Das ergibt eine Analyse der Prostata

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Viele das ergibt eine Analyse der Prostata so diagnostizierten Tumore müssten gar nicht operiert werden. Mit den richtigen Entscheidungskriterien das ergibt eine Analyse der Prostata sich jedoch sinnlose Operationen fast ganz vermeiden. Der Prostatakrebs ist damit beim Mann die dritthäufigste Krebstodesursache. Und dem Tod geht oft ein jahrelanges Leiden mit starken Schmerzen voraus. Die Welt: Wie hoch ist die Heilungschance bei Prostatakrebs?

Huland: Das hängt natürlich davon ab, wie rechtzeitig man den Tumor erkennt. Dank dieses Tests können wir heute den Prostatakrebs zehn Jahre früher entdecken. Bevor er zur Verfügung stand, fiel ein solcher Tumor erst auf, wenn er ein bereits zu einem tastbaren Knoten herangewachsen war.

Damals konnte man nur zehn Prozent der so entdeckten Tumoren heilen. Es gibt den Vorwurf der Übertherapie. Viele Behandlungen seien schlicht unnötig.

Dies wiegt umso schwerer, als die möglichen Nebenwirkungen der Therapie, unter anderem Inkontinenz oder Impotenzja besonders gravierend sind. Huland: Das ist richtig.

Es gibt das Problem der Überdiagnose und Übertherapie. Das ist nur bei rund jedem zweiten Tumor notwendig. Die Erklärung dafür ist, dass der Prostatakrebs nur sehr langsam wächst, ganz anders als zum Beispiel ein Lungenkrebs. Nur um dies ganz klarzustellen: Das Problem der möglichen Übertherapie betrifft nur den früh — durch den PSA-Wert — entdeckten Prostatakrebs, der noch auf die Prostata begrenzt ist und somit potenziell durch eine lokale Therapie das ergibt eine Analyse der Prostata die Operation beseitigt werden kann, nicht den fortgeschrittenen Tumor, der immer behandelt werden muss.

Huland: Ja, auch das kommt das ergibt eine Analyse der Prostata. Auch Entzündungen und andere Erkrankungen der Prostata können eine Ursache sein. Wenn ich bei zehn Männern einen erhöhten PSA-Wert sehe, muss ich mit jedem von ihnen über die Möglichkeit eines Prostatakrebses sprechen. Der nächste Schritt ist die Entnahme einer Gewebeprobe, was unangenehm ist.

Und letztendlich haben nur vier von diesen Männern tatsächlich einen Prostatatumor. Die Welt: Und selbst von diesen vier Männern müssten nicht einmal alle behandelt werden? Huland: So ist es. Da muss man zwei Dinge beachten.

Zum einen spielt es eine Rolle, wie aggressiv der entdeckte Tumor ist. Zum anderen sollte es sich um Männer handeln, die mindestens noch eine Lebenserwartung von zehn, besser 15 Jahren haben. Ich würde niemals bei einem Jährigen oder einem schwerkranken Jährigen einen Tumor der Prostata operieren.

Wenn man allerdings alle per Das ergibt eine Analyse der Prostata entdeckten Tumoren behandelt — was in der Vergangenheit hier und da tatsächlich gemacht worden das ergibt eine Analyse der Prostata — dann ergibt sich in der Tat eine Übertherapie von mehr als 50 Prozent. Die Welt: Wie stellt man fest, ob ein Tumor aggressiv ist? Gleason entwickelt worden ist.

Diese Skala reicht von 1 bis 5. Ganz früh entdeckte, wenig aggressive Tumoren behandelt man heute nicht, sondern beobachtet sie nur. Wir bezeichnen das als Active Surveillance. Die Welt: Überflüssige Operationen lassen sich vermeiden, wenn man so vorgeht?

Das ergibt eine Analyse der Prostata Weitgehend ja. Bei der Einschätzung der Tumoren spielen inzwischen auch bildgebende Verfahren eine wichtige Rolle. Mithilfe der Magnetresonanz-Tomografie MRT lassen sich behandlungsbedürftige Tumoren noch nicht perfekt, aber immer besser einkreisen. Huland: Solange der Tumor kleiner als 0,5 Kubikzentimeter und gut differenziert ist, geschieht dies normalerweise nicht.

