Funktion der Prostata bei Männern

Urogenitalsystem: Funktion der männlichen Geschlechtsorgane

Nebenwirkungen Prostamol

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Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Prostatakrebs ist eine bösartige Wucherung der Vorsteherdrüse. Experten sehen zwei Gründe für diese hohe Zahl: Viele Männer erhalten die Diagnose Krebs aufgrund einer Früherkennungsuntersuchungohne die sie vermutlich nie etwas von ihrer Erkrankung erfahren hätten.

Was hat das Alter mit der Krebsentstehung zu tun? Wie ist die Prostata aufgebaut, und welche Funktion hat sie? Über der Prostata liegt die Harnblase, in die die Harnleiter münden. Die Prostata selbst wird von einer bindegewebigen Hülle umschlossen. Innerhalb dieser Kapsel befinden sich weiteres Bindegewebe, Muskelfasern und vor allem die eigentlichen Drüsenzellen. Sie bilden ein flüssiges Sekret. Funktion der Prostata bei Männern Prostata ist in zwei Lappen gegliedert, rechts und links der Harnröhre.

Funktion der Prostata: Bei erwachsenen Männern ziehen sich während eines Orgasmus die Muskelfasern der Prostata zusammen. Sie bildet zusammen mit den im Hoden produzierten Samenzellen und dem Sekret der Samenbläschen das Ejakulat. Ohne das Prostatasekret wären die Spermien nicht ausreichend beweglich.

Ihre Funktion nimmt die Prostata erst mit der Pubertät auf: Das Organ wächst in dieser Zeit und entwickelt sich abhängig vom männlichen Geschlechtshormon Testosteron. Fehlt diese hormonelle Stimulation, bleibt die Prostata unterentwickelt und produziert kein Sekret. Nach der Pubertät wirkt das Testosteron weiter als Wachstumsreiz. Bei der Prostatahyperplasie vermehren sich sowohl die Drüsenzellen als auch die Muskel- Funktion der Prostata bei Männern Bindegewebeanteile.

Trotzdem macht sich ein Prostatakarzinom so gut wie nie bemerktbar, zum Beispiel durch die Störungen der Sekretbildung oder Funktion der Prostata bei Männern Samenergusses. Der Grund: Der Tumor wächst bei den meisten Männern langsam. Er betrifft zumindest anfangs nicht das gesamte Organ oder die Funktion. Sie haben jedoch einige Eigenschaften gemeinsam: Die Zellen eines Organs oder Gewebes haben sich der natürlichen Wachstumskontrolle des Organismus entzogen. Selbst wenn sie krank, geschädigt oder alt sind, sterben sie nicht ab, sondern teilen sich weiter.

Krebszellen verlieren manche der Eigenschaften, die für den betroffenen Zelltyp charakteristisch sind, aber sie gewinnen auch neue hinzu: Während gutartige Tumoren anderes Gewebe durch Wachstum verdrängen, können bösartige oder maligne Tumoren invasiv in benachbarte Organe und Strukturen einwachsen und die zerstören.

Manche Tumorzellen lösen sich vom ursprünglichen Tumor ab, wandern über die Blut- oder Lymphbahnen in andere Regionen und siedeln sich dort an.

Die so entstehenden Tochtergeschwulste nennt man Metastasen. Alle diese Eigenschaften finden sich auch beim Prostatakarzinom: In den Zellen zeigen sich im Vergleich zu gesundem Gewebe mehr oder weniger auffällige Veränderungen. Das Karzinom kann die bindegewebige Kapsel der Prostata zerstören und sich im Bereich des Beckens ausbreiten.

Schreitet die Erkrankung unbehandelt fort, kann es zu Metastasen kommen, etwa in den Knochen. Was sind die Auslöser für die Veränderungen in den Zellen?

In der Regel müssen viele Faktoren zusammenwirken, um eine Zelle in eine Krebszelle umzuwandeln:. Beim Prostatakarzinom lässt sich der Einfluss solcher "Karzinogene" bisher gar nicht oder zumindest Funktion der Prostata bei Männern sicher nachweisen.

Genetische "Unfälle" oder angeborene Instabilitäten im Erbmaterial können unter Umständen ebenfalls zur Krebsentstehung: Mit jeder Zellteilung, die zur Erneuerung und Regeneration gesunden Gewebes im Lauf des Lebens notwendig ist, steigt rein statistisch auch die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Fehler auftreten. So ist es kein Wunder, dass Krebs bei älteren Menschen häufiger auftritt als bei jungen. Beim Prostatakarzinom ist dieser Zusammenhang statistisch besonders ausgeprägt: Vor dem Lebensjahr ist Prostatakrebs eher unwahrscheinlich, und auch danach steigt das Risiko zunächst nur langsam an.

Bei Männern, die schon in jungen Jahren an einem Tumor der Prostata erkranken, vermuten Experten, dass möglicherweise vererbbare genetische Funktion der Prostata bei Männern eine Rolle spielen.

Risiken kennen und vermeiden Krebsfrüherkennung. Diagnose Krebs: Wie weiter? Erstellt: Zuletzt überprüft: Inhaltsübersicht Prostata: Wie ist die Vorsteherdrüse aufgebaut?

Wie funktioniert sie? Wachstum der Drüse: Welche Rolle spielen Hormone? Tumorentstehung: Warum kommt es zu Veränderungen in der Drüse? Zum Weiterlesen: Linktipps und Quellen Auswahl. Prostata: Wie ist die Vorsteherdrüse aufgebaut? Tumorbiologie: Was ist Prostatakrebs?