Stein in der Niere oder Prostata

Harnstauungsniere - Medizin im Gespräch

Prostata-Tests sind normal, aber es ist Schmerz

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Blasensteine sind Harnsteine in der Harnblase. In vielen Fällen werden Blasensteine von allein aus dem Körper ausgeschwemmt, manchmal müssen sie aber auch chirurgisch oder mit speziellen Techniken entfernt werden.

Lesen Sie hier alles Wichtige über Blasensteine. Allgemein versteht man unter einem Harnstein ein festes, steinartiges Gebilde Konkrement in den ableitenden Harnwegen. Liegt ein Harnstein in der Harnblaseso bezeichnet man dieses Konkrement als Blasenstein. Die Harnblase sammelt als Reservoir den Harn und ermöglicht Stein in der Niere oder Prostata spezielle Muskulatur, ihn willentlich abzugeben.

Die Harnsteine Symptome sind bei beiden Arten die gleichen. Ein Blasenstein entsteht, wenn bestimmte steinbildende Salze im Urin auskristallisieren. Dies geschieht in der Regel dann, wenn das betreffende Salz in zu hoher Konzentration im Urin vorliegt und somit die Löslichkeitsschwelle überschreitet. Die Unterscheidung der verschiedenen Steinarten erfolgt nicht nur aus rein wissenschaftlichen Gründen.

Vielmehr unterscheiden sich die verschiedenen Steinarten hinsichtlich ihrer Ursachen, Diagnostik und Behandlung. Blasensteine können bei Menschen jeden Alters auftreten.

Allerdings neigen ältere und übergewichtige Menschen eher zu Blasensteinen. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. In vielen Fällen verursachen Blasensteine keine Beschwerden und werden von allein mit dem Harn aus dem Körper geschwemmt. Die dabei entstehenden Bröckchen sind dann klein genug, um mit dem Stein in der Niere oder Prostata ausgeschwemmt zu werden. Neben der Entfernung ist Stein in der Niere oder Prostata Anschluss vor allem die Ursachenbeseitigung wichtig, um erneute Blasensteine zu verhindern.

Menschen mit Blasensteinen haben häufig keinerlei Beschwerden. Spezielle Symptome treten in diesem Fall nicht auf. Stein in der Niere oder Prostata Symptome entstehen zum einen durch die Schleimhautreizung, die durch den oft scharfkantigen Blasenstein entsteht und zum anderen durch den sich oft bis zu Niere aufstauenden Harn.

Typische Blasenstein-Symptome sind urplötzlich auftretende, kolikartige Unterbauchschmerzen, die bis in die Flanken ausstrahlen können. Häufig tritt auch ständiger Harndrang, verbunden mit einer geringen Urinmenge beim Wasserlassen auf Pollakisurie.

Kleinere Harnsteine verlegen die Öffnung zur Harnröhre meist nur teilweise und lassen noch einen gewissen Anteil an Urin durch. Bei einem kompletten Verschluss der Harnröhre kommt es zu einem Harnaufstau in der Blase, der über die Harnleiter bis zu den Nieren reichen kann. Diese Situation, in der eine Urinabgabe nicht mehr möglich ist, wird von Ärzten als Harnverhalt oder Ischurie bezeichnet.

Bei vielen Betroffenen zeigt sich neben diesen Symptomen eine zunehmende Bewegungsunruhe. Diese kommt vor allem daher, dass Betroffene unbewusst nach einer Körperposition suchen, in welcher die Schmerzen nachlassen.

Somit wechseln sie ständig vom Liegen in eine stehende Position oder gehen herum. Bemerken Sie Schmerzen beim Wasserlassen oder ungewöhnliche, krampfartige Schmerzen im Unterbauch, sollten Sie am besten sofort einen Arzt aufsuchen und die Ursache abklären lassen. Wenn sich der Harn bis zu den Nieren aufstaut, kann dies die Nieren dauerhaft schädigen. Blasensteine bestehen aus Mineralsalzen, die normalerweise im Urin gelöst sind und mit diesem aus dem Körper ausgeschwemmt werden.

