Der Tumor in der Prostata

Prostatakrebs Teil 1

Prostata-Adenom-Stents

In Deutschland sterben knapp drei von hundert Männern an Prostatakrebs. Die Erkrankung ist im Frühstadium symptomlos. Im fortgeschrittenen Stadium können Beschwerden wie Blasenentleerungsstörungen, Knochenschmerzen und später Gewichtsverlust und Blutarmut auftreten. Wird die Diagnose erst gestellt, wenn bereits Symptome aufgetreten sind, hat häufig schon eine Metastasierung stattgefunden, vorrangig in die lokalen Lymphknoten oder in das Skelett Knochenmetastasen.

Eine Behandlung mit Aussicht auf Heilung ist nur möglich, wenn das entartete Gewebe die Organgrenzen noch nicht überschritten hat und keine Metastasen vorliegen. Lebensjahr für Männer mit positiver Familienanamnese angeboten, um die Krebsdiagnose möglichst früh in einem noch heilbaren Stadium zu stellen. Das Prostatakarzinom der Tumor in der Prostata überwiegend bei älteren Männern auf, die eine Symptomatik vielfach nicht mehr erleben würden.

Die Entscheidung zur Behandlung ist schwierig und vom Einzelfall abhängig. Therapeutische Optionen sind die Operation mit kompletter Entfernung der Prostata Prostatektomiedie Strahlentherapiedie Hormontherapie und in manchen Fällen die Chemotherapie. Prostatakrebs ist auch bei Tieren beschrieben; unter den Haustieren ist er beim Hund am häufigsten. Sie liegt beim Menschen unterhalb der Harnblase und umkleidet die Harnröhre bis zum Beckenboden.

An die Rückseite der Tumor in der Prostata Prostata grenzt der Mastdarm Rectum. Deswegen kann sie vom Enddarm aus mit den Fingern ertastet und beurteilt werden.

Aufgabe der Prostata ist die Abgabe eines Sekretsdas zusammen der Tumor in der Prostata dem der Bläschendrüseder Bulbourethraldrüse und den aus dem Hoden stammenden Samenzellen das Sperma bildet.

Wachstum und Funktion der Vorsteherdrüse werden vorwiegend von dem Geschlechts hormon Testosteron gesteuert. Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die häufigste diagnostizierte Krebserkrankung des Mannes und steht nach dem Bronchialkarzinom und dem kolorektalen Karzinom an dritter Stelle bei den krebsbedingten Todesursachen der Männer.

Rund 26 Prozent aller bei Männern jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen betreffen die Prostata. Das entspricht einer altersstandardisierten Inzidenzrate von etwa auf Die jährliche Mortalität Gesamtzahl der Todesfälle liegt um Es gibt starke geographische und ethnische Unterschiede in der Häufigkeit: Schwarze US-Amerikaner haben die höchste Inzidenzrateam niedrigsten ist sie bei Asiaten.

Die Daten für die weltweiten Erkrankungsraten sind nicht zuverlässig, da sie zum Teil auf Schätzungen beruhen und die diagnostischen Möglichkeiten in den einzelnen Regionen sehr differieren. Die Ursache der Erkrankung ist bisher weitgehend unbekannt. Daher gelten Männer, deren Väter oder Brüder Prostatakrebs hatten, als Risikopatienten mit etwa doppeltem Erkrankungsrisiko. Lebensjahr wahrnehmen. Nun konnte auch in einer Studie gezeigt werden, dass das beim jungen Mann auftretende Adenokarzinom der Prostata eine andere Pathophysiologie zugrunde liegt.

Es zeigte sich, dass der testosteronbindende Androgenrezeptor eine erhöhte Aktivität aufweist, wodurch eine ganze Reihe von Genen verändert und die Entstehung eines Karzinoms erleichtert wird.

Eine gewisse Rolle wird hierbei der Ernährung zugeschrieben. Der Tumor in der Prostata aktuelle Studienlage weist auf die Bedeutung einer pflanzenreichen Kost und bestimmter Pflanzenstoffe in Bezug auf die Prävention, das Fortschreiten und das Überleben bei Prostatakrebs hin. Es konnten keine Hinweise darauf gefunden werden, dass die Sterilisation Vasektomie das Erkrankungsrisiko erhöht.

Noch widersprüchlich ist die aktuelle Datenlage zur eventuellen Krebsförderung durch erhöhte Spiegel des Gewebshormons IGF-1 insulinähnlicher Wachstumsfaktor. Nach einer veröffentlichten Studie soll häufiges Ejakulieren in jüngeren Jahren das Erkrankungsrisiko senken.

Ihr Ergebnis: Zwanzigjährige, die öfter als viermal pro Woche ejakulieren, senken ihr Risiko für den Prostatakrebs um ein Drittel. Methodisch ist hierbei das Ursache-Wirkungs-Verhältnis nicht geklärt; es könnte sein, dass Männer mit einem gesunden, leistungsfähigen Genitaltrakt öfter ejakulieren und die Gesundheit der Genitalien die eigentliche Ursache ist, weshalb sie später auch nicht so häufig erkranken.

