Trüb Ausfluss aus der Prostata

Prostate Health: Your Diet Matters? (BPH-2019)

Azinuszelltumoren Karzinom der Prostata

Blut im Urin muss immer ein Arzt abklären. Die Ursachen liegen oft bei Harnwegen, Nieren oder Prostata. Urinprobe mit Teststreifen: Eine veränderte Urinfarbe kann harmlose, aber auch krankhafte Ursachen haben. Beunruhigend ist es immer, wenn der Urin plötzlich nicht mehr gelb, sondern rot kommt.

Es gibt Speisen, die färben nicht nur die Zunge rot oder blau, sie hinterlassen auch vorübergehend Farbspuren im Harn. Das hat aber nichts mit Blutbeimengungen zu tun.

Ein, trüb Ausfluss aus der Prostata Toilettengänge später hat der Urin dann wieder seine normale Farbe. Die reicht von hell- bis dunkelgelb. Auch einige Medikamente können die Harnfarbe verändern siehe unten. Blut im Urin dagegen bedeutet, dass sich vermehrt rote Blutkörperchen in der Ausscheidungsflüssigkeit befinden. Mediziner sprechen von Hämaturie. Der Urin nimmt dann einen rötlichen Ton an, der von fleischfarben, rosa oder hellrot bis kräftig rot gehen kann.

Blutiger Harn hat sehr häufig krankhafte Ursachen. Manchmal bleibt allerdings der Grund für die Hämaturie trotz eingehender Untersuchungen unklar. Die Mehrzahl der festgestellten Ursachen ist gutartig. Verfallen Sie daher nicht in Panik, wenn Sie bemerken, dass der Urin verändert aussieht, etwa rötlich verfärbt ist oder Blutspuren aufweist.

Ziehen Sie aber den Arzt hinzu, um nötige Untersuchungen zeitnah in Angriff zu nehmen. Meist gibt es hinterher Entwarnung. Der Urin oder Harn ist das Filterprodukt aus den Nieren.

Bei Störungen an den "Filterstationen" in der Niere können vermehrt rote Blutkörperchen in den Urin gelangen. Nierenerkrankungen sind hier mögliche Auslöser.

Ebenso führen in den Harnleitern und in der Harnblase mitunter Entzündungen oder Gewebswucherungen zu Blutungen, die sichtbar Spuren im Urin hinterlassen Fachbegriff: Makrohämaturieerkennbar etwa ab einer Beimengung von einem Milliliter Blut pro Liter Urin.

Der Arzt entdeckt trüb Ausfluss aus der Prostata roten Blutkörperchen dann oft nur bei Urinuntersuchungen, etwa im Rahmen einer Kontrolle wegen einer Harnwegsinfektion, eines Harnsteins trüb Ausfluss aus der Prostata eines Prostataproblems.

Urinstreifentests, etwa als Selbsttest genutzt, reagieren recht empfindlich auf rote Blutkörperchen und können ein positives Ergebnis für Blut im Urin anzeigen, obwohl kein krankhafter Befund vorliegt. Umgekehrt kann ein Test negativ sein und Blut nur zeitweise im Urin auftreten.

Die genaue Bewertung und den Einsatz von Urinteststreifen sollten Sie immer dem Arzt überlassen siehe auch unter "Urinuntersuchung". Informieren Sie sich auch in der Apotheke. Als Ursachen für blutigen Urin kommen vor allem Erkrankungen der Niere und der Harnwege infrage, bei Männern zudem Prostataveränderungenbei Frauen vor den Wechseljahren mitunter Wucherungen von Gebärmutterschleimhaut in Blase oder Harnleiter ndie im Rhythmus der Periode bluten siehe unten, Abschnitt "Spezielle Ursachen bei Frauen".

Während der Monatsblutung kann es auch rein umständehalber zu Blutbemengungen im Urin ohne krankhafte Bedeutung kommen. Eine weitere auslösende Rolle können Blutgerinnungsstörungen, gerinnungshemmende Medikamente sowie bestimmte Infektionskrankheiten spielen. Verantwortlich sind mitunter auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes und einige seltene Systemerkrankungen wie die Granulomatose mit Polyangiitis früher: Wegener Granulomatose genannt. Auch Fremdkörper, die in die Harnröhre trüb Ausfluss aus der Prostata, bereiten Schmerzen, Blutabgänge und möglicherweise einen Harnstau.

