Juckreiz in der Prostata

Prostata: Was ist das überhaupt und was tun, bei starkem Harndrang? - Urologie am Ring

Chronischer Prostata-Adenom

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Dennoch sind seine verschiedenen Ursachen bisher wenig abgeklärt. Das Problem Juckreiz ist somit eine besondere Herausforderung für einen gut ausgebildeten Dermatologen. Dermatologische und systemische Ursachen für Juckreiz werden dargestellt unter besonderer Berücksichtigung der Behandlungsmethoden für Juckreiz bei Urtikaria, atopischer Dermatitis und für cholestatischen und urämischen Juckreiz.

Bisher gibt es keine Einzelsubstanz, die einen weitreichenden Effekt bei der Behandlung von Juckreiz unterschiedlicher Erkrankungen hat. Aber der Gebrauch verschiedener Substanzen Juckreiz in der Prostata unterschiedlichen Wirkungen, wie topische Substanzen, Antihistaminika, Corticosteroide, Antidepressiva, Opiatantagonisten, und Serotonin-Rezeptorantagonisten ermöglichen eine erfolgreiche individuelle Behandlung bei vielen Patienten. Schlüsselwörter: Juckreiz, Antihistaminika, Corticosteroide, Antidepressiva, Opiat- Serotonin-Antagonist Summary Pruritus: Difficulties in Diagnosis and Therapy Itching may Juckreiz in der Prostata one of the major symptoms of very different diseases although it remains poorly studied.

The problem of pruritus is perhaps the ultimate challenge to the skilled dermatologist. This article suggests an approach to the work-up of a patient who suffers from pruritus. The dermatologic and systemic causes of pruritus are discussed with detailed review of treatments used for pruritus in urticarias, atopic dermatitis, cholestatic, and uremic pruritus. Since there is no single drug covering the whole spectrum for the treatment of pruritus yet, the use of different agents such as topical chemicals, antihistamines, corticosteroids, antidepressants, opiate antagonists, serotonin receptors antagonists etc.

Key words: pruritus, antihistamines, corticosteroids, antidepressants, opiate antagonist, serotonin Juckreiz in der Prostata Der Juckreiz ist neben Schmerzen die häufigste subjektive Missempfindung, über die von Patienten in der dermatologischen Praxis geklagt wird.

Er Juckreiz in der Prostata definiert werden als eine durch einen Reiz ausgelöste Juckempfindung, die mechanische Abwehrreaktionen, wie Kratzen, Reiben, Drücken und Kneifen, provoziert.

Die Betroffenen empfinden ihn als lästig bis qualvoll. Er kann zur eingeschränkten Arbeitsfähigkeit oder Schlaflosigkeit und letztlich zu physischer und psychischer Erschöpfung führen. Die Entstehungsursachen des Juckreizes sind vielfältig, und das gesicherte Wissen von ihnen ist im Einzelfall noch sehr begrenzt. Juckreiz in der Prostata pruritogene Stimulus ist bei all Juckreiz in der Prostata Erkrankungen letztlich oft nicht identifiziert, und es ist wahrscheinlich, dass verschiedene Pruritogene beteiligt sind.

Juckreiz kann exogen und endogen ausgelöst werden. Polymodale Nozizeptoren sind an der Empfindung von Juckreiz Juckreiz in der Prostata.

Sie bestehen zu 80 bis 90 Prozent aus unmyelinisierten C-Fasern und enervieren die distalen Bereiche der Haut. Nicht alle anatomischen Strukturen und Prozesse, die an der Entstehung des Juckreizes beteiligt sind, können klar definiert werden. Dennoch sind heute eine Fülle ganz unterschiedlicher pruritogener Stimuli bekannt.

Viele chemische Substanzen können pruritogen wirken. Hierzu gehören die biogenen Amine, Histamin und Serotonin als die am besten untersuchten Substanzen, aber auch Proteasen und Neuropeptide, zum Beispiel Substanz P, die oft als Histaminliberatoren pruritogen wirksam werden. Endorphine und Prostaglandine Juckreiz in der Prostata die Histamineffekte potenzieren. Substanzen, wie Opioide, können ebenfalls Juckreiz induzieren oder Stimuli potenzieren, die pruritogen wirken können 1327 Auch verbale oder visuelle Suggestionen können Juckreiz auslösen, Kratzen kann im Sinne eines Circulus vitiosus Juckreiz verstärken.