Die gute Differenzierung entspricht auf der Gleason-Skala einem Wert von 3. Ab einem Wert von 4 können allerdings bereits Metastasen auftreten und ab Gleason-5 sind sie sehr häufig. Huland: Aus statistischen Untersuchungen ist bekannt, dass das Lebenszeitrisiko eines Das ergibt eine Analyse der Prostata, an Prostatakrebs zu erkranken, bei ungefähr acht Prozent liegt.

Drei Prozent aller Männer sterben an diesem Krebs. Huland: Von unseren Patienten, die wir für eine lokale Behandlung selektioniert haben, leben 15 Jahre nach der Operation noch 86 Prozent. Bei denjenigen, die in einem Alter unter 65 behandelt worden sind — das sind zwei Drittel der Operierten — sind es sogar 90 Prozent. Wir haben offenbar schon immer die richtigen Patienten mit einer guten Lebenserwartung ausgewählt.

Dazugelernt haben wir in den vergangenen zehn Jahren allerdings bei der richtigen Einschätzung der Tumoren, dem zweiten wichtigen Auswahlkriterium um eine Übertherapie zu vermeiden. In diesen Fällen hätten wir uns eigentlich die Operation sparen können. Huland: Ich denke, dass es überall die gleiche Lernkurve gegeben hat und anderenorts das heute genauso gut gemacht wird wie bei uns und damit eine massive Übertherapie der Vergangenheit angehört.

Was uns jedoch unterscheidet, ist die intensive statistische Aufbereitung aller Daten, also gleichsam die medizinische Qualitätskontrolle.

Was könnte hier verbessert werden? Dort werden sie gut versorgt, doch die Krankenhäuser haben keine Rückmeldung, wie erfolgreich ihre Eingriffe waren. Das ist ein Schwachpunkt, der die Qualitätskontrolle von Operationen erschwert.

Die Welt: In einem das ergibt eine Analyse der Prostata Fachaufsatz lobt Porter allerdings explizit die umfassende Datenbank und die damit verbundene Qualitätskontrolle in der Hamburger Martini-Klinik.

Huland: Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut. Der Weg zu einem international vergleichbaren Standard ist noch weit. Welche Erkenntnisse dieser Wissenschaftler nutzen Sie? Huland: Wir müssen ja jedem Patienten, der bei einem neu entdeckten, lokalisierten Prostatakrebs zu einer Operation ansteht, abschätzen, ob seine weitere Lebenserwartung mindestens zehn oder 15 Jahre besteht. Die Max-Planck-Forscher haben komplizierte Tabellen erstellt, aus denen man die Lebenserwartung in Abhängigkeit vom Alter und von der Anwesenheit lebensverkürzender Krankheiten sogenannter Ko-Morbiditäten entnehmen kann.

Für den täglichen Gebrauch eignet sich folgende Faustformel: Die 25 Prozent Gesündesten eines Jahrgangs, egal ob sie 60, 65, 70 oder 75 Jahre alt sind, werden das ergibt eine Analyse der Prostata im Mittel 90 Jahre alt. Die Welt: Wie erklären Sie einem Patient, der nicht zu den 25 Prozent Gesündesten gehört und unter lebensverkürzenden Krankheiten leidet, dass Sie ihn nicht behandeln wollen?

Huland: Das ist natürlich nicht einfach. Die Betonung liegt aber auf nicht behandeln wollen, sondern auf nicht operieren müssen, da der Tumor ihn nicht zu seinen Lebzeiten bedrohen wird. Das kann man auch positiv interpretieren, da ihm ein unnötiger Eingriff erspart bleibt. Ich nehme mir sehr viel Zeit für das Gespräch mit solchen Patienten und empfehle ihnen auch eventuell, sich eine zweite und dritte Meinung bei anderen Ärzten einzuholen.

Quelle: Pressebild. Mehr zum Thema Prostatakrebs. So erkennen Sie Prostatakrebs frühzeitig. So viele Krebskranke gibt es Frauen erkranken besonders häufig an Brust- Das ergibt eine Analyse der Prostata und Darmkrebs. Quelle: Infografik Die Welt.

Zunehmend mehr Männer leiden an Prostatakrebs, aber auch an Lungen- und Darmkrebs. Der Bedarf an stationärer Krebsversorgung steigt zwar, allerdings nicht so sehr wie der ambulante Therapiebedarf. Mehr zum Thema. Gesundheit Langzeitstudie Vorsorge senkt das Sterberisiko bei Prostatakrebs. Brustkrebs Ihr Tastsinn lässt sie selbst kleinste Verhärtungen erspüren.

Themen Krebs Prostatakrebs.