Beschwerden in der Harnröhre der Prostata

Prostatabeschwerden - Robert Franz

Als Schaden Prostatitis

In der Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, wird beim Mann ein Teil der Samenflüssigkeit produziert. Die Funktion der Prostata wird durch das Hormon Testosteron gesteuert. Beschwerden der Prostata, wie z. Prostataschmerzen nur schwer zuzuordnen. Beim Auftreten entsprechender Symptome z. Hinter ihr befindet sich der Mastdarm, vor ihr der Unterrand des Schambeins, mit dem sie fest verbunden ist siehe Abb.

Der Samenleiter und der Ausführungsgang der Samenblase bilden zusammen das Spritzkanälchen, das die Prostata durchzieht und auf dem Samenhügel in die Harnröhre mündet.

Die Nervenversorgung der Prostata erfolgt durch Fasern des unwillkürlichen Nervensystems Sympathikus und Parasympathikus. Weil sich die Prostata unterhalb der Harnblase unmittelbar vor dem Rektum befindet, ist sie für eine Untersuchung vom Rektum aus gut zugänglich. Die Prostata Beschwerden in der Harnröhre der Prostata an der Spermabildung, der Ejakulation und dem Hormonstoffwechsel beteiligt.

Die Hauptaufgabe der Prostata ist die Sekretbildung. Sie beginnt erst mit der Pubertät Geschlechtsreifewenn die Prostata unter dem Einfluss von männlichen Sexualhormonen, Beschwerden in der Harnröhre der Prostata sog.

Androgenen, zu einem funktionstüchtigen Organ heranwächst. Das wichtigste Sexualhormon des Mannes ist das Testosteron, das überwiegend in den Hoden produziert wird und durch die Prostata in seine biologisch aktivste Form, das Dihydrotestosteron DHTumgewandelt wird.

Das Prostatasekret ist milchig-trüb, dünnflüssig und leicht sauer. Neben zahlreichen anderen Stoffen enthält es Enzyme Fermente. Die Prostata gehört zu den inneren Geschlechtsorganen und unterstützt auf Grund ihrer Lage den Blasenhals und damit den Verschluss der Harnblase.

Beim Geschlechtsverkehr, insbesondere beim Samenerguss, aktivieren Nervenimpulse des Sympathikus unwillkürlich verschiedene Muskeln: Durch die Spritzkanälchen pressen die Samenleiter die Spermien und die Samenblasen ihr Sekret in den von der Prostata umschlossenen Teil der Harnröhre.

Dorthin Beschwerden in der Harnröhre der Prostata auch das Prostatasekret gedrückt. Diesen Vorgang nennt man Emission. Zugleich sorgt die Muskulatur von Prostata und Blasenhals dafür, dass das Sperma, das aus den jetzt miteinander vermischten Flüssigkeiten von Hoden bzw.

Nebenhoden, Prostata und Samenblase besteht, nicht in die Beschwerden in der Harnröhre der Prostata gelangt. Das Prostatasekret macht Prozent der Spermamenge aus. Wie oben beschrieben ist diese Sekretion wichtig für die Funktionstüchtigkeit der Spermien, also für die Zeugungsfähigkeit des Mannes. Mit seiner Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr hat es jedoch nichts zu tun. Androgene und auch Östrogene sind die Sexualhormone des Mannes. Beschwerden in der Harnröhre der Prostata Wissen über männliche Geschlechtshormone, ihre Funktionen im Körper, die Steuerung über Regelkreise und die medikamentöse Beeinflussung sind wichtig für das Verständnis der Entstehung und Behandlung von Prostataerkrankungen.

Androgene sind männliche Geschlechtshormone, ihr Hauptvertreter ist Testosteron. Sie werden über verschiedene Zwischenschritte aus Cholesterin gebildet, beim Mann hauptsächlich in den Leydig- Zwischenzellen der Hoden, geringe Mengen auch in den Nebennieren vgl. Dieses transportiert sie zu ihren Zielzellen, z. Die Abbauprodukte erreichen wiederum über den Blutweg die Nieren und werden über die Harnblase mit dem Urin ausgeschieden.

Bartwuchs und der Muskulatur Aufbau sowie im Gehirn: Hier sorgen sie unter anderem für die Libido den Geschlechtstrieb und die Regulation ihres eigenen Blutspiegels s. Die Beschwerden in der Harnröhre der Prostata Wirkung des Testosterons kann auch die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs beeinflussen.