Zu Beginn der Entwicklung sind Blasensteine sehr kleine, kristallartige Gebilde. Durch die Anlagerung weiterer Salze wachsen sie oft stetig weiter. Mediziner unterscheiden primäre und sekundäre Blasensteine. Primäre Blasensteine entstehen in der Harnblase selbst, sekundäre Blasensteine entstehen in den oberen harnableitenden Organen wie etwa in der Niere oder in den Harnleitern und werden mit dem Urin in die Blase gespült.

Primäre Blasensteine sind allerdings viel häufiger als sekundäre Blasensteine. Lösen sich die Harnsteine aus Niere oder Harnleiter, sind sie meist so klein, dass sie problemlos ausgeschieden werden und nicht in der Blase hängen bleiben.

Meist entstehen Blasensteine, wenn der Abfluss des Urins aus der Blase behindert ist primäre Blasensteine. Häufig entsteht dabei zusätzlich eine Entzündung der Harnwege, die Stein in der Niere oder Prostata wiederum die Bildung von Blasensteinen begünstigt. Auch bei neurologischen Erkrankungen wie beispielsweise der Multiplen Sklerose oder einer Querschnittslähmung kann es durch Abflussstörungen zu der Bildung von Blasensteinen kommen.

Bei diesen Erkrankungen ist häufig die Kontraktion der Blasenmuskulatur und damit das Wasserlassen Miktion beeinträchtigt. Bei einer Harnwegsinfektion können die Bakterien die chemische Zusammensetzung des Harns verändern und das Risiko für eine Ausfällung bestimmter Substanzen steigern. So wird die Entstehung der Stein in der Niere oder Prostata Magnesiumammoniumphosphat bestehenden Struvitsteine auf Harnwegsinfektionen mit bestimmten Bakterien zurückgeführt. Steinbildende Substanzen wie Oxalat, KalziumPhosphatAmmonium und Harnsäure Urat können nur in einer bestimmten Menge im Harn gelöst und wieder aus dem Körper hinaus transportiert werden.

Überschreitet die mit der Nahrung aufgenommene Menge eine bestimmte Grenze, so kann dies ebenfalls zur Ausfällung bestimmter Substanzen führen. An Fremdkörpern können Bakterien besonders leicht anhaften und damit einen Harnwegsinfekt auslösen. Der Infekt wiederum erhöht das Risiko für Blasensteine. Zunächst wird der behandelnde Arzt die Krankengeschichte Anamnese erheben. Das können Fragen sein wie:.

Nach der Anamnese folgt die körperliche Untersuchung. Dabei hört der Arzt beispielsweise mit dem Stethoskop auf den Bauch Stein in der Niere oder Prostata tastet diesen im Anschluss behutsam ab. Durch die körperliche Untersuchung kann der Arzt besser einschätzen, welche Ursachen für die Schmerzen im Abdomen in Frage kommen und welche weiteren Untersuchungen für die Abklärung notwendig sind.

Bei einem Verdacht auf Blasensteine sind meist weitere Untersuchungen notwendig. Zusätzlich wird eine Blutprobe entnommen, mit der die Nierenfunktion abgeschätzt und der Harnsäurewert bestimmt werden kann. Ein Blutbild und die Blutgerinnung geben Hinweise auf mögliche begleitende Entzündungen in der Harnblase. Durch eine Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung Sonografie können Harnsteine sichtbar gemacht werden. Eine weitere Möglichkeit, mit der auch röntgendurchlässige Steine dargestellt werden können, ist die Urografie.

Stein in der Niere oder Prostata wird ein Kontrastmittel in eine Vene gespritzt. Dieses verteilt sich im Körper und macht es möglich, die Niere und die ableitenden Harnwege mit eventuellen Steinen sichtbar zu machen.

Mittlerweile wurde die Urografie aber weitgehend von der Computertomografie CT verdrängt. Mit einer Computertomografie können alle Steinarten und ein eventueller Harnstau sicher und schnell erkannt werden. Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Blasenspiegelung Zystoskopie. Dabei wird ein stab- oder katheterartiges Instrument mit integrierter Kamera Endoskop in die Blase eingeführt.

