Entfernung der Hoden unter Prostata

Pickel am Penis - Hornzipfel - beim Urologen

Alpha-Blocker bei der Behandlung von Prostata-Adenom

Diese Seiten sind Ausdrucke aus www. Mehr über den Krebsinformationsdienst und seine Angebote lesen Sie auf unseren Internetseiten. Am Telefon stehen wir Ihnen täglich von 8. Entfernung der Hoden unter Prostata Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst dkfz. Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht.

Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Die chirurgische Entfernung der Prostata bei einer Operation bietet zumindest bei frühem, örtlich begrenztem Prostatakrebs die Chance auf vollständige Heilung. Betroffene Männer müssen allerdings wissen: Das ist auch durch die Bestrahlung der Prostata möglich.

Vor der Entscheidung für eine Operation sollte man sich daher über alle Therapien informieren, die zur Behandlung infrage kommen. Wichtig sind auch die möglichen Nebenwirkungen: Trotz moderner chirurgischer Techniken kann die Operation unerwünschte Folgen haben.

Inkontinenz ist nicht ausgeschlossen, also die Unfähigkeit, den Urinabgang zu kontrollieren. Nicht wenige Männer werden durch den Eingriff zudem impotent. Für wen kommt eine sogenannte radikale Prostatektomie infrage?

Wie wird sie durchgeführt? Der folgende Text bietet einen Überblick. Er soll es Patienten erleichtern, sich auf ein Gespräch mit ihren behandelnden Ärzten vorzubereiten. Interessierte und Fachkreise finden zudem Hintergründe, Linktipps und Hinweise auf Fachpublikationen. Der Krebsinformationsdienst hat zur Erstellung des Textes im Wesentlichen zurückgegriffen auf die S3-Behandlungsleitlinie deutscher Fachgesellschaften. Die bei der Erstellung genutzten Entfernung der Hoden unter Prostata sind nach Möglichkeit direkt im Text genannt.

Eine Übersicht findet sich zudem unter " Prostatakrebs: Behandlungsplanung — eine Übersicht über die Therapiemöglichkeiten ". Männer mit einem Prostatakarzinom können dann operiert werden, wenn ihr Tumor noch auf die Vorsteherdrüse selbst begrenzt ist, oder zumindest auf die unmittelbare Umgebung der Prostata. Fachleute verwenden dafür auch den Begriff "lokal begrenztes Prostatakarzinom".

Besteht der Verdacht, dass sich der Tumor schon auszubreiten beginnt, werden auch Lymphknoten in der Nähe der Vorsteherdrüse entnommen. Bevor man sich für oder gegen eine Operation entscheidet, sollte man sich als Patient über mögliche Alternativen der Behandlung informieren. Lokal begrenztes Karzinom Selbst bei sehr kleinen, gut zu entfernenden Tumoren müssen sich Patienten nicht zwangsläufig operieren lassen.

Denn: Die Operation ist nicht das einzige Therapieverfahren, das für betroffene Männer infrage kommt. Auch eine Bestrahlung kann ein sogenanntes lokal begrenztes Prostatakarzinom vollständig unter Kontrolle bringen. Was ist besser, was bietet langfristig die besten Aussichten? Für die Therapieentscheidung spielen auch das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. Einen Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten bietet der Text " Behandlung bei auf die Prostata begrenzten Tumoren ".

In der aktuellen ärztlichen Leitlinie lautet die Antwort "ja" — aber nur, wenn keine oder allenfalls sehr wenige Lymphknoten befallen sind. Die Experten, die für diese Leitlinie alle Therapieverfahren und Studien zum Thema gesichtet haben, geben jedoch zu bedenken: Das Risiko, dass nicht alles Tumorgewebe entfernt werden kann, ist vergleichsweise hoch.

Eine Bestrahlungeventuell ergänzt durch eine zeitweilige Hormontherapiekann eine Alternative zur Operation darstellen. Oder die Bestrahlung ergänzt den operativen Eingriff zum Schutz vor einem Rückfall. In dieser Situation werden die Ärzte zunächst prüfen, ob es Hinweise auf Metastasen in anderen Organen gibt. Ist dies nicht der Fall und der Tumor weiter auf den Bereich der Prostata begrenzt? Dann ist eine Prostatektomie nicht ausgeschlossen.

