Alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern

Prostatakrebs: Symptome & Früherkennung

Prostata, aus dem Anstieg

Cholesterol synthetisiert wird siehe Abb. Statine hemmen somit die endogene Cholesterol-Synthese. Gestrichelte Pfeile deuten an, dass nicht alle Zwischenschritte aufgeführt sind. Schnell entwickelten sich Statine aufgrund ihrer hohen Effizienz im Vergleich zu herkömmlichen Wirkstoffen Fibraten, Ionenaustauschern und Nicotinsäure zum Mittel der ersten Wahl für die Senkung erhöhter Cholesterol-Werte.

Die als Cholesterol Controversy geführte Diskussion über den Zusammenhang zwischen erhöhten Cholesterol-Spiegeln und kardiovaskulären Ereignissen konnte mit der Scandinavian Simvastatin Survival Study [2] beendet werden. Diese Studie zeigte bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung eine prozentige Reduktion der Mortalität unter Simvastatin begründet durch verringerte kardiovaskuläre Ereignisse bei unveränderter nicht kardiovaskulär bedingter Mortalität.

Ab diesem Zeitpunkt war die Indikation für eine Sekundärprävention mit Statinen klar gegeben. So gab es z.

Die neuen amerikanischen Leitlinien sahen auch eine weitreichende Ausdehnung der Primärprävention mit Statinen vor: Ein Vergleich zeigte, dass in der Gruppe der über Jährigen ca.

Eine andere Untersuchung betrachtete Patienten mit Myokardinfarkt, die im Vorfeld keine Statin-Therapie erhalten hatten. Solche Ergebnisse können die Frage aufwerfen, ob die europäischen Leitlinien aktuell zu eng gefasst sind. Anmerkung: Ein direkter Vergleich der Risiko-Werte zwischen den Leitlinien ist nicht möglich, da jeweils ein anderes Berechnungsmodell zugrunde liegt. Deshalb wird aktuell gefordert, Art und Häufigkeit von Statin-Nebenwirkungen genauer zu analysieren.

Dies soll ermöglichen, dass die Alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern von unabhängiger Seite unter besonderer Berücksichtigung aller Nebenwirkungen neu bewertet werden können [10]. Inzwischen haben die beteiligten Forscher angekündigt, ihre Auswertungen auf alle Nebenwirkungen auszudehnen. Die Kontroverse um bereits publizierte Analysen alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern begleitet von der Veröffentlichung zahlreicher neuer Studien. In diesen werden verstärkt einzelne Nebenwirkungen untersucht.

Spätestens seit der Marktrücknahme von Cerivastatin aufgrund von tödlich verlaufenden Rhabdomyolysen [1] stehen muskuläre Symptome alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern Focus.

Zwar zeigen Beobachtungsstudien, dass solche dramatischen Verläufe bei Cerivastatin besonders häufig auftreten [15]. Therapieabbruch [16]. Zudem sollte überprüft werden, ob die Begleitmedikation eventuell auch muskuläre Symptome auslösen bzw. Parallel dazu wird eine sorgfältige Überwachung der CK empfohlen. Die pathophysiologischen Vorgänge, auf denen die muskulären Symptome beruhen, sind nach wie vor nicht vollständig aufgeklärt.

Verschiedene Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen Statin-Gabe und strukturellen Muskelschädigungen kamen zu nicht einheitlichen Ergebnissen [17, 18]. Immer mehr rücken auch die Auswirkungen der Alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern auf mitochondriale Funktionen in den Vordergrund. In diesem Zusammenhang wird ein Einfluss auf die Ubichinon-Konzentration diskutiert.

Die Biosynthese von Ubichinon, das innerhalb der Atmungskette als Elektronenakzeptor dient, verläuft auch über den Mevalonatweg, der durch Statine blockiert wird siehe Abb. Die konkreten Auswirkungen auf die mitochondriale Funktion sind jedoch ungeklärt. Genauso fehlen einheitliche Empfehlungen hinsichtlich einer Ubichinon-Substitution unter Statin-Therapie [16]. Inzwischen zeigten mehrere Analysen, dass Statine mit einem erhöhten Diabetes-Risiko verbunden sind [21, 22].

In einer aktuellen Studie wurde nach dem Mechanismus gefahndet [23]. Die Autoren der verschiedenen Studien sind sich jedoch einig: Die Vorteile einer Statin-Gabe durch die Reduktion des kardiovaskulären Risikos überwiegen das diabetogene Risiko. In einer Kohortenstudie aus dem Jahr wurde ein erhöhtes Risiko für eine Störung der Leberfunktion unter Statin-Therapie festgestellt [24]. Auch in einer Metaanalyse wurde bereits ein signifikantes Risiko für einen Anstieg der Transaminasen ermittelt [25].