Dauerkatheter begünstigen ebenfalls Reizungen und Entzündungen der Harnwege. Nach einer Katheterentfernung treten manchmal Nachblutungen auf, die oft kaum oder keine Schmerzen verursachen. Bei einigen Krankheitsbildern sind es nicht die überzähligen roten Blutkörperchen, die den Trüb Ausfluss aus der Prostata rot verfärben. Die Ursachen hierfür sind häufig erblich bedingte Formen von Blutarmut, Unverträglichkeitsreaktionen bei BluttransfusionenAllergien oder fehlgeleitete Abwehraktivitäten des Körpers Autoimmunkrankheiten, zum Beispiel die sogenannte Wärme- oder Kältehämoglobinurie.

Ein Sonderfall ist die sogenannte Marsch-Hämoglobinurie. Dabei tritt unter massiven körperlichen Anstrengungen zum Beispiel Soldaten, Marathonläufer roter Blutfarbstoff aus roten Blutkörperchen aus und geht in den Urin über.

Dieser verfärbt sich rötlich-braun. Die Veränderung ist an sich harmlos und führt auch nicht zu trüb Ausfluss aus der Prostata Beschwerden. Dennoch sollte ein Arzt die genauen Umstände abklären. Roter oder sehr dunkler Urin ohne Blut kann auch bei einer Porphyrie auftreten. Porphyrien sind seltene, häufig erbliche Enzymerkrankungen. Sie führen zu Stoffwechselstörungen der körpereigenen Substanz Häm mit unterschiedlichen Krankheitsfolgen.

Auslöser einer der häufigsten Formen ist zudem manchmal eine Hepatitis Csodann Alkohol und Östrogene weibliche Geschlechtshormone in hormonellen Verhüzungsmitteln. Es färbt den Harn rot Myoglobinurie. Gehen Sie immer zum Arzt, wenn Sie bemerken, dass der Urin rötlich verfärbt ist.

Er kann dabei unterschiedliche Rotschattierungen aufweisen und klar oder trüb erscheinen. Lassen Sie sich in jedem Fall untersuchen, auch wenn Sie trüb Ausfluss aus der Prostata weder Schmerzen noch andere Beschwerden haben. Erste Auskunft gibt ein Teststreifen-Schnelltest. Manchmal sind die Blutspuren im Urin die ersten einzigen Hinweise auf eine Erkrankung. Dies ist mitunter zum Beispiel bei Blasenkrebs der Fall. Bei vielen ursächlichen Krankheitsbildern kommen aber noch weitere Symptome dazu.

Die Ursachen sind meist unbekannt, oft stecken autoimmunologische Vorgänge dahinter. Bei einer Autoimmunerkrankung richten sich die eigenen Abwehrkräfte teilweise gegen den Körper selbst. Blut im Urin tritt neben anderen Symptomen vor allem auf, wenn die Systemerkrankung auch die Nieren erfasst. Blut im Urin zeigt sich mitunter als Nebenwirkung bestimmter Arzneimittel.

Dazu gehören Blutgerinnungshemmer, die Ärzte zur Behandlung von Thrombosen und Embolien einsetzen siehe vorangehenden Abschnitt "Blutgerinnungsstörungen". Ob sich durch die "blutverdünnende" Therapie eine mögliche Krankheit der ableitenden Harnwege oder der Nieren entpuppt, die bisher noch trüb Ausfluss aus der Prostata zu Blutspuren im Urin führte, wird ein Urologe beziehungsweise Nephrologe abzuklären haben.

Zusammen mit dem Hausarzt oder Spezialist, der die blutverdünnende Therapie durchführt, wird dann über das weitere Vorgehen entschieden. Blut im Urin weist manchmal darauf hin. Nierenschäden sind zum Beispiel möglich bei einigen Antibiotika, wie Penicilline, Cephalosporine, Aminoglykoside oder Gyrasehemmer. Infrage kommen auch Schmerzmittel wie Paracetamol oder sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika.