Für den Dermatologen Juckreiz in der Prostata der Juckreiz eine im Berufsalltag stetig wiederkehrende Herausforderung in Bezug auf diagnostische Notwendigkeiten und therapeutische Möglichkeiten dar. Diagnostische Notwendigkeiten Die wirksamste Therapie ist stets eine kausale, die in der Lage ist, die Ursache der Erkrankung auszuschalten.

Die kausale Behandlung des Juckreizes verlangt somit die diagnostische Abklärung seiner Ursache. Hierzu gehören eine sorgfältige anamnestische Textkasten 1klinische Textkasten 2biochemische, eventuell histologische und manchmal psychosomatische Untersuchung, um Medikamente, Infektionen, Stoffwechselkrankheiten, Tumoren oder Dermatosen als Ursache des Pruritus zu diagnostizieren Textkasten 3 und 4.

Leider gelingt die Abklärung der Juckreizursache nicht bei allen Patienten. Der generalisierte Juckreiz weist häufig auf eine medikamentöse oder tumoröse Genese hin und tritt häufig bei systemischen Krankheiten auf. Lokalisierter Juckreiz wird häufig bei Infektionskrankheiten der Haut, aber auch beim atopischen Ekzem gefunden. Kontinuierlicher Juckreiz deutet auf systemische Erkrankungen hin Textkasten 4. Situationsbedingter Juckreiz kann durch berufliche Tätigkeiten hervorgerufen werden, aber auch psychogene Ursachen haben.

Die diagnostische Einordnung von Hautveränderungen, die auf juckreizassoziierte Erkrankungen hinweisen können, erfordert in der Regel dermatologisches Wissen. Häufig erklärt eine Ekzemmorphe mit Erythem, Seropapeln und Schuppung, lokalisiert oder generalisiert, den Juckreiz Textkasten 2. Die Ursachen dieser Hautentzündungen sind vielfältig. Ekzeme können endogen und exogen ausgelöst werden. Eine Ekzemmorphe besteht insbesondere auch bei vielen Infektionskrankheiten der Haut Textkasten 3.

Zur Abklärung der juckreizassoziierten Hautkrankheiten sind mikrobiologische, allergologische und histopathologische Untersuchungen unerlässlich. Bei der Abklärung des generalisierten Juckreizes ist somit interdisziplinäre Zusammenarbeit sinnvoll. Bei Verdacht auf auslösende Medikamente wie Bleomycin, Captopril, Clonidin, Gold, Hydroxyäthylstärke, Propafenon Pyritinol modifiziert nach BorkNahrungsmittel oder Nahrungsmitteladditiva sind oftmals aufwendige, stationäre Testexpositionen notwendig.

Immer sollte an die Auslösung durch Hydroxyäthylstärke 2126 gedacht werden. Auch muss an Juckreiz als paraneoplastisches Phänomen gedacht und durch sorgfältige Untersuchungen abgeklärt werden. Da Juckreiz lange der Entdeckung eines Tumors vorausgehen kann, sind Kontrolluntersuchungen angezeigt. Therapeutische Möglichkeiten Anzustreben ist immer die kausale Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung, aber auch Juckreiz mit einer nicht geklärten oder nicht therapierbaren Ursache erfordert bei den betroffenen Patienten eine aufwendige und durchaus erfolgreiche Suche Juckreiz in der Prostata einer wirksamen, symptomatischen Therapie.

