Behandlung von Krebs Prostatastammzellen

Methadon in der Krebstherapie - Pro und Contra - der ganze Talk - stern TV (28.06.2017)

Prostata-Adenom ohne Operation zu behandeln

Michael Gnant und Univ. Heidrun Karlic, Dr. Harald Herrmann, Behandlung von Krebs Prostatastammzellen. Thomas W. Grunt und Univ. Florian Fitzal Stammzelltransplantation als Therapiekonzept von Univ. Konrad Namberger und Univ.

Christiane Druml. Stammzellen von Tumoren sind in den letzten wenigen Jahren deutlich in den Aufmerksamkeitsbereich onkologischer Forschung gerückt: Vom Konzept einer Tumorstammzelle ausgehend, die sowohl zur Entstehung eines Tumors als auch zu dessen Rezidiv führen könnte, sind Überlegungen angestellt worden, wie deren Biologie Behandlung von Krebs Prostatastammzellen werden könnte.

Erste Laborergebnisse zeigen, dass Tumorstammzellen tatsächlich nicht nur bei hämatologischen, sondern auch bei soliden Tumoren für die Malignomentstehung relevant sein könnten. Nach aktuellen Forschungsergebnissen haben Stammzellen eine Reihe von Eigenschaften, die sie einerseits als Target für zukünftige Therapieansätze attraktiv erscheinen lassen, andererseits aber auch beträchtliche therapeutisch-konzeptionelle Schwierigkeiten verursachen, wie z.

Diese vermuteten Eigenschaften der gerade im Frühstadium der Erkrankung immer noch geheimnisvollen Wirkungsweise Behandlung von Krebs Prostatastammzellen Tumorstammzellen führen dazu, dass ihre therapeutische Beeinflussbarkeit mit derzeit verfügbaren Mitteln nur beschränkt gelingen dürfte.

Auch ist die Identifikation und Charakterisierung sowie der Nachweis von Tumorstammzellen immer noch eine wissenschaftliche Herausforderung. Erste Ergebnisse zeigen, dass manche bereits verfügbaren Therapien dazu beitragen könnten, diese Zellpopulation in ihrer Biologie zu beeinflussen und damit Tumorrezidive zu verhindern. Dies gelingt möglicherweise nicht nur über direktes Attackieren, sondern gerade auch im Frühstadium über Veränderungen des Microenvironments, in dem sich schlafende Tumorstammzellen aufhalten.

Es muss nun das Ziel sein, die Relevanz der Tumorstammzellen in den dargestellten Zusammenhängen zu untersuchen, von klinischer Seite aber insbesondere auf die therapeutische Nutzbarkeit der erforschten Konzepte zu überprüfen.

Die nachfolgenden Seiten beschäftigen sich mit diesen Aspekten. Wir hoffen, damit zur Darstellung dieses neuen und zukunftsreichenden Konzepts in der Onkologie beizutragen. Gegenwärtige Forschungsprojekte zielen vor allem darauf ab, diese Zellen als Angriffspunkte Targets für zielgerichtete Therapien zu visualisieren und zu nutzen, um zielgerichtete Therapien noch wirksamer zu gestalten Eradikation der Neoplasie kurativer Ansatz. Die Schwierigkeit bei der Suche nach typischen Oberflächenmarkerprofilen in diesen Zellen ergibt sich aus der Ähnlichkeit mit gesunden Gewebs- bzw.

Vorläufer- oder Stammzellen, aus denen diese Tumorstammzellen möglicherweise im Rahmen der malignen Transformation hervorgegangen sind. Die Unsterblichkeit der CSC ist eine einzigartige und wichtige Eigenschaft dieser Zellen, welche sich über die Repopulation Nachbildung der entsprechenden Neoplasie in immunsupprimierten Mäusen darstellen lässt. Es gibt keinen optimalen Ansatz, der diese Funktionen experimentell untersuchen kann, da systemische Aspekte der Primärumgebung und oft auch die Zeitspanne chronische Neoplasien nicht simuliert werden können.

Allerdings gibt es auch hier ein limitierendes Potenzial: Vor allem fehlt die tumorspezifische Primärumgebung, welche in manchen Neoplasien einen entscheidenden Einfluss auf die Biologie der CSC haben kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Fehlen eines funktionstüchtigen Immunsystems. CD44 kann in lymphatischen, myeloischen und erythroiden Zellen sowie mesenchymalen Stammzellen nachgewiesen werden. Transmembran-Molekül, das sich auf hämatopoetischen Stamm- und Progenitorzellen, auf zirkulierenden endothelialen Progenitorzellen, neuralen Stammzellen sowie Nieren- und Prostatastammzellen findet.

