Harnkatheter der Prostata

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Harnkatheter der Prostata Blasenkatheter ist ein Kunststoffschlauch, der entweder über die Harnröhre transurethral oder die Bauchdecke suprapubisch oder Bauchdeckenkatheter in die Harnblase eingebracht wird. Er dient der Harnableitung oder Harngewinnung. Schon im Altertum waren Möglichkeiten bekannt, Störungen der Blasenentleerung durch Katheter zu beheben.

Die ältesten bekannten Blasenkatheter stammen aus Funden in Pompeji und waren aus Metall Harnkatheter der Prostata gefertigt. Zur Aufdehnung der Harnröhre verwendete Oreibasios von Pergamon — n. Pergamentdas er um einen Gänsekiel wickelte.

Durch die Feuchtigkeit der Harnröhre quoll das Pergament auf und erweiterte dadurch die Harnröhre. Später wurden Bronzekatheter gelegt. Paulos von Aigina beschrieb um n. Hierzu wurde eine mit Flüssigkeit Harnkatheter der Prostata Rinderblase an einen Bronzekatheter befestigt. Durch Druck auf die Rinderblase konnte man die Blase des Patienten ausspülen. Der arabische Arzt Albucasis verwendete um das Jahr n. Erst im Couvelaire — entwickelte nach damaliger Sicht einen Spezialkatheter, der neben dem Tiemann-Katheter heute noch oft Anwendung findet.

Einen Katheter, der durch seine Konstruktion sich selbst in der Blase hält, hat Leopold Harnkatheter der Prostata — entwickelt. Im Jahr entwickelte der amerikanische Urologe Frederic Eugene Basil Foley — den heute allgemein als Dauerkatheter eingesetzten Ballonkatheter, international als Foley-Katheter bezeichnet.

Eine Unterscheidung Harnkatheter der Prostata nach Bauart, Material oder Verwendungszweck getroffen werden. Im Harnkatheter der Prostata werden die einzelnen Arten genauer unterschieden. Am gebräuchlichsten ist die Unterscheidung nach Einsatzzweck in transurethrale Dauer- und Einmalkatheter sowie suprapubische Katheter.

Die Dauerkatheter dienen der längerfristigen, also dauerhaften Harnableitung, während die Einmalkatheter der einmaligen Harnableitung entweder zur Blasenentleerung oder diagnostischen Uringewinnung dienen. Transurethrale Blasenkatheter werden über die Harnröhre in die Blase eingebracht. Man unterscheidet in transurethrale Einmal- und Dauerkatheter auch Verweilkatheter genannt. Dauerkatheter sind durch einen an der Spitze angebrachten Ballon selbsthaltend. Heute sind alle transurethralen Dauerkatheter als Ballonkatheter ausgeführt.

Neben den unterschiedlichen Formen ihrer Spitze und der Anzahl der Öffnungen unterscheidet man hier zusätzlich in 2-Wege- Harnkatheter der Prostata 3-Wege-Katheter. Dieser Katheter wird vor allem zur dauerhaften Harnableitung eingesetzt. Der 3-Wege-Katheter auch Spülkatheter hat neben den oben genannten Kanälen noch einen dritten Kanal, der zur Einbringung von Spüllösungen benutzt wird. Dieser Katheter kommt in der Urologie vor allem nach transurethralen Operationen und bei starken Blutungen in der Blase zum Einsatz.

Sinn hierbei ist es, über die Spülung eine Gerinnung des Blutes in der Harnblase zu verhindern. Diese Katheter können mit verstärkter Wand ausgeführt sein, damit eine aktive Blasenspülung z. Abziehen von Blutgerinnseln mit einer Blasenspritze nicht zu einem Kollabieren des Lumens führt.

Der Füllungskanal des Ballons ist mit einem Ventil ausgestattet, um ein Entweichen des Blockmediums zu verhindern. Einmalkatheter dienen der Uringewinnung, der einmaligen Harnableitung und dem intermittierenden Selbstkatheterismus. Diese Katheter haben nur ein Lumen. Besondere, mehrlumige Einmalkatheter finden bei urologischen Spezialuntersuchungen wie der Blasendruckmessung Anwendung.

