Stein in der Prostata 2 cm

Ayurvedic Treatment for Prostate - Swami Ramdev

Neu in der Diagnose von Prostatakrebs

Der Dickdarm lateinisch Intestinum crassum ist der letzte Teil des Verdauungstraktes der Wirbeltiere und damit auch des Menschen. Seine wesentliche Funktion liegt im Transport und in der Speicherung des Stuhls. Der Dickdarm entzieht dem Stuhl Wasser und dickt ihn dadurch ein. Durch seine Fähigkeit, Natrium - Kalium - und Chlorid - Ionen aufzunehmen oder auszuscheiden, ist er an der Feinregulation des Elektrolyt -Haushaltes beteiligt.

Die Darmflora ist vor allem im Dickdarm zu finden. Erkrankungen des Dickdarms sind beim Menschen häufig: Die akute Appendizitis ist ein gängiges Krankheitsbild der Chirurgie und Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsdiagnosen. Der Dickdarm ist der bei den Wirbeltieren vom Dünndarm differenzierte Teil des Mitteldarms Intestinumalso des mittleren Abschnitts des Darmes zwischen dem Magen und den Anhangsorganen sowie der Kloake bzw.

Im einfachsten Stein in der Prostata 2 cm bilden beide Mitteldarmabschnitte ein einfaches und gestrecktes Rohr, in dem sowohl die enzymatische Zersetzung wie auch die Resorption der Nährstoffe stattfindet. Amphibien [3] und Reptilien besitzen meist nur einen kurzen, in wenige Schlingen gelegten Dickdarm.

Der Blinddarm ist klein oder fehlt ganz. Die Bauunterschiede betreffen vor allem den Stein in der Prostata 2 cm, der bei Vögeln paarig angelegt ist. Mit Ausnahme der Kloakentiere sind die Säugetiere die einzige Tiergruppe, bei der es zu einer Trennung von Geschlechtsöffnung und Darmaustritt in Form eines Anus gekommen ist. Innerhalb der Säugetiere zeigt der Dickdarm erhebliche Unterschiede im Aufbau.

So besitzen Raubtiere einen kleinen Blinddarm, ein einfaches U-förmiges Colon und einen kurzen Mastdarm Rektumdie allesamt keine Bandstreifen Tänien besitzen. Der Darm der Primaten entspricht dem in diesem Artikel ausführlich dargestellten Aufbau beim Menschen. Die Schlingen des Colon ascendens sind beispielsweise bei Pferden in Form Stein in der Prostata 2 cm übereinandergelegter, nach hinten offener Hufeisen angeordnet, bei Schweinen bienenkorbartig und bei Wiederkäuern scheibenförmig aufgerollt Einzelheiten siehe den Artikel zum jeweiligen Dickdarmabschnitt.

Die Anzahl der Bandstreifen ist ebenfalls tierartlich verschieden. Er beginnt bei den meisten Menschen im rechten Unterbauchwo der Dünndarm seitlich einmündet und die Leerdarm-Blinddarm-Klappe IleozäkalklappeBauhin-Klappe bildet. Unterhalb der Einmündung endet der Dickdarm blind, entsprechend wird dieser Abschnitt Blinddarm Caecum genannt. An seinem Ende verengt sich der Blinddarm zum Wurmfortsatz Appendix vermiformisdessen Lage sehr variabel ist. Oberhalb der Bauhin-Klappe beginnt der Grimmdarm Colonder bis unter die Leber aufsteigt Colon ascendensunterhalb der Leber nach links umbiegt Flexura coli dextra und quer durch die Bauchhöhle in den linken Oberbauch zieht Colon transversumauch Quercolon genannt.

Dort biegt er nach unten kaudal um, verlässt die Bauchhöhle Stein in der Prostata 2 cm bildet den Enddarm. Die einzelnen Abschnitte können intraperitoneal, retroperitoneal und extraperitoneal liegen.