Chemotherapeutika aus den Zellen herauspumpen. Die Unsterblichkeit von Tumorstammzellen wird durch mehrere spezifische Eigenschaften gewährleistet: Abgesehen von der Selbsterneuerung und steten Proliferation wird angenommen, dass die Stammzellen normale und CSC über Mechanismen verfügen, welche das Eindringen und Verbleiben von bestimmten Toxinen verhindern.

Leider betreffen diese Mechanismen wahrscheinlich auch viele Medikamente, was zur intrinsischen Resistenz der CSC beitragen dürfte. Was das Muster von Zelloberflächenmoleküle betrifft, bestehen ebenfalls augenscheinliche Parallelen und Gemeinsamkeiten zwischen CSC Behandlung von Krebs Prostatastammzellen gesunden Stammzellen siehe auch Tabelle 1. Moleküle im Zusammenhang mit Wachstum oder Überleben Telomerase. Das Potenzial zur Selbsterneuerung in normalen Stammzellen wie auch in CSC ist mit der Aktivität der Telomerase assoziiert, deren Bedeutung für die unbegrenzte Teilungsfähigkeit von malignen Zellen seit vielen Jahren bekannt ist.

Zunächst kann der Abbau der Telomere während der Alterungsprozesse oder im Rahmen von chronischen Erkrankungen eine Destabilisierung der Chromosomen induzieren, die sich dann durch dauerhafte Aktivierung der Telomerase in aberranter Weise regenerieren und damit die Entstehung von Malignomen begünstigen.

Der regulierte Zelltod wird durch Moleküle wie z. P53, aber auch zahlreiche mitochondriale Gene regeln extrinsische und intrinsische Signalwege. Moleküle, die die inter- und intrazelluläre Kommunikation steuern. Die zelluläre Differenzierung wird durch intrinsische oder extrinsische Signale reguliert. Besonders Signale aus der Umgebung wie z. In einem gesunden Organismus können daher auch kaum Neoplasien entstehen.

Diese Stammzellnische kann Behandlung von Krebs Prostatastammzellen verschiedenen Zellarten wie Makrophagen, Mastzellen, Fibroblasten besiedelt sein, Behandlung von Krebs Prostatastammzellen vor allem sogenannte nutritive Stromazellen eine Rolle spielen. Die genannten Nischenzellen produzieren wahrscheinlich auch eine Reihe von CSC-regulierenden Molekülen inklusive Zytokine, Matrixproteine, Enzyme und spielen daher auch eine entscheidende Rolle in der Krebsentstehung. Pharmakologische Inhibitoren.

Als geeignete Angriffspunkte für gezielte Therapien mit sogenannten Small Molecules haben sich spezifische Onkoproteine erwiesen. Weitere therapeutische Ansätze richten sich auf tumorspezifische Signalübertragungswege. Derartige Ansätze sind weniger spezifisch, treffen aber im Unterschied zu den Therapien, die auf Onkoproteine abzielen auf verschiedene Subklone von Stammzellen. Neue Ära. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Beforschung der Tumorstammzellen in naher Zukunft eine neue Ära in der Krebstherapie einleiten könnte.

Die Voraussetzungen dafür wären eine präzise Charakterisierung der Markermoleküle und der Target-Expressionsprofile in diesen Zellen.

Die kommenden Jahre und Jahrzehnte werden in präklinischen und klinischen Studien zeigen, ob diese Modelle und Ansätze zu einer Verbesserung der kurativen Therapie in diversen Neoplasien führen werden. Zusammenfassung Die Tumorstammzellhypothese basiert auf der Beobachtung, dass das dauerhafte Wachstum von Tumoren und Leukämien von einer kleinen Population unreifer neoplastischer Zellen Tumorstammzellen abhängt, während reifere neoplastische Zellen nach mehreren Zellteilungen absterben.

Die Selbsterneuerungsfähigkeit der Tumorstammzellen spielt dabei eine zentrale Rolle, und es ist klar, dass jede antineoplastische Therapie nur dann ein kuratives Potenzial hat, wenn Tumorstammzellen getroffen werden. Ein wichtiger Aspekt ist deren intrinsische Resistenz gegenüber diversen Medikamenten. Daher versucht man, molekulare Zielstrukturen zu erkennen und therapeutisch zu nutzen. Ob die Anwendung der Tumorstammzellkonzepte zu einer nachhaltigen Verbesserung der Therapie von Leukämien und Tumorerkrankungen führen wird, werden die nächsten Jahrzehnte zeigen.

