Hyperthermie bei der Behandlung von Prostatakrebs

Die HIFU-Therapie bei Prostatakrebs - Asklepios

Microclyster in der Prostata

Das Wort Hyperthermie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Überwärmung. Hyperthermie sollte keinesfalls die Alternative zu einer Krebstherapie darstellen, sondern deren Wirkung lediglich optimieren! Grundsätzlich reagieren Krebszellen empfindlicher auf Wärme als gesunde Körperzellen. Sie fungieren als Signal für die körpereigenen Killerzellen, die angeschlagenen und mutierten Zellen abzubauen. Bei der Chemotherapie bewirkt sie, dass die Reparatur-Mechanismen des Tumorgewebes beschädigt werden, sodass ein besserer Einstrom der Chemotherapie-Lösung Hyperthermie bei der Behandlung von Prostatakrebs sonst eher schlecht erreichbares Gewebe ermöglicht wird.

Entscheidend für die Wirkung sind v. Lokale Oberflächenhyperthermie lokoregionäre Hyperthermie Bei diesem gängigen Verfahren wird ein mit Wasser gefüllter Silikonapplikator auf die Hautstelle gelegt, unter der sich der Tumor befindet.

Die lokoregionäre Hyperthermie kommt z. Regionale Tiefenhyperthermie Mit diesem ebenfalls etablierten Verfahren werden auch Tumoren erreicht, die sich in tieferen Gewebeschichten befinden, z.

Der Patient liegt während der Behandlung in einem Ringapplikator, der mit Wasserkissen gepolstert ist. Um ihn herum angeordnete Antennen strahlen elektromagnetische Wellen im Hochfrequenzbereich ab, die computergesteuert gebündelt und auf den Krebsherd gelenkt werden. Diese Methode eignet sich u. Sie ist eine Weiterentwicklung der regionalen Hyperthermie und ermöglicht die Überwärmung z.

Hyperthermie bei der Behandlung von Prostatakrebs im Untersuchungsgebiet oder Platzangst nicht geeignet! Der Patient liegt in einem Wärmebett und wird intensivmedizinisch während der gesamten Behandlung überwacht. Aus Sicherheitsgründen werden keine Höchsttemperaturen erreicht.

Dabei wird mit enormem technischem Aufwand der ganze Bauchraum oder ein gut durchblutetes Organ Leber, Lunge mit einer warmen Flüssigkeit, der ab einer bestimmten Temperatur ein Chemotherapeutikum zugesetzt wird, gespült. Die lokale Komplikationsrate steigt mit zunehmender Temperatur der Flüssigkeit. Die etablierten Hyperthermieverfahren werden im Allgemeinen gut vertragen. Typischerweise tritt ein lokales Wärme- oder Hitzegefühl auf.

Mitunter kann dieses Wärmegefühl als Missempfindung bis hin zu einem Schmerzgefühl gesteigert werden. Nur in Ausnahmefällen kann es zu länger anhaltenden Beschwerden bis hin zu Wochen oder gar einer leichten Verbrennung kommen. Ursache für diese Beschwerden ist, dass neben dem beschädigten Gewebe auch gesundes Gewebe angegriffen wird. Bei unerwartet starken Nebenwirkungen sollte die Therapie abgebrochen werden.

Nicht geeignet ist die Hyperthermie für Patienten mit einer schweren Herzerkrankung, mit Herzschrittmacher oder einem künstlichen Gelenk aus Metall in der Körperregion, die überwärmt werden soll. Hyperthermie ist zweifellos sehr anstrengend für Herz und Kreislauf. Ob eine Hyperthermie wirkt und wie bald der Patient einen Effekt merkt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Eine Linderung von Beschwerdenz. Schmerzen kann bereits nach wenigen Tagen oder auch erst nach Wochen eintreten.

Mehreren Studien zufolge lässt sich in manchen Fällen durch Hyperthermie das Tumorwachstum kurzfristig aufhalten, manchmal schrumpft sogar der ursprüngliche Tumor. Allerdings haben diese Studien auch belegt, dass die Effekte nicht von Dauer sind. Vergleichsweise gut belegt ist die Kombination von Überwärmung und Chemotherapie. Allerdings auch lange nicht bei allen Krebsarten: Hyperthermie hat bisher nur bei sehr wenigen Krebsarten belegte Erfolge gezeigt, unter anderem aber bei Weichteilsarkomen.

Auch bei den gynäkologischen Tumoren ist Hyperthermie vergleichsweise beliebt. Auch bei Brustkrebs sind die Daten vielversprechend, müssen jedoch in weiteren randomisierten Studien belegt werden. Bevor mit der Hyperthermie-Therapie begonnen wird sollten unbedingt auch folgende Fragen geklärt werden:.

Qualitätsmanagement bei der regionalen Tiefenhyperthermie. Strahlentherapie und Onkologie, Supplement Stellenwert der Hyperthermie im Rahmen der medikamentösen Tumortherapie. Onkologe ; Springer Medizin Verlag GmbH. Online Veröffentlicht am Ist eine OP möglich? Ist sie nötig? Weiterlesen Die Operation bei Krebs. Die Strahlentherapie ist neben Operation und Chemotherapie eine der zentralen Säulen der Krebstherapie. Sie kommt bei jedem zweiten Krebspatienten im Laufe seiner Erkrankung zum Einsatz.

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Bevor mit der Hyperthermie-Therapie begonnen wird sollten unbedingt auch folgende Fragen geklärt werden: Gibt es zu meiner Krebsart gute wissenschaftliche Veröffentlichungen? Steigen durch die Therapie die Heilungschancen oder kann ich einen Krankheitsaufschub erwarten? Soll die Hyperthermie in Kombination mit einer anderen Therapie oder alleinig angewendet werden?

Strahlentherapie und Onkologie, Supplement [2] Wust P, et al. Letzte inhaltliche Aktualisierung am: Weiterlesen Strahlentherapie bei Krebs Themen: Strahlentherapie. Hyperthermie bei der Behandlung von Prostatakrebs Leben mit Krebs.

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