Ich habe das Geheimnis der Prostata genommen

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Es ist der Legende nach für viele Hetero-Typen das Horrorszenario schlechthin, aber vor allem ein uraltes Klischee mit meterlangem Bart: Sich unter der Dusche vor nackten Männern nach der Seife bücken müssen. Egal, welcher sexuellen Orientierung. Oft habe ich mich gefragt, warum mir das passiert ist. Ich halte mich nur für mittelattraktiv, und ich bin auch kein testosteronspeiender Supermacker, der offen signalisiert, dass er sein Geschlecht sofort in jedes verfügbare Loch stecken muss.

Er lässt sich am Autobahnparkplatz einen blasen, um danach zu Frau und Kind zu fahren. Jemand, der allein mit seinem Geheimnis lebt. Diesem Typ ist das, was er getan hat, im Nachhinein besonders peinlich. Alle diese Typen müssen eine Voraussetzung erfüllen: Sie müssen diesen kleinen Vergnügungspark namens Prostata kennen.

Ein Superficker, der mit mehreren mir bekannten Frauen Sexaffären hatte. Bis zu jener Nacht. Wir standen semibesoffen auf einer Party rum und ich sagte ihm, dass ich jetzt Ich habe das Geheimnis der Prostata genommen in die Schwulen-Disco gehe. Ich wollte ihn aber lieber für mich alleine haben und zerrte ihn raus.

Ab Ich habe das Geheimnis der Prostata genommen nächsten Tag war unser Verhältnis verklemmt. Er ging mir zwar nicht aus dem Weg, aber wir hatten uns nicht viel zu sagen. Er hat sogar einigen Leuten von dem Vorfall erzählt, um meinem Klatschbedürfnis zuvorzukommen. Immerhin konnte ich so das erste Mal mit einer Frau über den Schwanz eines gemeinsamen Sexpartners reden. Was ihn dazu bewogen hat, kann ich nur vermuten. Vielleicht wollte er das Vergnügen, das ihm seine Prostata schenkt, mal mit einem realen Stück Fleisch ausprobieren.

Den zweiten analpassiven Hetero in meinem Leben lernte ich beim morgendlichen Ende einer Kölner Party Ich habe das Geheimnis der Prostata genommen. Die Erinnerung an diesen Mann ist verblasst: Ich kannte ihn nur vom Sehen und wusste, dass er auf Frauen stand.

Er ging mit zu mir und steckte mir sofort seinen Mittelfinger in meinen Arsch—wohl, um mir zunächst seine dominierende Rolle zu signalisieren. Irgendwann hat er sich auf den Bauch gelegt. Ins Gesicht sehen wollte er mir dabei nicht.

Oliver, eine Party-Bekanntschaft und mein dritter Hetero-Bottom, war einer von denen, die es lustig fanden, mir in den Schritt zu grapschen, wenn wir uns im Nachtleben begegneten. Ich fand diese Art von Humor platt und auch homophob. Einmal ist er mit zu mir gegangen, weil ich was zum Kiffen daheim hatte.

Er hatte sehr eigenartige Vorstellungen von den Übertragungswegen von HIV und wollte sich deshalb keinen blasen lassen. Im Nachhinein denke ich, er wollte nur wissen, ob sein Hinterausgang auch ein Eingang ist. Oliver ist der einzige aus meiner Liste, zu dem ich heute noch, wenn auch nur selten, Kontakt habe. Nach dem Vorfall haben wir uns zunächst längere Zeit nicht gesehen. Ich denke, er ist mir einfach aus dem Weg gegangen.

Inzwischen reden wir so miteinander, als wenn es das Ereignis nicht gegeben hätte. Meine vierte Begegnung dieser Art war die krasseste von allen. Dieser Mann hatte einen Plan gefasst—nämlich gefickt zu werden, und zwar von meinem Schwanz. Boris war in den Nullern nach Berlin gegangen—und entwickelte sich dort vom Dauer-Partygast zum Familienvater. Bei einem Hauptstadtbesuch verabredete ich mich mit diesem alten Ausgehkumpel auf ein Bier.

Von Anfang an verlief dieses Treffen anders als erwartet, nämlich sehr exzessiv für einen zurückgezogen lebenden Familienvater. Das fand er lustig und ich auch, naiverweise ahnte ich seine Absichten nicht. Er hatte Poppers dabei, aber kein Kondom. Ich hatte auch keines, und da ich kein Interesse an Ich habe das Geheimnis der Prostata genommen habe, mache ich es auch nicht ohne. Er, der Familienvater, meinte aber, ich könnte ihn ruhig blank ficken.

Am Ende hatte ich zwei oder drei Finger in seinem Arschloch, furchtbare Kopfschmerzen und das Gefühl, missbraucht worden zu sein. Wir haben uns danach nie wieder gesehen. Ich habe mich oft gefragt, warum er das so eingefädelt hatte. Die Aktion war einfach zu raffiniert durchdacht für jemanden, der nur schnelle Befriedigung sucht.

Ich glaube aber eins seitdem: Es gibt Typen, die in den Arsch Ich habe das Geheimnis der Prostata genommen wollen. Und es gibt solche, die das nicht wollen. Egal, ob schwul oder hetero.