Damit ist die Lage zum Bauchfell Peritoneum gemeint. Ein Organ liegt intraperitoneal, wenn es vollständig von Bauchfell überzogen ist und mit einem breiten Band GekröseMeso an der Rumpfwand aufgehängt ist, wodurch es relativ frei beweglich ist. Das gilt Stein in der Prostata 2 cm den auf- und absteigenden Grimmdarm [9] Colon ascendens und Colon descendens und das obere Rektum. Charakteristisch für den Dickdarm ist die Wand des Colons. Sie ist gekennzeichnet durch drei sichtbare Längsmuskelzüge, die Bandstreifen genannt werden, halbmondförmige Einziehungen Plicae semilunares und Aussackungen Poschen oder Haustren zwischen den Einziehungen siehe Abschnitt Feinbau.

Die beiden erstgenannten münden in die Pfortader der Lebernur die Vena pudenda interna mündet in die Vena iliaca internaderen Blut in die untere Hohlvene gelangt, ohne die Leber zu passieren. Die Lymphe aus dem Stromgebiet der Arteria mesenterica inferior gelangt entsprechend über die Lymphknoten neben dem Arterienaustritt Noduli mesenterici inferiores und über den linken Truncus lumbalis in die Cisterna chyli. Dieses sogenannte enterische Nervensystem arbeitet weitgehend autonom, seine Aktivität wird aber von den beiden Anteilen des vegetativen Nervensystems beeinflusst: der Parasympathikus steigert die Darmaktivität, der Sympathikus setzt sie herab.

Ähnlich der arteriellen Versorgung wird der Dickdarm bis kurz vor der linken Colonflexur anders innerviert als der Darm dahinter. Die parasympathischen Fasern für den ersten Abschnitt stammen aus dem Vagusnervdie für den zweiten Abschnitt entspringen aus dem untersten Teil des Rückenmarks und verlaufen als Nervi splanchnici pelvici.

Die innerste Schicht ist eine Schleimhaut Tunica mucosakurz Mukosadie ihrerseits aus drei Schichten aufgebaut ist: die Oberfläche ist mit Epithel Lamina epithelialis bedeckt, das durch lockeres Bindegewebe Lamina propria mucosae von einer Schicht aus glatten Muskelzellen Lamina muscularis mucosae getrennt ist. Die Schleimhaut liegt einer lockeren Bindegewebsschicht Tunica submucosakurz Submukosa auf. Zwischen den Muskelschichten liegt ein weiteres Nervengeflecht, der Plexus myentericusder ebenso wie der Plexus submucosus zum enterischen Nervensystem gehört.

Ein wichtiger feinbaulicher Unterschied zum Dünndarm besteht in dem Fehlen von Darmzottendie Dickdarmschleimhaut hat nur tiefe Kryptendie von zylinderförmigen Zellen hochprismatisches Epithel ausgekleidet sind. Viele dieser Zellen produzieren Gleitschleim, andere nehmen Wasser auf und dicken so den Stuhl ein.

Auch die Dickdarmwand ist wie die Wand des Dünndarms in Falten geworfen. Diese entstehen aber durch örtliche Einziehungen der inneren Ringmuskelschicht, die im Querschnitt halbmondförmig erscheinen daher der lateinische Name Plicae semilunares.

Zwischen den Einziehungen bildet die Darmwand Aussackungen, die als Haustren deutsch: Poschen bezeichnet werden. Sie hat keine Tänien, sondern wie die anderen Abschnitte des Verdauungstraktes eine durchgehende Längsmuskelschicht. Aus dem Entodermdem inneren Keimblatt des Embryosbildet sich zunächst das primitive Darmrohr aus, an dem Vorder- Mittel- und Hinterdarm zu unterscheiden sind. Im Laufe der Entwicklung verwachsen Colon ascendens und Colon descendens mit der rückwärtigen Rumpfwand.

