Stress in der Prostata

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Prostatakrebs stellt bei Männern die häufigste Krebsneuerkrankung dar. In der Schweiz ist Prostatakrebs darüber hinaus nach Lungenkrebs die Stress in der Prostata krebsbedingte Todesursache. Bei deutschen Männern hingegen steht Prostatakrebs nach Lungen- und Darmkrebs an dritter Stelle der krebsbedingten Todesursachen.

Verständlich, dass Vorsorgeuntersuchungen Hochkonjunktur haben. Schliesslich will man der drohenden Gefahr in jedem Fall entrinnen. Neben der digital-rektalen Untersuchung der Prostata ärztliche rektale Tastuntersuchung der Stress in der Prostata mit dem Finger wird Männern — oft schon ab vierzig — von vielen Ärzten der sog.

PSA-Test empfohlen. Das Ziel dieser beiden Vorsorgemassnahmen heisst: So früh wie möglich einen sich entwickelnden Prostatakrebs erkennen. PSA steht für Prostata-spezifisches Antigen. Dabei handelt es sich um ein vom Prostatagewebe produziertes Enzym. Dieses Enzym verflüssigt den Samen und ermöglicht auf diese Weise eine erhöhte Beweglichkeit der Spermien im Ejakulat. Normalerweise gelangt nur sehr wenig PSA ins Blut.

Die Prostata kann auch einfach entzündet oder gutartig vergrössert sein. Der PSA-Wert steigt jedoch auch nach einer Radtour, nach einer Prostata-Massage, nach einer entsprechenden urologischen Untersuchung, nach einer Darmspiegelung und nach dem Sex — und zwar meist für mindestens 1 bis 2 Tage lang. Darin geben die Experten bekannt, dass das PSA-Testverfahren "nur begrenzten Nutzen mit sich bringe, aber zugleich erhebliche Gefahren berge".

Diese sog. Der Patient leidet nun unter enormen psychischen Belastungen, da er befürchtet, Prostatakrebs zu haben — was aber oft nicht der Fall ist. Darüber hinaus wird er weiteren Testverfahren und häufig sogar vorsichtshalber auch Krebsbehandlungen unterzogen. Letztere jedoch werden — wie die ACP betont— von Stress in der Prostata Nebenwirkungen begleitet, deren Gesundheitsschädlichkeit in keinem Verhältnis zu einem möglichen Vorteil stehe.

Zu den Nebenwirkungen von Krebsbehandlungen bei Prostatakrebs gehören einerseits die üblichen Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung. Hormonbehandlungen können ferner zu Verweiblichung, DepressionenPersönlichkeitsveränderungen bis hin zu Knochenschwund, Schlaganfall und Hitzewallungen führen. Laut den Studienergebnisses des George Whipple Laboratory for Cancer Research am University of Rochester Medical Center aus dem Jahre könne die Hormontherapie bei Prostatakrebs paradoxerweise sogar das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen fördern, so dass eine derartige Behandlung gut durchdacht werden sollte.

Bei einer Biopsie der Prostata handelt es sich aber keinesfalls um jenen einfachen, risikofreien Eingriff, Stress in der Prostata den die meisten Menschen ihn halten. Im Statement der ACP ist dazu festgehalten:. Bei der Biopsie der Prostata werden unter lokaler Betäubung mehrere Nadeln in die Prostata eingeführt. Dabei besteht ein gewisses Infektionsrisiko sowie die Gefahr schwerer Blutungen und einer möglichen Krankenhauseinweisung des Patienten.

Wäre die Biopsie jedoch eine sinnvolle Diagnostikmassnahme, um damit frühzeitig eine lebensbedrohliche Krebserkrankung festzustellen, ginge man diese Risiken natürlich ein, da die Vorteile bei weitem überwiegen würden. Die allermeisten Männer mit Prostatakrebs sterben im hohen Alter — und zwar meist an anderen Gesundheitsproblemen, nicht aber an ihrem Prostatakrebs.

Riskante Testverfahren seien laut Qaseem daher kaum gerechtfertigt. Bei der grossen Mehrheit aller Prostatakrebsfälle handelt es sich um langsam wachsende Erkrankungen, die nicht tödlich verlaufen. Daher ist es wichtig, eine Stress in der Prostata Balance zwischen dem geringen Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen und den möglichen Gefahren dieser Tests zu finden.

Prostatakrebs gehört also zwar zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen in der Schweiz an zweiter, in Deutschland an dritter Stelle der krebsbedingten Todesursachen.

Betrachtet man aber die konkreten Todesfallzahlen der verschiedenen Krankheiten, dann wird schnell klar, dass Prostatakrebs im Vergleich zu anderen gesundheitlichen Bedrohungen nur verhältnismässig wenige Opfer fordert. Stress in der Prostata den häufigsten Krebsneuerkrankungen gehört Prostatakrebs übrigens vermutlich nur aufgrund der immer häufiger durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen, die auch jene Krebsformen ans Tageslicht bringen, die den Betroffenen ihr ganzes Leben lang keine Beschwerden verursacht hätten und von denen sie — ohne PSA-Test— nie etwas erfahren hätten.

Auch die Statistik unterstützt diese Sichtweise: So schätzt man, dass etwa Männer einem PSA-Test unterzogen werden müssen, dass von diesen wiederum 48 gegen Krebs behandelt werden müssen — ob gerechtfertigterweise oder nicht, ist dabei unklar— um sagen zu können, dass man mit Hilfe des PSA-Tests einen einzigen Mann mehr vor einem verfrühten Tod durch Prostatakrebs bewahren konnte, als dies ohne PSA-Test der Fall gewesen wäre.

Ein einziger Mann kann also pro Männern mehr gerettet werden. Was aber ist mit all den Männern, die dank des PSA-Tests eine Überdiagnose erhielten, unnötigerweise therapiert werden und zeitlebens an den Nebenwirkungen dieser Therapien leiden?

Angesichts all dieser Stress in der Prostata, ist das übliche Vorgehen nach einer Prostatakrebsdiagnose kaum nachvollziehbar. Stress in der Prostata obwohl man weiss, dass die Erkrankung bei der Vielzahl der Betroffenen nur selten einen unmittelbar tödlichen Verlauf nehmen wird, werden die genannten scharfen Geschütze aufgefahren. Es wird operiert, bestrahlt, chemotherapiert und Stress in der Prostata Hormonen behandelt. Die Stress in der Prostata der Überdiagnose wird nicht berücksichtigt.

Genauso verhalte es sich bei Männern im Alter von über 69 Jahren. Auch Männer, deren Lebenserwartung geringer als 10 bis 15 Jahre sei, sollten von Tests dieser Art ausgenommen werden, da die Gefahren der Vorsorgeuntersuchungen mehr Nachteile als Vorteile hätten. Allerhöchstens Männer, die in ihrer Verwandtschaft Fälle von tödlichem Prostatakrebs im jüngeren Alter unter 70 Jahren haben, sollten die Vorsorgeuntersuchungen nutzen.