Erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata

7 Gründe für einen erhöhten PSA-Wert

Werfen Urin Prostata

Marian Grosser studierte in München Humanmedizin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich als Journalistin selbstständig machte. Wer Blut im Urin Hämaturie entdeckt, sollte zum Arzt gehen. Es könnte beispielsweise eine Harnwegs- oder Nierenerkrankung oder sogar ein Tumor wie Blasenkrebs dahinter stecken. Manchmal ist die Ursache aber auch ganz harmlos: So können einige Lebensmittel wie Rote Bete den Urin rötlich erscheinen lassen und so einen blutigen Urin vortäuschen.

Sicherheitshalber sollte man bei Verdacht auf Blut im Urin aber immer einen Arzt aufsuchen. Normalerweise findet sich kein Blut im Urin. Wenn doch, deutet das auf einer Erkrankung oder Verletzung im Bereich des Urogenitalsystems System der Harn- und Geschlechtsorgane hin. Wenn die Blutmenge im Urin aber so gering erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata, dass sie sich nur mit Erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata oder anderen Untersuchungsmethoden nachweisen lässt, liegt eine Mikrohämaturie vor.

Übrigens: Mediziner sprechen von glomerulärer Hämaturiewenn die Ursache im Bereich der Nierenkörperchen Glomeruli liegt wie etwa bei einer Glomerulonephritis. Die Glomeruli erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata die erste Filterstation bei der Harnproduktion dar: Hier wird der Primärharn aus dem Blut abgepresst.

Gelangen die roten Blutkörperchen dagegen erst auf nachfolgenden Abschnitten des Harntraktes in den Urin etwa aufgrund von Blasensteinen oder Harnleiterentzündunghandelt es sich um eine postglomeruläre Hämaturie.

Vermeintliches Blut im Urin kann sich auch als etwas anderes entpuppen als einem erhöhten Gehalt an roten Blutkörperchen Erythrozyten. Manchmal ist die verstärkte Ausscheidung von Hämoglobin der rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten der Grund, wenn der Urin eine rot-braune Farbe annimmt.

Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Hämoglobinurie. Weitere mögliche Ursachen sind etwa bestimmte Infektionen wie Malaria und erblich bedingte Erkrankungen. Einem rot-braun verfärbten Urin kann auch eine sogenannte Myoglobinurie zugrunde liegen.

Myoglobin ist der rote Muskelfarbstoff, der sich in Skelett- und Herzmuskelzellen findet. Eine ganz harmlose und vorübergehende Rotfärbung des Urins kann durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel wie Roter Bete zustande kommen. Darüber hinaus können auch manche Medikamente den Urin so verfärben, dass der Verdacht auf eine Blutbeimengung aufkommt. Das gilt zum Beispiel für das Antibiotikum Rifampicin.

Bemerkt eine Frau während der Menstruation Blut im Urin, kann es sich erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata beigemischtes Menstruationsblut handeln. Egal, ob zusätzliche Symptome wie Schmerzen vorliegen oder nicht. Es ist wichtig, die Ursache zu klären und entsprechend zu behandeln.

Das ist vor allem dann wichtig, wenn eine ernste Erkrankung wie Blasenkrebs für das Blut im Urin verantwortlich ist. So fragt der Arzt beispielsweise:. Nach dem Anamnese-Gespräch folgt eine körperliche Untersuchung. Dabei wird der Arzt unter anderem den Blutdruck und die Körpertemperatur des Patienten messen. Klagt der Patient etwa über Schmerzen in den Flanken, kann beispielsweise eine Nierenerkrankung dahinter stecken.

Dabei prüft er, ob tatsächlich rote Blutkörperchen in erhöhter Anzahl mit dem Harn ausgeschieden werden. Nieren, Blase und Prostata lassen sich gut mit Hilfe von Ultraschall untersuchen. Nierenbecken und Harnleiter kann der Arzt anhand von Röntgenaufnahmen beurteilen. Bei Blase und Harnröhre wird dazu die Blasenspiegelung Urethrozystoskopie eingesetzt.

Besteht der Verdacht auf eine Tumorerkrankung oder eine andere Krankheit, die der Arzt näher bestimmen möchte, entnimmt er gegebenenfalls Gewebeproben Biopsien. Wenn die Ursache für das Blut im Urin geklärt ist, kann man erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata gezielt behandeln. Einige Beispiele:. Wenn man einmal Blut im Urin entdeckt hat, ist der Gang zum Arzt zunächst das Beste, was man tun kann.

Steht die Ursache der Hämaturie fest, kann der Patient gegebenenfalls die ärztliche Behandlung unterstützen. Beides begünstigt Nierenerkrankungen und damit das Erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata von Blut im Urin. Ganz generell sollte man ausreichend Nicht-Alkoholisches trinken - Experten empfehlen mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich.

