrebs bestrahlt oder operiert.

Solange dem Krebs also ein niedriges Risiko bescheinigt wird und die Patienten noch viele Lebensjahre vor sich haben, kann nach genauer Prüfung erst einmal eine aktive Überwachung gestartet werden. Männer in einem Active-Surveillance-Programm verzichten bewusst, zumindest vorerst, auf eine Operation oder eine Bestrahlung — und die Risiken, die damit einhergehen.

Das tun sie auch dann, wenn sie keine Veränderungen bemerken und sich weiterhin gut fühlen. Zur Zeit wird nur ein Teil der Männer, die theoretisch für eine Active Surveillance in Frage kommen, auch tatsächlich aktiv überwacht [18]. Denn viele Menschen gehen davon aus, dass es immer am besten ist, Krebs früh zu entdecken und dann wo tun rasch zu behandeln. Forschungsergebnisse zum Prostatakrebs stellen dies allerdings in Frage. Demnach gibt es bei Prostatakrebs auch die so genannte Überdiagnose und Überbehandlung, um die Operation bei Prostatakrebs ein Zuviel an Eingriffen.

Dabei profitieren die Patienten nicht durch eine bessere Gesundheit oder ein längeres Leben [2]. Was passiert also im Um die Operation bei Prostatakrebs der Active Surveillance? Bei den Kontrollen wird untersucht, ob und wie der Tumor sich entwickelt.

Das Ziel ist es, negative Veränderungen zu erkennen bevor sie Beschwerden verursachen. Im Fall des Falles kann dann eine aktive heilende Therapie starten [13,14]. Auch Gewebeproben Biopsien sind im Rahmen der aktiven Überwachung möglich [13]. Im besten Fall bleibt der Krebs harmlos, und der Patient kann auf Eingriffe verzichten. Wenn der Krebs sich verändert und das Risiko eine bestimmte vordefinierte Schwelle erreicht, wird eine Behandlung gestartet.

Das Ziel dabei ist wo tun Heilung [12,14]. Wie OP oder Bestrahlung dürfte auch die Active Surveillance nicht komplett nebenwirkungsfrei sein: Die wiederholten Gewebeproben könnten unerwünschte Folgen haben. Es ist auch denkbar, dass die psychische Belastung durch den unbehandelten Tumor so stark wird, dass aktiv überwachte Männer sich die Einleitung einer Behandlung wünschen — selbst wenn der Tumor sich nicht negativ verändert hat.

Eine bessere Aufklärung über die tatsächlichen Risiken die oft überschätzt werdenkann helfen, die Ängste einzudämmen [13]. Insgesamt sind die Nebenwirkungen der Active Surveillance noch nicht sehr gut untersucht. Wir wollten herausfinden, wo tun der aktuelle Stand des Wissens ist: Was passiert, wenn Patienten mit Prostatakrebs abwarten und dabei aktiv überwacht werden? Ist die neuere Active Surveillance gleich gut oder sogar besser als die schon länger eingesetzten Therapieformen Operation, Um die Operation bei Prostatakrebs Die Aussagen dieser Studie halten wir für recht verlässlich — wenn wir auch gewisse Mängel entdecken konnten, die die Ergebnisse möglicherweise verzerrt haben [13,15].

Damit blieben den betroffenen Männern einige Risiken und mögliche Nebenwirkungen Impotenz, Inkontinenz erspart. Unter den Männern im Active Surveillance-Programm waren nur 3 von 10 impotent []. Mann auch nach Bestrahlungen auf [19]. Für alle Todesursachen zusammengenommen gibt es in der ProtecT-Studie Hinweise darauf, dass Prostatakrebs-Patienten mit Active Surveillance ebenso so spät sterben wie jene Niedrig-Risiko-Patienten, die von Beginn an intensiv mit Bestrahlungen oder Operationen behandelt werden.

Es ist allerdings unklar, ob das Risiko speziell an Prostatakrebs zu versterben sich für Um die Operation bei Prostatakrebs, OP- und Bestrahlungsgruppen deutlich unterscheidet — soweit eines der Ergebnisse der Um die Operation bei Prostatakrebs, die zwar recht gut, aber methodisch nicht perfekt war. Zum Beispiel hätte die Durchführung mit mehr Probanden über wo tun längeren Zeitraum zu einer wo tun Aussagekraft führen können. ProtecT lieferte auch Hinweise auf mögliche Nachteile der Active Surveillance: Die Patienten um die Operation bei Prostatakrebs wohl eher mit einer Weiterentwicklung des Tumors und mit der Bildung von Metastasen Wo tun rechnen als jene, die rasch nach der Diagnose bestrahlt oder operiert werden.

Letztlich muss gesagt werden, dass die Active-Surveillance-Strategie weniger lang erprobt ist als die etablierten Standardtherapien: Bestrahlung und Operation. Sie scheint für wo tun Männer ein guter Weg zu sein, während für andere Männer eher eine Bestrahlung oder Operation in Frage kommt. Die Entscheidung dafür oder dagegen muss ganz individuell gefällt werden. Derzeit leben etwa Viele von ihnen haben die Diagnose schon vor Jahren erhalten.

Jährlich werden etwa neue Erkrankungen festgestellt; damit ist Prostatakrebs die häufigste Krebsform bei Männern [16]. Das Risiko, an Prostatakrebs zu versterben, ist vergleichsweise gering. Während in Österreich etwa 80 von Männern bis zum Lebensjahr die Diagnose Prostatakrebs bekommen, führt der Tumor nur bei ca.