Somit können Steine direkt auf den übertragenen Live-Bildern erkannt werden. Der Vorteil der Zystoskopie ist, dass kleinere Steine schön während der Untersuchung entfernt werden können. In vielen Fällen ist eine gründliche Untersuchung auch nur durch die vorangehende Schmerzstillung möglich. In den meisten Fällen ist bei einem Blasenstein keine besondere Behandlung nötig. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie viel trinken, um den Steinabgang zu erleichtern.

Treten Schmerzen auf was häufig passiert, wenn der Harnstein durch die Harnwege gleitet können Schmerzmittel wie Diclofenac helfen. Kleinere Steine kann der Arzt bei einer Blasenspiegelung Zystoskopie mit einer Zange zerkleinern oder direkt entfernen. Bei der Blasenspiegelung ist bei Erwachsenen nur eine örtliche Betäubung notwendig, so dass Sie den Eingriff selber auf Stein in der Niere oder Prostata Monitor verfolgen können.

Bei Kindern wird der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt. Nach einer Blasenspieglung dürfen Sie entweder am selben Tag oder innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage wieder nach Hause. Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen bei der Zystoskopie Risiken. Generell besteht das Risiko, dass mit den Instrumenten Keime in die Harnblase eingebracht werden und diese sich entzündet. Solche Vorfälle sind aber sehr selten. Wenn auch nach Entfernung des Blasensteins noch Schmerzen bestehen, ist dies möglicherweise ein Hinweis auf eine Entzündung der Harnblase Cystitis.

Diese wird gegebenenfalls mit Antibiotika behandelt. Eine offene Operationsmethode wird heute nur noch in sehr seltenen Fällen angewandt. Sie ist zum Beispiel notwendig, wenn der Arzt bei der Blasenspiegelung mit dem Endoskop nicht in die Blase gelangt, weil der Stein oder eine andere Struktur die Harnröhre oder den Eingang zur Blase blockieren.

Beispielsweise können Tumoren im Computertomografie-Bild manchmal ebenfalls wie Harnsteine aussehen. Tumoren erfordern aber grundsätzlich eine vollkommen andere Behandlungsmethode, sodass man im Zweifelsfall eher offen operiert. Wurden die Blasensteine durch eine Störung der Blasenentleerung verursacht, so steht nach der Steinentfernung vor allem die Behandlung der Ursache im Vordergrund. Stein in der Niere oder Prostata diesem Eingriff wird die Prostata durch die Harnröhre hindurch entfernt.

In der Regel können alle Harnsteine, die nicht von alleine abgehen, mit einem interventionellen oder chirurgischen Eingriff Stein in der Niere oder Prostata werden. Grundsätzlich versucht man erst einen spontanen Steinabgang abzuwarten, bevor man einen Eingriff erwägt.

Folgeschäden durch Harnblasensteine gibt es selten, beispielsweise wenn ein scharfkantiger Blasenstein die Blasenwand oder die Harnröhre verletzt. Dies kann zu Vernarbungen der Harnröhre und damit zu dauerhaften Problemen beim Wasserlassen führen. Eine erfolgreiche Blasenstein-Entfernung bietet keine Garantie dafür, dass Harnsteine danach nie mehr auftreten. Mediziner machen immer wieder darauf aufmerksam, dass Harnsteine eine hohe Rezidivrate haben.

Das bedeutet, dass Menschen, die einmal Blasensteine hatten, gefährdet sind, erneut welche zu entwickeln. Vor allem wenn Sie schon einmal Blasensteine hatten, sollten sie purin-und oxalsäurehaltige Lebensmittel nur in geringen Mengen zu sich zu nehmen. Zudem sollten Sie darauf achten, mindestens 2,5 Stein in der Niere oder Prostata pro Tag zu trinken, da so die Harnwege gut durchgespült werden und damit das Risiko, dass sich Mineralsalze absetzen können, sinkt.

Eine sichere Methode, Blasensteine generell zu vermeiden, gibt es jedoch nicht. Auf dieser Stein in der Niere oder Prostata. Mehr über die NetDoktor-Experten. Quellen ansehen. Sie finden sich z.