Im Gegensatz zur insbesondere tumorinduzierten Schmerztherapie, zu der es ein von der WHO empfohlenes Stufenkonzept in Abhängigkeit von der Schmerzintensität gibt, existiert ein solches, institutionell abgesichertes Stufenkonzept für die Therapie des Juckreizes nicht. Hinzu kommt, dass seine Intensität schwer zu messen ist. Bisher Juckreiz in der Prostata im Wesentlichen visuelle Analogskalen in Bezug auf Juckreizintensität oder Kratzhäufigkeit angewendet. Ihre Verwendung, insbesondere auch in klinischen Studien, ist unbefriedigend, was die Entwicklung therapeutischer Konzepte, die evidenzbasiert sind, erschwert und bisher unmöglich macht 18 Auch kompliziertere Juckreizerfassungen haben dieses Problem bisher nicht gelöst 6.

In der Regel führt erst die individuelle Kombination zum Erfolg, insbesondere wenn die Ursache des Juckreizes nicht geklärt werden konnte. Zur Lokalbehandlung des Juckreizes eignen sich neben einer Juckreiz in der Prostata Hautpflege kühlende Lotionen und Cremes oder kühle, feuchte Umschläge. Topische Corticosteroide der Wirkstoffgruppen 2, 3 und 4, die potente, fluorierte Glucocorticoide enthalten, sind zur Therapie des Juckreizes gut geeignet, wenn auch nur diskrete Anzeichen für ein Ekzem vorliegen.

Capsaicin, ein Inhaltsstoff des Cayennepfeffers, hat sich bei unterschiedlichen pruritusassoziierten Erkrankungen zur Linderung des Juckreizes bewährt. Nach wiederholter, lokaler Anwendung von 0, bis 0, Prozent Capsaicincreme werden konsekutiv die Substanz-P-Speicher der C-Nervenfasern entleert, sodass kein Juckreiz ausgelöst werden kann 2529 Die Wirksamkeit topischer Antihistaminika ist umstritten. Aufgrund ihrer irritierenden Wirkung Juckreiz in der Prostata sie zur Lokalbehandlung nicht mehr eingesetzt werden.

Doxepin, ein trizyklisches Antidepressivum, ist ein sehr effizienter Blocker der H1- Juckreiz in der Prostata H2-Rezeptoren. Seine topische Anwendung, fünfprozentig in Creme oder Lösung, soll den Juckreiz bei ekzematischen Hautveränderungen wirksam lindern 8. Den positiven Berichten zu ihrer Wirksamkeit 14 steht eine kritische Würdigung seiner Effizienz im Drugs and Therapeutics Bulletin entgegen. Die Autoren dieses Bulletins bemängeln fehlende kontrollierte Studien, weisen auf den hohen Preis der Creme hin und sprechen sich zusammenfassend gegen ihre Verwendung aus 9.

Tacrolimus FK wurde aus dem japanischen Bodenpilz Streptomyces tsukubaensis isoliert. Die therapeutische Wirksamkeit und die niedrige Nebenwirkungsrate konnten in mehreren Langzeitstudien bestätigt werden Die Substanz ist in Deutschland zur Lokalbehandlung noch nicht im Handel.

Initialdosis und sukzessive Dosissteigerungen richten sich nach der individuellen Empfindlichkeit Hauttyp des zu behandelnden Patienten.

Bei der Phototherapie muss bedacht werden, dass insbesondere bei Überdosierung kurzzeitig Juckreiz induziert werden kann.

Dem positiven Effekt gegen Juckreiz durch transkutane, niedervoltige Nervenstimulation liegen vereinzelte nichtkontrollierte Berichte vor Die klassischen Antihistaminika sind H1-Rezeptorantagonisten und werden regelhaft gegen Juckreiz systemisch eingesetzt. Ihre Juckreiz in der Prostata ist abhängig von der Pathogenese des Juckreizes und bei juckreizassoziierten Erkrankungen mit Ekzemmorphe in der Regel enttäuschend.

Bei der Juckreizbehandlung ist die sedierende Wirkung der klassischen Antihistaminika erwünscht. Juckreiz in der Prostata und Kontraindikationen müssen beachtet werden. Systemische Glucocorticosteroide sind bei Ekzemerkrankungen besonders wirksam, Juckreiz in der Prostata allerdings nur zeitlich Juckreiz in der Prostata eingesetzt werden. Als Opiatantagonist zur oralen Therapie des Juckreizes steht in Deutschland Naltrexon zur Verfügung, ist für diese Indikation aber nicht zugelassen.