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte der Einsatz von Statinen deshalb mit besonderer Vorsicht erfolgen. Statine wurden mit einem — wenn auch geringen — Risiko für akutes Nierenversagen vor allem bei hoher Dosierung in Verbindung gebracht.

Der Mechanismus ist nicht vollständig geklärt, es wird allerdings vermutet, dass akutes Nierenversagen mit einer Rhabdomyolyse in Zusammenhang steht. Das Risiko eines akuten Nierenversagens ist vor allem im ersten Jahr einer Statin-Therapie feststellbar [24, 26].

Auf der anderen Seite wurde in einer Metaanalyse aus dem Jahr eine Dosis-abhängige Verbesserung der glomerulären Filtrationsrate sowie ein verlangsamter Verlauf einer Pro-teinurie unter Statinen beobachtet [27]. Diese grundsätzlich nephroprotektive Wirkung der Statine kam allerdings nur Patienten zugute, die nicht bereits im Vorfeld an einer diabetischen oder Bluthochdruck-bedingten Nephropathie litten.

In zwei weiteren Studien wurden Patienten mit fortgeschrittener Nephropathie — also bei Hämodialyse-Pflicht — betrachtet. In beiden Studien wurde gezeigt, dass Statine in dieser Patientengruppe das kardiovaskuläre Mortalitätsrisiko nicht senken konnten [28, 29].

Eine Post-hoc-Evaluation einer der Studien jedoch ergab nach Stratifizierung der Teilnehmer bezüglich ihrer Cholesterol-Resorption, dass eine Subgruppe — nämlich solche Patienten, die nur wenig Cholesterol resorbierten — von einer Statin-Gabe profitieren [30]. Eine mögliche Erklärung dieses Ergebnisses ist, dass Hämodialyse-Patienten in der Regel erhöhte Mengen an Cholesterol resorbieren [31] und so eine Senkung der endogenen Cholesterol-Synthese nur wenig Wirkung zeigen kann.

Eine häufig von Patienten beschriebene Nebenwirkung der Statine ist die Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit.

Diese Nebenwirkung wurde in von einer randomisierten Studie bestätigt [32]. Die Teilnehmer, die entweder Simvastatin, Pravastatin oder Placebo erhielten, bewerteten sechs Monate lang ihre Ermüdung unter körperlicher Belastung. Es ergab sich eine signifikante Verschlechterung unter beiden Statinen. Auch wenn diese Nebenwirkung nicht bedrohlich ist, stellt sie doch eine Einschränkung der Lebensqualität dar, die zu Adhärenz-Problemen führen kann.

Eine unklare Datenlage besteht bezüglich der Auswirkungen von Statinen auf die Gedächtnisfunktion, die u. Eine retrospektive Kohortenstudie, die publiziert wurde, betrachtete Patienten, die entweder kein lipidsenkendes Arzneimittel, ein Statin oder einen anderen Lipidsenker einnahmen. Das mit Statinen verbundene Risiko unterschied sich allerdings nicht von dem anderer Lipidsenker.

Die Autoren diskutieren, ob Alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern grundsätzlich die Gedächtnisfunktion beeinflussen, oder ob nur eine Verzerrung beobachtet wurde [33]. Die Autoren der oben beschriebenen Untersuchung zur körperlichen Belastbarkeit veröffentlichten eine weitere randomisierte Studie, diesmal zu dem Zusammenhang zwischen Statinen und Aggression.

Das Aggressionsverhalten der Probanden wurde im Verlauf von sechs Monaten mithilfe einer Bewertungsskala erfasst. Die geschlechterspezifische Auswertung — allerdings waren nur post-menopausale Frauen eingeschlossen — ergab eine erhöhte Aggression bei Frauen, jedoch eine erniedrigte bei Männern. Deshalb wird über mögliche Auswirkungen auf den Testosteron-Spiegel spekuliert, der als Einflussfaktor für aggressives Verhalten gilt [34].

In einer Metaanalyse konnte dies bestätigt werden [35]. Ob und inwiefern dieser erniedrigte Spiegel therapeutische Effekte hat, ist derzeit noch nicht geklärt.

Verminderte Testosteron-Spiegel lassen jedoch negative Auswirkungen auf die erektile Funktion vermuten — eine weitere Nebenwirkung, die die Adhärenz einschränken könnte. In einer Metaanalyse konnte jedoch gezeigt werden, dass das Gegenteil der Fall ist [36]. Da Statine die Endothelfunktion z.