Das hilft, die Nieren und Harnwege gesund zu halten und so Blut im Urin sowie Schlimmerem vorzubeugen. Auf dieser Seite. Blut im Urin. Mehr über die NetDoktor-Experten. Kurzübersicht Was ist Blut im Urin? Beimengung von Blut genauer: roten Blutkörperchen im Urin. Bei erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata Blutspuren rötlich gefärbter Urin spricht man von Makrohämaturie. Bei nicht sichtbaren Spuren von Blut im Urin liegt eine Mikrohämaturie vor.

Ursachen: z. Zum Inhaltsverzeichnis. Zusätzlich klagen die Patienten oft über ein Brennen beim Wasserlassen. Begleitend können kolikartige Schmerzen im Unterleib auftreten. Nierenentzündungen: Es zählen dazu die Nierenkörperchenentzündung Glomerulonephritisdie interstitielle Nephritis und die Nierenbeckenentzündung Pyelonephritis.

Alle drei können unter anderem Blut im Urin verursachen. Nierenzysten: Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die sich in verschiedenen Organen bilden kann, auch in der Niere. Erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata treten sie nur einzeln auf und verursachen dann meist keine Beschwerden. Die Niere kann aber auch sehr viele Zysten aufweisen. Eine solche Zystenniere ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die unter anderem eine Hämaturie auslösen kann.

Niereninfarkt: Hierbei verstopft ein Blutgerinnsel eine Nierenarterie Niereninfarkt. Die Betroffenen verspüren plötzliche Schmerzen in der Flanke. Akute Flankenschmerzen und Blut im Urin sind typische Anzeichen. Von diesen Parasiten existieren verschiedene Arten, die eine Bilharziose auslösen können. Manche davon legen ihre Eier erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata in den Venen der Harnblase ab. Anzeichen dieser Blasen-Bilharziose ist Blut im Urin. Im weiteren Verlauf können häufiger Harndrang und Harninkontinenz hinzukommen.

Andere Infektionen: Auch einige andere parasitäre sowie bakterielle Infektionen können die Erklärung für Blut im Urin sein. Dazu zählt etwa die sogenannte Urogenitaltuberkulose - eine Tuberkulose-Erkrankung, die sich im Bereich von Harntrakt und Geschlechtsorganen manifestiert und von Tuberkel-Bakterien ausgelöst wird.

Tumoren: Manchmal ist Blut im Urin auf einen bösartigen Tumoren im harntrakt zurückzuführen. Divertikel sind Wandaussackungen, Polypen meist gutartige Schleimhautwucherungen. Dann mischt sich oft Blut in den Urin. Darüber hinaus kann Blut im Urin auch andere Ursachen haben. Auch blutende Krampfadern der Prostata Prostatavarizen sowie Prostatakrebs können sich mit Blut im Urin bemerkbar machen.

Systemischer Lupus erythematodes : Diese Autoimmunerkrankung kann verschiedene Organe betreffen, darunter die Nieren. Diesen entzünden sich in der Folge Lupusnephritiswas mit einer Hämaturie einhergehen kann. Zusätzlich bilden sich kleine Hautknötchen Granulome im Bereich der Entzündungsprozesse. Das gilt etwa für manche Antibiotika wie Erhöhte rotes Blutkörperchen in der ProstataKrebsmedikamente Zytostatika und Blutverdünner wie AcetylsalicylsäurePhenprocoumon.

Rötlich gefärbter Urin: Nicht immer erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata Hämaturie Vermeintliches Blut im Urin kann sich auch als etwas anderes entpuppen als einem erhöhten Gehalt an roten Blutkörperchen Erythrozyten.

Farbe des Urins gibt Hinweise. Blut im Urin: Wann müssen Sie zum Arzt? Hatten Sie das früher schon einmal? Sind bei Ihnen irgendwelche Vorerkrankungen bekannt wie Lupus erythematodes? Hatten Sie kürzlich einen Unfall oder haben Erhöhte rotes Blutkörperchen in der Prostata sich auf andere Weise verletzt z. Nehmen Sie zurzeit irgendwelche Medikamente ein?

Wenn ja, welche? Das Gleiche gilt bei einer Nierenbeckenentzündung. Bei einer Nierenkörperchenentzündung Glomerulonephritis kommen meist Medikamente zum Einsatz, die das Immunsystem unterdrücken wie Glukokortikoide oder Ciclosporin. Solche Immunsuppressiva helfen auch, wenn eine Autoimmunerkrankung wie Lupus erythematodes das Blut im Urin verursacht.

Harnsteine Nieren- Blasen- Harnleiter und Harnröhrensteine lassen sich manchmal medikamentös auflösen. In anderen Fällen werden sie im Rahmen eines Eingriffs etwa einer Blasenspiegelung entfernt.

Divertikel und Polypen in der Blase oder Harnröhre werden operativ entfernt. Bei einem bösartigen Tumor kommen je nach Art und Stadium verschiedene Behandlungsmethoden in Betracht, darunter vor allem Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie. Aktualisiert am Oktober