Wer Blut im Urin bemerkt, wird sich in der Regel zuerst an seinen Hausarzt wenden. Dieser zieht je nach Verdacht einen Spezialisten hinzu. Für Nierenerkrankungen ist der Nephrologe zuständig. Vermuten die Ärzte eine Systemerkrankung hinter den Beschwerden, ist ein Internist, der sich entsprechend spezialisiert hat, der nächste Ansprechpartner. Er wird sich eng mit dem Nephrologen abstimmen. Am Anfang steht das ausführliche Arzt-Patient-Gespräch. Hier geht es darum, genau zu beschreiben, wann und wie oft der Urin blutig erscheint, ob er nur leicht oder intensiv gefärbt ist.

Aussagekräftig sind möglicherweise dazukommende Beschwerden, etwa Probleme beim Wasserlassen, Schmerzen, FieberKrankheitsgefühl oder sichtbare Blutspuren im Stuhl.

Der Arzt wird mit seinem Patienten die Medikamente durchgehen, die dieser einnimmt, und auch Essens- und Alltagsgewohnheiten sowie das berufliche Umfeld ansprechen. Es folgen eine eingehende körperliche Untersuchung sowie Blut- und Urintests im Labor. Während der Monatsblutung oder einer Zwischenblutung kann der Arzt die normalerweise aus dem Mittelstrahlurin der zweiten Urinportion gewonnenen morgendlichen Urinproben nicht verwerten.

In der Regel sind dann gesonderte Harnuntersuchungen notwendig. Mitunter wird der Urin gezielt mikroskopisch auf darin enthaltene Zellen Zytologie und sonstige Bestandteile untersucht. Allerdings gehen die Ärzte bei jüngeren Patienten, wenn möglich, eher zurückhaltend mit strahlungsintensiven Verfahren um, was die CT zweifellos darstellt. Bestehen eine Kontrastmittelallergie oder andere Erkrankungen, trüb Ausfluss aus der Prostata sich mitunter eine Magnetresonanztomografie oder auch eine nuklearmedizinische Untersuchung der Nieren an.

Dabei handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, das es mittels bestimmter radioaktiv markierter Stoffe ermöglicht, die Nierenfunktion und unterschiedliche Veränderungen zu erkennen.

Eine Blasenspiegelung Urethrozystoskopie hilft, Erkrankungen der Harnröhre vor allem bei Männern und Blase oder Verletzungen im unteren Harntrakt zu erkennen. Das Gewebe entnehmen die Fachärzte bei einer Spiegelung. Eingehende Informationen zu den unterschiedlichen Untersuchungsschritten liefern Ihnen jeweils die einzelnen Krankheitsratgeber siehe entsprechende Links oben in der Liste möglicher Ursachen.

Im Vordergrund steht immer die Behandlung der Ursache. Nachdem zum Beispiel eine Blasenentzündung ausgeheilt ist, normalisiert sich auch der Urin, Schmerzen und Schwierigkeiten mit dem Wasserlassen vergehen. Wie Fachmediziner die unterschiedlichen Krankheiten behandeln, die zu blutigem Harn führen können, zeigen die entsprechenden Krankheitsratgeber auf siehe Links in der obenstehenden Ursachenliste.

Mitunter gehören bestimmte Diäten und Ernährungsformen zur Behandlung, etwa bei verschiedenen Nierenerkrankungen.

Zu den Hauptrisikofaktoren für Nierenerkrankungen zählen Bluthochdruck und die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Vielfach trüb Ausfluss aus der Prostata das schon mit einer gesünderen Lebensweise. Das gilt auch für ÜbergewichtRauchen sowie Stress. Manchmal sind zusätzlich Medikamente notwendig, um Blutdruck und Blutzucker im Normbereich zu halten und die Nieren zu schützen. Dann ist es sehr wichtig, die vom Arzt verordnete Dosis zuverlässig einzunehmen und sich an die empfohlenen Kontrollen zu halten.

Sprechen Sie jedoch im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt über die für Sie geeignete tägliche Trinkmenge, insbesondere wenn Sie herzkrank trüb Ausfluss aus der Prostata oder schon ein Nierenleiden haben.

Wie Sie häufigen Harnwegsinfektionen begegnen, können Sie auch in trüb Ausfluss aus der Prostata Ratgeber " Blasenentzündung akute Zystitis " im Kapitel: "Vorbeugen" siehe Link oben unter "Blasenentzündung" nachlesen. Die richtige Intimpflege spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Wissenswertes zur Prostata haben wir im Spezial "Prostata" zusammengestellt. Deutsche Gesellschaft fur Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.

Langversion 1. American Urological Association: Hematuria. Medical Student Curriculum.