Bezüglich des Fraktur-Risikos lässt sich ein positiver Effekt der Statine vermuten. Dies liegt u. Geranyl-Pyrophosphat, was sich negativ auf die Funktion der Osteoklasten auswirkt. In Beobachtungsstudien konnte bereits eine Verringerung des Fraktur-Risikos festgestellt werden [37]. In diese Studie waren jedoch nur Patienten mit erhöhtem hs-CRP eingeschlossen, einem Entzündungsmarker, der selber mit vermehrten Frakturen in Verbindung steht [38].

Deshalb muss der Frage nach den Auswirkungen alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern Statine auf das Fraktur-Risiko in weiteren prospektiven Studien nachgegangen werden. Statine werden auch im Zusammenhang mit einer reduzierten Mortalität bei malignen Erkrankungen diskutiert. Mögliche mechanistische Gründe sind z. In einer retrospektiven Studie wurde eine Senkung der Mortalität von Krebspatienten bei Betrachtung aller Krebsarten festgestellt, die zum Zeitpunkt der Diagnose mit Statinen therapiert wurden.

Die Autoren merken jedoch an, dass prospektive Studien nötig sind, um Klarheit zu gewinnen [39]. Zudem konnte in anderen Studien der Zusammenhang zwischen Statinen und reduzierter Krebs-Mortalität nicht, oder nur für einzelne Krebsarten, hergestellt werden [24, 40].

Zu diesen Krebsarten zählt das Prostata-Karzinom. Bei diesem Karzinom üben Statine, zusätzlich zu ihren Wirkungen auf den Testosteron-Spiegel, einen weiteren Effekt auf das Testosteron-abhängige Tumorwachstum aus. Dieser Effekt beruht darauf, dass Statine über denselben Transporter in die Zelle aufgenommen werden wie der Androgen-Vorläufer Dehydroepiandrosteron-Sulfat.

In einer aktuellen Studie wurden In-vitro-Daten, die eine kompetitive Hemmung dieses Transporters durch Statine zeigten, mit einer retrospektiven Kohortenstudie verknüpft. In dieser wurde untersucht, wie Statine den Krankheitsverlauf bei Patienten unter Androgen-Deprivations-Therapie beeinflussen. Da Androgen-Deprivation die Verfügbarkeit des Androgen-Vorläufers senkt, erwartete man unter dieser Therapie eine noch effizientere kompetitive Hemmung des Transporters durch die Statine.

Tatsächlich zeigte die Studie, dass der Zeitraum bis zum Fortschreiten der Tumorerkrankung unter zusätzlicher Statin-Therapie um zehn Monate verlängert war. Alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern hier sind jedoch prospektive Studien zur definitiven Bestätigung dieses positiven Effekts erforderlich [41]. Er vermittelt jedoch einen Eindruck von den vielfältigen Kontexten und Aspekten, die mit den Statinen in Zusammenhang gebracht werden.

Auch bleiben in vielen Bereichen die Ergebnisse prospektiver Studien abzuwarten, da Daten bislang v. Derzeit fehlen auch Daten bezüglich der Frage, inwiefern sich die unterschiedlichen Statine in Bezug auf einzelne Effekte unterscheiden. Diese Information könnte Ärzten zusätzliche Kriterien für die Auswahl eines auf die speziellen Risiken eines Patienten zugeschnittenen Statins liefern. Bislang werden bei dieser Entscheidung v. Lovastatin und Simvastatin sind Prodrugs, die durch Alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern des Lacton-Rings aktiviert werden, alle anderen Statine liegen bereits als aktive Hydroxy-Säure vor.

Dies ist bedingt durch einen hohen First-pass-Effekt. Da Statine allerdings v. Ausnahmen sind Pravastatin und Rosuvastatin, die einen geringeren Cytochrom-PMetabolismus aufweisen. Tabelle 1 fasst pharmakokinetische Parameter zusammen. Statine werden v. Deswegen sollten Statine bei bekannten Leberfunktions-Störungen nur mit Vorsicht angewendet bzw.

Eine eingeschränkte Nierenfunktion erfordert v. Die Dosis von Atorvastatin und Fluvastatin kann unabhängig von der Nierenfunktion festgelegt werden [43]. Tabelle 2 zeigt Dosierungsbereiche und Alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern der verschiedenen Statine. Lipidsenkende Pharmaka belegten in Deutschland Platz 14 der verordnungsstärksten Arzneimittelgruppen.

Zurzeit sind in Deutschland alle Symptome der Erkrankung der Prostata bei Männern Statine auf dem Markt. Schlusslicht ist Rosuvastatin, da es nicht als Generikum erhältlich ist und hohe Mehrkosten für das Original anfallen.