Marija Balic Als Stammzellen werden Zellen bezeichnet, welche im Allgemeinen Behandlung von Krebs Prostatastammzellen die Eigenschaft der Selbsterneuerung gekennzeichnet sind.

Weiters, je nach der genaueren Art der Zellen, können sie in unterschiedliche Zelltypen und Gewebe differenzieren.

Prinzipiell unterscheidet man zwischen den embryonalen Stammzellen, die in frühen Entwicklungsstadien vorhanden Behandlung von Krebs Prostatastammzellen, und Erwachsenenstammzellen, die im erwachsenen Organismus vorhanden sind.

Nach dem Potenzial für weitere Differenzierung bezeichnet man die Stammzellen Behandlung von Krebs Prostatastammzellen totipotent, pluripotent oder multipotent. Pluripotente Stammzellen können letztendlich in unterschiedliche Gewebe ausdifferenzieren, und Organstammzellen können sich zu unterschiedlichen Zellen eines Organs entwickeln.

Analog zu den Organstammzellen des erwachsenen menschlichen Körpers glaubt man, dass sich auch bei den Tumoren an der Spitze der Hierarchie der Tumorzellen die Tumorstammzellen befinden. Diese Zellen machen nur einen kleinen Prozentsatz in der Gesamtheit der Tumorzellen aus. Dadurch, dass sie so selten sind und keine nur für die Tumorstammzellen spezifischen Merkmale zur Verfügung stehen, ist es eine besondere Herausforderung, diese anzureichern.

Voraussetzung Um jedoch eine weitere Charakterisierung entweder auf der molekulargenetischen Ebene oder auf der Proteinebene vorzunehmen, ist es unbedingt notwendig, die Tumorstammzellen so stark wie möglich anzureichern. Es stehen einige Anreicherungsverfahren zur Verfügung, jedoch auch nach der erfolgten Prozedur gewinnt man keine reine Stammzellpopulation. Trotz der technischen Herausforderung und Einschränkung in der Fähigkeit, die Tumorstammzellen als reine Population anzureichern, sind einige Methoden etabliert worden, die aktuell zur Anreicherung und Analyse der Tumorstammzellen eingesetzt werden.

Der Einfachheit halber werden die Anreicherungsverfahren hier am Beispiel des Brustkrebses beschrieben. In diesem Verfahren werden die Zellen anhand unterschiedlicher Expression der Proteine auf der Zelloberfläche oder in der Zelle voneinander abgegrenzt und gegebenenfalls sortiert.

Das Prinzip der Untersuchung beruht auf der Emission optischer Behandlung von Krebs Prostatastammzellen seitens der Zelle, wenn diese einen Laserstrahl passiert. In einer Lösung befindliche Zellen werden dabei Behandlung von Krebs Prostatastammzellen eine Kapillare angesaugt krebs:hilfe! Ein wichtiger Bestandteil der disseminierten Tumorzellen sind Brustkrebsstammzellen. Die Zellen streuen einen Teil des Lichts, das mittels Detektoren nachgewiesen wird. Im abgewandelten Verfahren können die Zellen eines Behandlung von Krebs Prostatastammzellen Phänotyps aussortiert werden.

Weiters konnte auch Enzymaktivität zur Anreicherung von interessanten Zellen verwendet werden, wie dies bei der Anreicherung der Aldefluordehydrogenase-aktiven Zellen im Aldefluor-Kit gezeigt wurde. Es ist selbstverständlich, dass alleine die Anreicherung der Zellen nach beschriebenen Merkmalen nicht ausreicht, um Zellen als Tumorstammzellen zu bezeichnen. Ob die aussortierte Fraktion der Behandlung von Krebs Prostatastammzellen tatsächlich die Tumorstammzellen beinhaltet, wird dann mit funktionellen Verfahren, wie mit speziellen Zellkulturen zur Analyse der Fähigkeit der Zellen zum Wachstum unter bestimmten Kulturbedingungen siehe unten oder mit tierexperimentellen Verfahren, nachgewiesen.