Der suprapubische Blasenkatheter dient in erster Linie der dauerhaften Harnableitung. Im Gegensatz zum transurethralen Blasenkatheter wird dieser nicht über eine natürliche Öffnung, sondern durch die Bauchdecke oberhalb des Schambeines in die Harnblase eingebracht. Suprapubische Blasenkatheter sind entweder 1-Weg-Katheter, die durch eine Nahtoder 2-Wege-Katheter, die über einen blockbaren Ballon fixiert werden. Die Kathetermaterialien machten gerade in den letzten Jahren eine Entwicklung durch.

Katheter neuester Generation sind teilweise mit einer hydrophilen Beschichtung versehen, die die Gleitfähigkeit zusätzlich erhöht. Katheter zur Langzeitanwendung können mit hauchdünnen Beschichtungen aus diamant ähnlichem Kohlenstoff diamond-like carbon oder DLC versehen werden, um eine Keimbesiedelung zu minimieren. Jeder Patient mit einem blockierten Katheter läuft Gefahr, sich als Notfall in der Notaufnahme wiederzufinden, da die Urinableitung nicht mehr stattfindet und sich der Urin bis zu den Nieren hinauf stauen kann, was zu einer lebensbedrohlichen Niereninsuffizienz führen kann.

Das Risiko einer Harnkatheter der Prostata Besiedlung eines Blasenkatheters steigt mit der Liegedauer mit jedem Harnkatheter der Prostata um ca.

In der Regel handelt es sich Harnkatheter der Prostata um eine asymptomatische Keimbesiedelung Bakteriuriewelche nicht behandlungsbedürftig ist. Inkrustierte oder infizierte Blasenkatheter sind sofort zu Harnkatheter der Prostata. Durch den präventiven Wechsel des Katheters nach 2 bis 4 Wochen sollen Komplikationen vermieden werden.

Dies ist zum einen jedoch unangenehm für den Patienten, zum anderen bringt jeder Katheterwechsel das Risiko einer Verletzung der Harnröhre und des Einbringens von Keimen mit sich. Daher werden heparinbeschichtete Blasenkatheter angeboten, die bakterieller Besiedlung und Inkrustation entgegenwirken.

Eine längerfristige Dauerableitung über Monate oder Jahre kann zu einer Abnahme der Blasenkapazität führen Schrumpfblase. Grundsätzlich darf ein Katheter nur steril eingebracht werden, um eine Keimverschleppung in die Harnblase zu vermeiden.

Diese Gefahr besteht allerdings grundsätzlich bei Harnröhrenkathetern, da in der Harnröhre oft Keime angesiedelt sind, die dann in die Blase geschoben oder mitgenommen werden. Bei einer Dauerableitung kommt es über Harnkatheter der Prostata Aufsteigen der Standortflora immer Harnkatheter der Prostata einer in der Regel asymptomatischen Keimbesiedelung der Harnblase Bakteriuriewelche ohne Vorliegen von Symptomen nicht behandlungsbedürftig ist.

Bei transurethralen Dauerkathetern wird zunächst die Umgebung der Harnröhrenmündung mit einem Schleimhautantiseptikum desinfiziert, dann wird ein Gleitgel in die Harnröhre eingebracht. Wenn der Katheter sicher in der Harnblase platziert ist, wird der Ballon mit Harnkatheter der Prostata Wasser oder einem Spezialmedium gefüllt. Bei Einmalkathetern geht man analog vor, hier gibt es jedoch auch speziell beschichtete Katheter, bei denen ein Gleitgel nicht separat eingebracht werden muss.

Diese sind vor allem für den intermittierenden Selbstkatheterismus gedacht. Alle Manipulationen am Katheter und den Komponenten Harnkatheter der Prostata nur unter aseptischen Kautelen vorgenommen werden. Die Trennung von Beutel und Katheter ist zu vermeiden, Harnkatheter der Prostata keine Keime in den Katheter gelangen können. Suprapubische Blasenkatheter werden in der Regel mit örtlicher Betäubung eingebracht. Dabei wird die Nadel stetig vorgeschoben, bis Urin aspiriert werden kann.

Mögliche Komplikationen der suprapubischen Harnableitung sind Blutungen z. Die Ableitung Harnkatheter der Prostata Urins sollte in der Regel nicht unterbrochen werden, Harnkatheter der Prostata ist darauf zu achten, dass der Ableitungsbeutel nicht über das Blasenniveau angehoben wird.

Der Schlauch darf nicht abgeklemmt werden oder der Katheter wie auf der Abbildung abgestopft sein. Namensräume Artikel Diskussion. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Sprachen Links hinzufügen. Diese Seite wurde zuletzt am September um Uhr bearbeitet. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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