Nicht im Gehirn, jedoch in vielen anderen Zielzellen wird Testosteron zunächst umgewandelt in das am stärksten wirksame Androgen DHT Dihydrotestosteron. Dies geschieht mit Hilfe des Enzyms 5-alpha-Reduktase. Es kann mit Wirkstoffen gehemmt werden, die man deshalb 5-alpha-Reduktase-Hemmer nennt. Behandeln lassen sich damit bestimmte Formen des Haarausfalls und das benigne Prostatasyndrom s. Medikamente zur BPS-Behandlung.

Ob die Stoffe auch vorbeugend gegen Prostataerkrankungen wirken, wird derzeit untersucht s. Vorbeugung gegen BPS. Eine wesentlich breitere Wirkung haben dagegen Antiandrogene. Sie hemmen sämtliche Androgene an allen Zielzellen, auch am Gehirn. Man setzt sie deshalb bei Erkrankungen ein, die von Androgenen verursacht oder verschlimmert werden können, insbesondere beim Prostatakrebs s.

Hormontherapie bei Prostatakrebs. Östrogene sind eine Gruppe weiblicher Geschlechtshormone. Sie werden mit Hilfe des Enzyms Aromatase aus Androgenen gebildet, beim Mann nur in geringer Menge, ebenfalls in den Hoden und den Nebennieren, aber auch im Fettgewebe. Die Leber baut sie langsamer ab als Androgene, und die Abbauprodukte gelangen über die Galle in den Stuhl sowie über die Nieren in den Urin. Auch die Aromatase lässt sich mit Wirkstoffen hemmen, d.

Die Östrogentherapie wird heutzutage in der Regel nicht mehr angewandt, da durch Östrogene Nebenwirkungen verursacht werden können, wie z.

Einfluss auf den Regelkreislauf hat auch die aktuelle Situation z. Uhrzeit, Jahreszeit, Alter, Wohlbefinden. Neben den Androgenen sind folgende Hormone beteiligt:. LH reguliert die Bildung der Androgene in den Hoden. Damit wird auch die Androgen-Bildung in den Hoden eingestellt, das Krebswachstum wird wegen des Androgen-Entzugs nicht mehr gefördert.

Diese Behandlung bezeichnet man auch als medikamentöse Kastration, weil ihr Effekt gleich ist wie der einer Entfernung der Hoden operative Kastration. Jedoch hat sie den Vorteil, dass ihre Wirkung durch Absetzen des Medikaments rückgängig gemacht werden kann. Ähnlich wie Krankheiten anderer innerer Organe verursachen Prostataerkrankungen eher unbestimmte und indirekte Symptome. Am häufigsten treten solche im Zusammenhang mit dem Wasserlassen Miktion und der Sexualfunktion auf.

Durch die unmittelbare Nähe der Prostata zu Harnblase und Harnröhre sind viele Prostataerkrankungen mit Beschwerden in der Harnröhre der Prostata vergesellschaftet.

Vor allem bei:. Sie kann aber auch im Zusammenhang mit einer Prostataerkrankung auftreten und wird deshalb in diesem Kapitel näher beschrieben.

Gleiches gilt für die Hämospermie Blut im Spermadie häufig nach operativen Eingriffen, z. Biopsien s. Prostatabiopsiebeobachtet wird. Sie kann aber auch durch Veränderungen von Prostata und Samenblasen bedingt sein und bei Prostatakrebs auftreten.

Für Fachkreise. Geben Sie die Begriffe ein, nach denen Sie suchen. Wo liegt die Prostata? Umgebung der Harnröhre: Nur wenig Gewebe, vor allem Muskulatur. Übergangszone Transitionalzone : Kleiner Bereich, besonders vor und seitlich des Anfangsteils der Harnröhre. Hier entsteht Prostatakrebs am häufigsten s. Entstehung und Formen des Prostatakarzinoms.

Wie findet man die Prostata? Funktion der Prostata Was macht die Prostata? Sexualhormone Androgene und auch Östrogene sind die Sexualhormone des Mannes. Was sind Androgene? Regulation der Geschlechtshormone beim Mann Abb. Was Beschwerden in der Harnröhre der Prostata Östrogene? Mögliche Beschwerden der Prostata Ähnlich wie Krankheiten anderer innerer Organe verursachen Prostataerkrankungen eher unbestimmte und indirekte Symptome.