Beim Colon ascendens kann diese Verwachsung unvollständig sein und im Extremfall gar nicht stattfinden, sodass es wie das Quercolon über ein eigenes Mesenterium verfügt. Das Colon ascendens ist dann abnorm beweglich, es kann zum Volvulus kommen oder zur Einklemmung von Dünndarmschlingen. Auch bei diesem Prozess können Fehler auftreten, die dazu führen, dass sich etwa der gesamte Dickdarm auf der linken Seite befindet oder das Quercolon hinter dem Zwölffingerdarm zu liegen kommt.

Häufig ist der Mastdarm dann durch Fisteln mit angrenzenden Organen verbunden. Bei Jungen ist das häufig die Harnröhrebei Mädchen die Vagina. Der Dickdarm nimmt den Speisebrei aus dem Dünndarm auf, transportiert ihn weiter, speichert ihn im Mastdarm und scheidet ihn letztlich aus. Dabei entzieht er ihm weiteres Wasser, indem er Natrium -Ionen resorbiert. Abgesehen von kurzkettigen Fettsäuren werden im Dickdarm keine Nährstoffe aufgenommen. In Ruhe ist diese Klappe teilweise geschlossen, sodass ein langsamer Durchtritt des Speisebreis möglich ist.

Der Transport des Stein in der Prostata 2 cm findet im Dünndarm mit einer recht konstanten Geschwindigkeit statt. So staut sich Speisebrei vor der Ileozäkalklappe und dehnt das Ileum. Nach der Passage des Ileozäkalsphinkters sammelt sich der Speisebrei im Blinddarm und im aufsteigenden Colon. Typisch für alle Abschnitte des Dickdarms ist die Haustralbewegung. Dabei füllt sich eine Haustre bis zu einem bestimmten Grad und zieht sich dann zusammen, wobei sie ihren Inhalt Stein in der Prostata 2 cm die benachbarte Haustre drückt.

Im aufsteigenden Colon und im Quercolon sind Segmentationsbewegungen zu beobachten, die den Stuhl durchmischen. Im Quercolon tritt gelegentlich eine Antiperistaltik auf, die den Stuhl zurück in den Blinddarm treibt. In Verbindung mit der Nahrungsaufnahme tritt eine sogenannte Massenperistaltik auf: Ausgelöst durch die Dehnung des Magens entsteht im mittleren Quercolon eine peristaltische Welle, die den Stuhl in kurzer Zeit über das absteigende Colon und das Colon sigmoideum in den Mastdarm befördert Gastrocolischer Reflex.

Die Darmentleerung ist ein Reflexder durch die Dehnung der Rektumwand ausgelöst wird. Dabei kontrahieren sich die Längsmuskeln des Mastdarms, verkürzen ihn und erhöhen so den Druck. Die gesamte Passagezeit des Dickdarms ist individuell sehr verschieden und reicht von 12 bis 48 Stunden. Der Dickdarm nimmt mit unter 2 Litern am Tag weniger Wasser auf als der Dünndarm, kann Stein in der Prostata 2 cm Resorption jedoch auf 4 bis 5 Liter steigern.

Der Wassertransport erfolgt grundsätzlich über die Resorption von Natrium -Ionen: diese werden aktiv aufgenommen, das Wasser folgt passiv nach Osmose. Die Zellen des Dickdarms sind wie die Zellen des Dünndarms in der Lage, Natrium- Kalium - und Chlorid -Ionen aufzunehmen und im Fall von Chlorid auch auszuscheiden, wenn auch die zellulären Mechanismen dahinter unterschiedlich sind.

Zwei wesentliche Unterschiede liegen darin, dass die Dickdarmzellen Natrium-Ionen auch gegen einen Konzentrationsgradienten aufnehmen und Kalium-Ionen nicht nur aufnehmen, sondern auch ausscheiden. Kohlenhydrate und Proteine, die in den Dickdarm gelangen, Stein in der Prostata 2 cm dort von Bakterien abgebaut. Der Dickdarm kann nur die dabei entstehenden kurzkettigen Fettsäuren resorbieren.