Im Gegensatz dazu hatten frühere Studien häufige Sexualkontakte mit einem deutlich erhöhten Risiko für Prostatakrebs in Zusammenhang gebracht. Dies könnte jedoch, nach Ansicht der australischen Forscher, durch die höhere Infektionsgefahr bedingt sein. Betrachtet man die Zahl der Ejakulationen insgesamt, so der Tumor in der Prostata diese einen schützenden Effekt, weil durch die häufige Bildung von Samenflüssigkeit krebserregende Substanzen aus der Tumor in der Prostata Prostata herausgeschwemmt werden.

Auch würden die Prostatazellen auf diese Art zum Ausreifen angeregt, was sie für Karzinogene weniger anfällig machen könnte. Eine veröffentlichte Studie Datenbasis über Für ein gesenktes Erkrankungsrisiko werden verschiedene physiologische Gründe vorgeschlagen.

So kann häufiges Ejakulieren die Funktion und Teilungsgeschwindigkeit der randständigen Epithelzellen beeinflussen, so dass eine frühe Tumorgenese behindert wird. Ein weiterer möglicher Risikofaktor ist Sonnenmangel. In Nordamerika und Europa besteht ein auffälliges Nord-Süd-Gefälle bei der Häufigkeit von Prostatakrebs, das sich derzeit nur durch die unterschiedliche Besonnung der männlichen Bevölkerung erklären lässt.

Ob die Ernährung einen Einfluss auf das Auftreten des Prostatakrebs hat, wird kontrovers diskutiert. So ist Gegenstand vieler Kontroversen, ob sich das Risiko für das Prostatakarzinom mit dem Genuss von Fleisch, insbesondere rotem Fleisch, erhöht.

Epidemiologische Zusammenhänge sind auch mit Nieren-Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs nachgewiesen. In späteren Analysen zeichnete sich ein nicht mehr so einheitliches Bild ab. Eine durchgeführte Metaanalyse hat dies bestätigt: Der Verzehr von rotem Fleisch führt nicht zu einem erhöhten Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Eine veröffentlichte Metaanalyse zeigte darüber hinaus, dass der erhöhte Verzehr von Geflügelfleisch das Erkrankungsrisiko für letalen Prostatakrebs geringfügig senkt, während ein erhöhter Konsum von Eiern dieses geringfügig erhöht.

Eine hohe Calciumzufuhr vermindert die körpereigene Cholecalciferol-Produktion. Milch und viele Milchprodukte sind gute Calciumquellen. Sonn u. Zudem konnten die Kritiker der Metaanalyse Studiendaten vorweisen, die nicht zur Schlussfolgerung von Gao u. Ein Nutzen sogenannter Phytohormone aus Soja lässt sich nicht belegen, auch isoliert gegebene sekundäre Pflanzenstoffe zeigen keine Wirksamkeit.

Lycopin aus Tomaten. Gegenstand zahlreicher Studien ist Granatapfelsaft. Zwar sind die darin enthaltenen phytochemischen Pflanzenstoffe wirksam bei der Senkung des oxidativen Stresses und bei der Modulierung von Entzündungswegen. Lycopin, Isoflavone oder Granatapfelsaft bei Prostatakrebspatienten untersucht hatten. Von mehreren Studien wurden nach Anwendung der Auswertungskriterien fünf für die Metaanalyse zugelassen, darunter zwei Placebo-kontrollierte Studien. Die Autoren kamen zum Ergebnis, dass — obwohl der Tumor in der Prostata fünf ausgewerteten Studien von guter Qualität seien — die Fallzahlen überwiegend gering und die Untersuchungszeiträume kurz waren.

Das Problem ist allgemein, dass bis ins Jahr keine hochwertigen Studien zu der Thematik publiziert wurden. Insgesamt sind die gegebenen Pflanzenstoffe zwar gut verträglich und sicher. Jedoch ist die Datenlage zu begrenzt, um Der Tumor in der Prostata über eine mögliche Therapieform als Ergänzung oder als Ersatz für die die der Tumor in der Prostata Therapieform zu treffen.

Wie allen Neoplasien liegt auch dem Der Tumor in der Prostata letztlich die irreversible Veränderung des Erbgutes einer einzigen Zelle zugrunde. Alle Krebszellen sind Abkömmlinge Klone dieser Zelle. Verkomplizierend kommt hinzu, dass sich der Tumor in der Prostata Erbgut weiter verändert, da die physiologischen Vorgänge, die DNA-Schäden reparieren oder mutierte normale Körperzellen absterben lassen würden Apoptosein Krebszellen nicht zum Tragen kommen. Mit der Zeit entwickelt sich daher ein Mosaik aus Zellen mit unterschiedlich stark verändertem Genom.