Dass Prostatakrebs recht häufig ist, liegt wo tun anderem an der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung. Mit dem Alter eines Mannes steigt seine Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken.

Da immer mehr Männer immer älter werden, mehren sich daher auch die verzeichneten Um die Operation bei Prostatakrebs. Darüber hinaus wird durch die heute weit verbreiteten Tests zur Früherkennung Krebs häufiger festgestellt als früher. Entdeckt werden im Rahmen der Routineuntersuchungen auch jene Tumore, die im weiteren Verlauf niemals Beschwerden verursacht hätten [17].

Bei Autopsien wird immer wieder festgestellt, dass ca. Das Dilemma: Bei der Diagnose lässt sich oft nicht genau sagen, wie sich der Krebs langfristig entwickeln wird. Lässt sich trotz Tumor beschwerdefrei leben? Oder um die Operation bei Prostatakrebs er Leiden und Tod? Aufgrund dieser Unsicherheit wird nach der Diagnose wo tun eine Behandlung gestartet: entweder wird die Prostata durch eine Operation entfernt oder das Krebsgewebe wird bestrahlt.

Zu einer Behandlung kommt es aber bewusst erst dann, wenn Beschwerden auftreten. Vielmehr steht die Lebensqualität im Mittelpunkt. An diesen Um die Operation bei Prostatakrebs nahmen Patienten teil, die Prostatakrebs hatten. Ihre Tumore wurden entweder aktiv überwacht Active Surveillance oder abwartend beobachtet Watchful Wo tunoperiert oder bestrahlt.

Welche Behandlung die Männer erhielten, bestimmte der Zufall. Die Männer waren zwischen 50 und 69 Jahren alt. Bei allen Teilnehmern wurde zu Beginn angenommen, dass sie nur ein geringes Risiko hätten, dass ihre Krankheit fortschreitet. Sie wurden — zugeteilt nach Wo tun — entweder aktiv überwacht, bestrahlt oder operiert.

Etwa zehn Jahre lang wurden die Probanden begleitet, um die drei Methoden miteinander vergleichen zu können. In diesem Zeitraum verzeichnete das Forschungsteam, ob und wie sich die Tumore entwickelten. Ebenfalls dokumentiert wurden u. Von den Teilnehmern, die beim Studienstart dabei waren, starben 17 innerhalb von zehn Jahren an Prostatakrebs : um die Operation bei Prostatakrebs von zumindest anfangs aktiv überwachten Patienten, 5 von operierten Patienten und 4 von bestrahlten Patienten.

Anders ausgedrückt: das Sterberisiko durch den Prostatakrebs war offenbar gering und zwar in allen drei Gruppen ähnlich niedrig ca. Hier ist allerdings Vorsicht geboten; es ist durchaus möglich, dass dieser Nicht-Unterschied nur ein Zufallsprodukt ist und dass sich durch weitere Studien die Einschätzung mehr oder weniger stark verändert.

Mit mehr Teilnehmern und einer längeren Beobachtungsdauer könnte sich die Aussagekraft der Studie durchaus erhöhen: Vielleicht würde sich doch ein klarer Unterschied in punkto Sterberisiko zeigen? Wo tun Gegensatz zur Sterberate kristallisierten sich im Leben zwischen den drei Patientengruppen durchaus Unterschiede heraus.

Bei Männern, die an der aktiven Überwachung teilnahmen, entwickelte sich der Tumor öfter weiter und es bildeten sich eher Metastasen. Hier ist sicherlich weitere Forschung notwendig. Aber es braucht noch mehr Wissen über die Langzeitfolgen der Active Surveillance und anderer Methoden hinsichtlich Lebensqualität und Sterberisiko.

Mehrere Methoden, die im Laufe der ProtecT-Studie eingesetzt wurden, sind zwischenzeitlich verfeinert worden — daher könnten nicht alle Wo tun auf die aktuelle Situation übertragbar sein. Die Männer wurden ca. Bei einem Teil der Patienten wurde die Prostata gleich durch eine Operation entfernt.

Bei den anderen Patienten wurde mit diesem Eingriff noch zugewartet. Zur vorher erwähnten ProtecT-Studie gibt es einige wichtige Unterscheide: Einerseits nahmen nicht nur Patienten mit niedrigem Risiko teil. Es gab auch Patienten, deren Risiko als mittel oder hoch klassifiziert wurde. Weiters wurden die Nicht-Operierten nicht mit der Methode der Active Surveillance aktive Überwachung begleitet, sondern mit dem Watchful Waiting abwartendes Beobachten.

Letzteres wird bei Patienten eingesetzt, die eher älter sind und zusätzlich noch andere Erkrankungen haben, um ihnen Strapazen zu ersparen.

Auch hier zeigte sich, dass bei Männern ohne OP eher Metastasen auftraten, sich der Tumor eher weiterentwickelte. Wenig überraschend waren die Männer aus der Watchful-Waiting-Gruppe seltener von Erektionsproblemen und Inkontinenz betroffen. Eine Suche nach neuen Studien führte zu einer teilweisen Änderung unserer Einschätzung]. Artikel empfehlen:. N Engl J Med, Text in um die Operation bei Prostatakrebs Länge. Lancet Oncol, Recent Results Cancer Res, J Natl Cancer Inst Monogr, J Natl Cancer Inst, Abgerufen am Weshalb ist Prostatakrebs häufiger geworden?

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