Die Bakterien leben dabei in Symbiose mit ihrem Wirt, indem sie ihm nicht verdaubare Nahrungsbestandteile verdauen und zugänglich machen. Hier produzieren sie bei der Vergärung des Speisebreis in erster Linie kurze Fettsäurendie vom Dickdarm aufgenommen werden. Während Wiederkäuer die unverdaulichen Bestandteile der pflanzlichen Nahrung, nämlich CelluloseXylanPectin und andere Polysaccharidein ihrem Pansen vergären lassen, finden diese Prozesse bei Pferden, Eseln, den meisten anderen Unpaarhufern und Kaninchen im Blinddarm und Colon statt.

Ernährung, aber auch Übertragung von Mensch zu Mensch spielen Stein in der Prostata 2 cm eine Rolle. Das Immunsystem und Erkrankungen werden davon beeinflusst, eine Interventionsmöglichkeit stellt die Stuhltransplantation dar. Eine Entzündung des Dickdarms wird allgemein Kolitis genannt.

Ursachen für Dickdarmentzündungen sind Infektionen mit Krankheitserregern, Allergienbestimmte Medikamente, Strahlung, Minderdurchblutung oder unbekannte Faktoren, die zum Beispiel bei der Entstehung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine Rolle spielen.

In manchen Fällen manifestiert sich auch eine Tuberkulose im Dickdarm. In Sommermonaten überwiegen in Mitteleuropa die bakteriellen Gastroenteritiden, im Herbst und Winter hingegen virale. Eine Erkrankung, die nur den Dickdarm betrifft, ist die Dysenterie Ruhr. Sie wird in Mitteleuropa vor allem durch Shigellen Bakterienruhr verursacht.

In tropischen Stein in der Prostata 2 cm subtropischen Regionen ist die Amöbenruhr weiter verbreitet, deren Erreger Entamoeba histolytica sich vor allem in Colon und Leber festsetzt. Selten kommt es bei Immundefizienten zu einer Kolitis aufgrund einer Reaktivierung des Cytomegalievirus. In tropischen Regionen Stein in der Prostata 2 cm auch die Infektion mit Schistosomen eine Rolle. Die durch diese Würmer ausgelöste Erkrankung wird Bilharziose genannt. Zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen werden üblicherweise Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gezählt, die in Deutschland mit jeweils 5—6 Neuerkrankungen pro Kennzeichnend ist eine dauerhafte chronische Immunreaktion in der Darmwand, die in Schüben auftritt.

Bei beiden Erkrankungen sind die Auslöser und Mechanismen der Krankheitsentstehung noch unklar. Mittlerweile wurden auch genetische Faktoren identifiziert, die bei der Entstehung der Krankheiten eine Rolle spielen könnten.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa unterscheiden sich hinsichtlich des Krankheitsverlaufs und ihres Erscheinungsbildes Morphologie.

Der Morbus Crohn ist die Entzündung der ganzen Darmwand mit allen Schichten, weshalb es häufig zu Fisteln beispielsweise Analfisteln kommt. Grundsätzlich kann der gesamte Verdauungstrakt befallen sein, typischerweise betrifft die Entzündung aber den Endabschnitt des Dünndarms Ileum und Stein in der Prostata 2 cm Dickdarm. Bei der Colitis ulcerosa beschränkt sich die Entzündung dagegen auf die Schleimhaut. In der Regel beginnt die Stein in der Prostata 2 cm akut im Rektum und breitet sich von dort kontinuierlich auf die restlichen Dickdarmabschnitte aus.

Ist der ganze Dickdarm befallen, ist von einer Pancolitis die Rede. Zwischen den Schüben heilt der Darm in der Regel aber vollständig ab. Colitis ulcerosa erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Eine weitere, schlecht erforschte Erkrankung ist die mikroskopische Colitisdie ebenfalls zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gezählt werden kann. Die Diagnose kann nur durch die mikroskopische Untersuchung der Schleimhaut nach der Biopsie gestellt werden.