In der Abbildung oben ist vereinfacht das Verfahren der Brustkrebsstammzellanreicherung aus den Brustkrebszellkulturen dargestellt. Um die Brustkrebsstammzellen aus dem Patientenmaterial anzureichern, werden auch noch sogenannte Lineagefaktoren eingesetzt, damit die Zellen, die in gewisse Zellarten ausdifferenziert Behandlung von Krebs Prostatastammzellen, wegsortiert werden.

Die Markerlegung Behandlung von Krebs Prostatastammzellen anhand parallel durchgeführter Analysen von Kontrollen, welche ungefärbte Zellen, Einzelfärbungen und Isotypkontrollen beinhalteten.

Brustkrebsstammzellen in Behandlung von Krebs Prostatastammzellen Die Zellkultur der Karzinomzelllinien, die eine epitheliale Zellkultur darstellt, wird unter adhärenten Bedingungen herangezüchtet.

Der Grund dafür ist, dass Zellen epithelialen Ursprungs zur Anhaftung an eine Oberfläche neigen und auch nur unter diesen Bedingungen überleben und sich teilen können. Das Verfahren des Anzüchtens der Brustkrebszellen unter anderen Bedingungen, wo die Zellen in nicht adhärenten Kulturbedingungen überleben können, sich teilen und Mammosphären bilden siehe Abbildung untenwird zum Behandlung von Krebs Prostatastammzellen zum Nachweis der Präsenz der Brustkrebsstammzellen verwendet und kann alternativ auch als eine Methode Behandlung von Krebs Prostatastammzellen Anreicherung der Brustkrebsstammzellen eingesetzt werden.

Wenn Tumorzellen in dazu geeignete Kulturflaschen gebracht werden ultra low attachment flaskswo sie sich nicht anhaften können, untergeht die Mehrzahl der ausdifferenzierten Tumorzellen der Apoptose dem programmierten Zelltod. Die überlebenden Zellen, die sich zu teilen beginnen, sind Brustkrebsstammzellen. Es ist noch nicht gänzlich erforscht, aber man glaubt, dass eine Mammosphäre nicht nur Brustkrebsstammzellen beinhaltet, sondern auch Progenitorzellen Zellen, die bereits einem Funktionsbereich Behandlung von Krebs Prostatastammzellen sind und stärker als die Stammzellen proliferieren.

Dieser Vorgang wurde auch zur Anreicherung und Kultivierung der Tumorstammzellen von anderen Tumorentitäten verwendet. Disseminierte Brustkrebsstammzellen Es wird zunehmend angenommen, dass die Brustkrebsstammzellen nicht nur für die Tumorentstehung der Primärtumore, sondern auch für die Metastasierung verantwortlich sind.

Erste Evidenz dafür wurde Behandlung von Krebs Prostatastammzellen Balic et al. Clin Can Res, In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass die Mehrheit der disseminierten Tumorzellen den beschriebenen Brustkrebsstammzellphänotyp trägt. Die disseminierten Tumorzellen sind sowohl im peripheren Blut als auch in Knochenmarksaspiraten detektierbar.

Besonderes Augenmerk wurde Behandlung von Krebs Prostatastammzellen der Anreicherung der disseminierten und zirkulierenden Tumorzellen geschenkt, die die Zellen für weitere molekulargenetische Charakterisierung schonend anreichert. Diese können entweder anhand der Oberflächenmerkmale oder anhand der physikalischen Merkmale angereichert werden.

Obenstehende Abbildung zeigt unterschiedliche Verfahren, die als Ansatz zur Anreicherung der disseminierten Tumorzellen eingesetzt werden. Im Anschluss werden dann die angereicherten Zellen mittels Immunfluoreszenz Behandlung von Krebs Prostatastammzellen und Behandlung von Krebs Prostatastammzellen. Weiteres Ziel ist es, das biologische Potenzial der Einzelzellen zu erforschen, die Behandlung von Krebs Prostatastammzellen, die solche Analysen ermöglichen werden, sind jedoch erst in einer frühen Phase der Entwicklung.

Diese Methoden werden zur Analyse neuer therapeutischer Verfahren in der Brustkrebstherapie und Therapie anderer solider Tumore zunehmend eingesetzt. In naher Zukunft sollen diese Methoden weiter optimiert und neue Verfahren etabliert Behandlung von Krebs Prostatastammzellen, damit das Bild der Tumorentstehung und Ausbreitung vervollständigt wird und Behandlungsstrategien verbessert werden können.

Die Anzüchtung von Mammosphären wird als Nachweis von Brustkrebsstammzellen verwendet.