Sie kann bei nicht wenigen Patienten in dieser Situation auch noch zur Heilung führen. Allerdings müssen Männer, die vor der Operation schon bestrahlt wurden, mit deutlich mehr Nebenwirkungen und Spätfolgen rechnen.

Metastasen Eine Operation der Prostata gilt als nicht geeignet für Patienten, bei denen bereits Metastasen in anderen Organen vorliegen. Ob sie langfristig nicht doch die Lebensqualität betroffener Patienten verbessern könnte — auch wenn sie nicht zur Heilung beitragen würde — wird in Studien geprüft. Um die Operation planen zu können, nutzen die Ärzte alle vorliegenden Befunde. Wichtige Fragen dabei sind:.

Daraus ergibt sich, welche Voruntersuchungen eventuell noch notwendig sind. Falls noch nicht geschehen, werden die Ärzte versuchen, die Entfernung der Hoden unter Prostata des Tumors genauer abzuschätzen.

Dabei bleibt jedoch eine gewisse Unsicherheit: Unter Umständen stellt sich erst beim Eingriff selbst heraus, dass das Karzinom die Grenzen der Prostata doch überschritten hat. Entfernung der Hoden unter Prostata es sind Lymphknoten befallen, anders als vermutet. Zeigt sich während des Eingriffs, dass der Tumor nur teilweise entfernt werden könnte oder sehr viele Lymphknoten auf eine Streuung hinweisen, muss die Operation eventuell abgebrochen werden — sie würde mehr schaden als nützen.

Vor dem Eingriff klären die Ärzte auch, wie gut man voraussichtlich die Narkose verkraften wird. Bei den meisten Männern ist eine Vollnarkose notwendig, unabhängig davon, welche Operationstechnik infrage kommt.

Eine Betäubung nur des Unterleibs durch eine "Rückenmarksnarkose" oder Periduralanästhesie ist die Ausnahme. Entfernung der Hoden unter Prostata vorbereitenden Untersuchungen kann man noch ambulant machen lassen, oder auch nach der Aufnahme in die Klinik.

Dort wird man noch einmal über den geplanten Ablauf aufgeklärt. Auch mit den Anästhesisten findet Entfernung der Hoden unter Prostata gesondertes Gespräch statt. Entfernung der Hoden unter Prostata dann willigt man per Unterschrift in die Operation ein. Der Eingriff selbst dauert mehrere Stunden.

Als Patient liegt man dabei auf dem Rücken, je nach Operationstechnik auch in der sogenannten Steinschnittlage: also mit gespreizten, nach oben abgewinkelten Beinen. Männer, die Hüft- oder Bandscheibenprobleme haben, sollten ihre Ärzte darauf möglichst schon bei der Vorbereitung ansprechen. Prostata und umgebende Gewebe: Die Ärzte entfernen die komplette Prostata.

Die Harnröhre muss durchtrennt werden, da sie mitten durch die Prostata verläuft. Die beiden Enden werden dann wieder verbunden, der Fachbegriff dafür lautet Anastomose. Dies bezeichnet man als "nervenschonende Operation": mindestens auf einer Seite, möglichst jedoch auf beiden Körperseiten. Denn: Betroffen wären unter anderem Nerven, die für die Blasenkontrolle und die Fähigkeit zu einer Erektion und Geschlechtsverkehr wichtig sind.

Doch nicht immer ist es möglich, sie zu schonen: Besteht das Risiko, dass sich bereits Tumorzellen über die Prostata hinaus ausgebreitet haben, müssten betroffene Männer ansonsten mit einem deutlich höheren Rückfallrisiko Entfernung der Hoden unter Prostata. Ist Entfernung der Hoden unter Prostata Risiko niedrig, kann auf die Lymphknotenentfernung unter Umständen verzichtet werden. Nach Entfernung der Hoden unter Prostata Operation bleibt man noch einige Stunden unter intensiver Überwachung, bis klar ist, dass man den Eingriff gut überstanden hat.

Danach kann man zurück auf die normale Station verlegt werden. Bis die Nähte verheilt sind, mit denen die Ärzte die Blase und den verbliebenen Anteil der Harnröhre wieder zusammengefügt haben, benötigt man einen Blasenkatheter. Nach einer radikalen Prostatektomie bleiben die meisten Patienten mindestens einige Tage bis etwa zwei Wochen in der Klinik. Wie lange man tatsächlich einplanen muss, hängt von der Operationstechnik ab. Auch der Allgemeinzustand kann eine Rolle spielen, und nie ganz ausgeschlossen sind Komplikationen bei der Heilung, etwa Wundinfektionen.