Anders als viele andere epitheliale Malignome hat das Prostatakarzinom keine typische Adenom-Karzinom-Sequenz und auch kein spezifisches Mutationsmuster. Stattdessen kommen sehr heterogene genomische Der Tumor in der Prostata in Form von Punktmutationen an verschiedenen Stellen, Verlusten von Allelen oder ganzen Chromosomen und bisweilen zusätzlich Polyploidie vor. Häufig sind jedoch in einem späteren metastasierten Stadium zumindest auch klassische Tumorsuppressorgene wie TP53 von Deletionen oder Mutationen betroffen.

Eine wichtige Rolle scheinen Veränderungen des den Androgenrezeptor codierenden Gens zu spielen. Derzeit sind mindestens 17 genetisch verschiedene Zelllinien des Prostatakarzinoms bekannt. In frühen Stadien ist Prostatakrebs nahezu immer symptomlos. Hauptbeschwerden ergeben sich beim fortgeschrittenen Karzinom aus der Blockade des Harnabflusses und bestehen somit in Störungen der Miktion Urinieren.

Möglich sind ein verzögerter Beginn, eine verlängerte Miktion mit schwachem Strahl, Der Tumor in der Prostata oder die Unterbrechung des Harnstrahls während des Wasserlassens. Oft bleibt Restharn in der Blase zurück. Irritative Beschwerden sind vermehrter oder überwiegend nächtlich auftretender Harndrang Nykturiehäufiges Der Tumor in der Prostata geringer Urinmengen Pollakisurieerschwertes Wasserlassen Dysurie oder Schmerzen beim Wasserlassen Algurie.

Durch Druckschädigung von Nerven des Kreuzbeinbereichs kann es zu Erektionsstörungen kommen. Beschwerden können im fortgeschrittenen Stadium mit Metastasierung auch primär durch die Der Tumor in der Prostata entstehen, während das Prostatakarzinom klinisch stumm bleibt okkultes Karzinom.

Am häufigsten sind hier Schmerzen der Wirbelsäule und des Beckens. Bei starker metastatischer Durchsetzung kann es zu spontanen Knochenbrüchen ohne Trauma, sogenannten pathologischen Frakturenkommen. Da häufig die Wirbelsäule die erste Aussaatstrecke bildet, sind komplexe neurologische Der Tumor in der Prostata durch Rückenmarksverletzung wie Querschnittsyndrome oder das Cauda-equina-Syndrom nicht selten.

Lymphknotenmetastasen können zu Lymphödemen der Beine oder des Hodensacks führen. Insgesamt stellen jedoch Knochenmetastasen für die meisten Patienten die vorherrschende Manifestation der Erkrankung dar und sind auch die hauptsächliche Ursache für die Morbidität und Mortalität des Prostatakarzinoms. Fortgeschritten metastasierte Tumoren führen in der Regel auch zu Allgemeinsymptomen wie Anämie und ungewolltem Gewichtsverlust.

Mit der digital-rektalen Untersuchung kann ein erfahrener Untersucher bereits die Verdachtsdiagnose der Tumor in der Prostata, da der Tastbefund typisch ist. Allerdings werden so die selteneren Tumoren der vorderen Organregionen unter Umständen übersehen und allgemein erst recht fortgeschrittene Stadien erkannt. Die Magnetresonanztomographie hat sich dem transrektalen Ultraschall als etwa gleichwertig erwiesen, ist jedoch wesentlich aufwändiger und kostenintensiver in der Durchführung. Das multi-parametrische MRT ist somit sehr mächtig und gesundheitlich unbedenklich, jedoch recht aufwändig.

Eine Differenzierung, wenn eine infektiöse Ursache Prostatitis, Harnwegsinfekt ausgeschlossen wurde, erlaubt die Bestimmung der Tumor in der Prostata komplexierten und freien Anteils des PSA. Dieselbe Bedeutung kommt ihm in der Verlaufskontrolle einer antiandrogenen Behandlung Hormontherapie zu. Beide Verfahren sind nicht etabliert, die Kosten werden in Deutschland üblicherweise von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Die Biopsie wird transrektal unter Ultraschallkontrolle durchgeführt. Es werden mit einer Hohlnadel mindestens je drei Gewebeproben aus beiden Seiten des Organs entnommen. Ein Pathologe begutachtet das Prostatagewebe und stellt seine Diagnose. Der Aussagewert dieser sogenannten Systematischen Biopsie ist jedoch sehr gering.

Auch eine Erhöhung der Probenanzahl auf 24 erhöht die Rate nur unwesentlich. Hier wird festgestellt, ob der Tumor bereits ausgestreut hat oder ob es sich um ein auf die Prostata begrenztes Karzinom handelt.

Zu den erforderlichen Untersuchungen gehört eine Ultraschalluntersuchung der Organe des Bauchraumes, insbesondere der Leberder Nieren und Der Tumor in der Prostatasowie eine Röntgenuntersuchung der Lunge. Zusätzlich können noch eine Computertomographie von Bauch und Lunge sowie eine Ausscheidungsurografie der Nieren mit Kontrastmittel zur Beurteilung des Harnleiterverlaufes und eine Blasenspiegelung erfolgen.