Die Dosierung wird mit 50 mg einmal täglich angegeben Nalmefen wird ebenfalls als wirksam beschrieben 2. Als wichtigste Nebenwirkung ist auf die Provokation einer Entzugssymptomatik bei Opiatabhängigen mit Juckreiz zu achten.

Antidepressiva haben häufig serotoninantagonistische Wirkungen, ohne dass untersucht wurde, ob diese für die antipruritogene Wirksamkeit verantwortlich sind.

Das orale Doxepin, ein trizyklisches Antidepressivum, ist gleichzeitig ein hochpotenter H1- und H2-Antagonist und kann in unterschiedlich hoher, oraler Dosierung ebenfalls zur Behandlung von Juckreiz eingesetzt werden Es wurden vier Haupttypen von 5-Hydroxytryptamin-Rezeptoren klassifiziert.

Die unterschiedlichen HT-Rezeptoren können in Subgruppen zusammengefasst werden, die aufgrund ihrer Aminosäurensequenz gebildet werden. Verschiedene Serotonin-Rezeptorantagonisten 5HT1, 2 und 4 befinden sich zum Beispiel als Migränemittel Methysergid oder als Antiallergikum und Juckreiz in der Prostata Cyproheptadin im Handel, ohne dass die antipruritogene Wirksamkeit dieser Substanzen detailliert untersucht Juckreiz in der Prostata.

Aspirin wurde bei Schwangerschaftspruritus effizienter als Antihistaminika beschrieben, wenn keine Hautveränderungen Juckreiz in der Prostata Thalidomid hat sich bei einigen Hauterkrankungen als Juckreiz in der Prostata erwiesen, insbesondere auch bei juckreizassoziierten Dermatosen, wie Prurigo nodularis 19 Calciumgluconat, als zehnprozentige Injektionslösung, i. Behandlung ausgewählter Erkrankungen mit Juckreiz Urtikaria Am günstigsten ist die diagnostische Abklärung und Therapie des Juckreizes bei der akuten Urtikaria.

Pathophysiologisch im Wesentlichen durch Histamin oder Histaminliberation hervorgerufen, gelingt Juckreiz in der Prostata der Regel die symptomatische Therapie mit H1-Rezeptor-Antagonisten, den klassischen Antihistaminika und auch den nichtsedierenden Antihistaminika der so genannten zweiten Generation. Ursächlich kommen häufig Medikamente, Nahrungsmittel oder Nahrungsmitteladditiva infrage, die in den meisten Fällen gemieden werden können, nachdem sie durch sorgfältige Testexpositionen identifiziert wurden.

Weit weniger erfolgreich sind die diagnostischen und therapeutischen Bemühungen bei der chronischen Urtikaria, die histologisch oft durch eine Vaskulitis gekennzeichnet ist und bei der der Pathomechanismus des Juckreizes weitgehend unbekannt ist. Antihistaminika sind selten ausreichend wirksam, zum Beispiel Fexofenadin-HCl Da man heute davon ausgeht, dass Autoimmunphänomene bei der chronischen Urtikaria eine Rolle Juckreiz in der Prostata, sind erfolgreiche Therapien mit Ciclosporin A und intravenöser Immunglobulingabe beschrieben Hautkrankheiten mit Ekzemmorphe In vielen Punkten ungeklärt ist auch der Pathomechanismus des Juckreizes bei Hautkrankheiten, die durch eine Ekzemmorphe gekennzeichnet sind.

Vieles weist auf Mediatoren hin, die durch T-Zell-Einwanderung gebildet werden. Histamine oder Histaminliberatoren spielen eine unterschiedliche, meist untergeordnete Rolle. Dies erklärt, warum Antihistaminika zur Therapie von Krankheiten mit Ekzemmorphe bestenfalls eine unterstützende Rolle Juckreiz in der Prostata können.

Wichtig ist, bei dieser Erkrankungsgruppe die Ursache der Hauterkrankung zu diagnostizieren, was in vielen Fällen durch Erregernachweis, zum Beispiel Milben oder pathogene Pilze, gelingt und eine kausale Therapie erlaubt.