Die verschiedenen Operationsverfahren unterscheiden sich unter anderem dadurch, wo die Operateure den Schnitt ansetzen:. Retropubische Operation, "hinter dem Schambein": Die Prostata und die weiteren Gewebeanteile werden durch einen Bauchschnitt am Unterbauch entfernt.

Bei dieser "Schlüsselloch"-Operation werden die notwendigen Instrumente unterhalb des Bauchnabels durch mehrere Führungskanülen durch Haut und Gewebe des Unterbauchs bis ins Becken zur Prostata vorgeschoben.

Bei dieser Operation können allerdings nur Lymphknoten mit entfernt werden, die unmittelbar in der Umgebung der Prostata liegen. Besteht der Verdacht, dass sich der Tumor doch weiter über die Lymphbahnen ausgebreitet haben könnte, ist ein weiterer Hautschnitt notwendig.

Insgesamt dauern laparaskopische Eingriffe meist länger als konventionelle Operationen. Diese Systeme "übersetzen" die Bewegungen des Operateurs in viel feinere Aktionen. Fokale Therapien: Sogenannte fokale Therapien, bei denen sich die Chirurgen auf den Tumor selbst konzentrieren, werden zumindest bei Männern mit sehr kleinen Tumoren eingesetzt.

Auch wenn es viele Anbieter gibt — als Entfernung der Hoden unter Prostata gelten diese Verfahren bisher nicht. Welche Faktoren beeinflussen ganz allgemein die Heilungsaussichten bei einer Prostatektomie? Pauschale Aussagen dazu sind schwierig: Denn der Erfolg hängen unter anderem davon ab, in welchem Krankheitsstadium operiert wird. Auch das Alter und Begleiterkrankungen spielen eine Rolle.

Zudem sehen die Erfolgsaussichten bei Männern, die nach Erstdiagnose der Krebserkrankung operiert werden, anders aus als bei Patienten, die bereits bestrahlt wurden Entfernung der Hoden unter Prostata erst bei einem Rückfall operiert werden.

Hinzu kommt: Statistiken bieten immer nur einen allgemeinen Anhaltspunkt. Wie sich die Erkrankung im individuellen Fall entwickeln wird, lässt sich daraus zwar ableiten, aber nicht sicher vorhersagen.

Nach bisherigem Kenntnisstand hängt der Erfolg der Operation auch davon ab, wie viel Erfahrung die operierenden Ärzte haben. Als Patient sollte man sich danach erkundigen: Die aktuelle Leitlinie nennt mindestens 50 Prostatektomien pro Jahr und Klinik als Voraussetzung für den Eingriff.

Der einzelne Operateur sollte davon mindestens 25 selbst durchgeführt haben. Dies setzt auch voraus, dass Kliniken ein entsprechendes Ausbildungs- und Schulungsprogramm für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt haben. Auch wenn man heute meist vergleichsweise schnell aus dem Krankenhaus entlassen wird: Die Entfernung der Hoden unter Prostata Patienten benötigen mehrere Wochen, bis sie sich vollständig erholt haben und die Wundheilung abgeschlossen ist.

Gegen Schmerzen, die unmittelbar nach der Operation auftreten, können betroffene Männer Schmerzmittel erhalten. Möglich sind kleinere Blutungen oder Blutansammlungen im Wundgebiet. Auch bei sehr guter Hygiene Entfernung der Hoden unter Prostata es ein gewisses Risiko von Wundinfektionen oder Blaseninfekten. Obwohl die durchtrennte Harnröhre nach der Operation einige Tage mit einem Blasenkatheter sozusagen "geschient" bleibt, kann es durch Narbenbildung zu Verengungen kommen.

Diese lassen Entfernung der Hoden unter Prostata aber langfristig gut behandeln: Dabei wird die Harnröhre immer wieder vorsichtig aufgeweitet. Wie sieht es mit den langfristigen Folgen der Operation aus? Auch für die gleiche Operationstechnik gibt es in den verschiedenen Fachartikeln unterschiedliche Angaben.